Cosmopolitans, Freundschaftsbänder und ganz viel Sushi…

by | Mrz 3, 2015 | Kochen&Geniessen, Schöne Dinge&Ideen | 19 comments

Kennt Ihr dieses Gefühl von Geborgenheit auch? Das Gefühl von Menschen umgeben zu sein, die es gut mit einem meinen und bei denen es einem einfach wohl ist. So einen Abend durfte ich letzthin mit ein paar Freundinnen verbringen. Ich habe sie eingeladen, mit mir den Abschied vom Zwergenreich (unserer kleinen Einzimmer-Wohnung) zu feiern. Denn wenn wir in drei Wochen aus Amerika zurückkommen, steht dann auch schon der Umzug nach Zürich an und es bleibt keine Zeit mehr für Parties.

Da ich in den letzten Jahren eher unfreiwillig zur Weltenbummlerin wurde – und glaubt mir, es gibt nicht viele Dinge, die noch weniger zu mir passen, als diese Bezeichnung – dachte ich, dass das Essen etwas weltoffen sein sollte. Also servierte ich meinen lieben Freundinnen zum Apéro verschiedene Asiatische Snacks mit Wasabi Geschmack, Edamame Bohnen und dazu Cosmopolitans. Und obwohl ich zwei unrühmliche Saisons als Barkeeperin hinter mir habe, liegen mir die Mischverhältnisse immer noch nicht so. Das heisst, dass unserer Cosmopolitans weitaus potenter ausfielen, als ich das geplant habe. Danach war es dann aber auch sehr lustig…

Als kleines Gastgeschenk habe ich für alle ein Perlenarmband gehäkelt.
Hier die Anleitung dazu: Zuerst werden etwa 20 Perlen auf ein dünnes Stickgarn aufgezogen. Dann wird zu Beginn eine kleine Schlaufe gehäkelt, durch die dann das Ende des Armbandes gezogen werden kann. So spart man es sich einen Verschluss anbringen zu müssen. Nachdem die Schlaufe gehäkelt wurde, werden je drei Luftmaschen gehäkelt und in die vierte Masche kommt dann die erste Perle. Dieses Konzept behält man bei, bis die Kette lang genug ist. Sie sollte etwas länger als der Umfang des Handgelenkes sein, damit sie durch die Schlaufe gezogen werden kann. Das Ende der Kette wird nochmal mit einer, allenfalls etwas grösseren Perle, verziert.

Mir gefiel die Idee der Perlenketten wohl auch so gut, weil sie mich an Freundschaftsbänder erinnert, die wir als Kinder immer geknüpft und verschenkt haben. Mein Handgelenk war eine ganze Zeit lang über und über voll mit solchen Bändchen.

Jedenfalls habe ich an diesem Abend bei hausgemachtem Sushi, Miso-Suppe, Fruchtsalat und selbst gebackenen Glückskeksen festgestellt, wie gesegnet ich doch bin, dass so liebe, interessante, hübsche Frauen ihr Leben mit mir teilen! Ich danke Euch viel Mal, für die schöne Zeit!

Nun muss ich noch mein Köfferchen fertig packen und meinen New York Remix auf den I-Pod laden. Morgen geht es zum lieben Signore nach Amerika. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich freue, ihn nach acht Wochen wieder zu sehen! Ob er mich wohl auch noch mag….;)
Ich wünsche Euch einen schönen Tag und dass Ihr jeden Tag auf liebe Freunde trefft, bei denen es Euch wohl ist und Ihr Euch geliebt und angenommen fühlt!
Herzlichst, Eure Signora Pinella