Acqua del Garda&Verlosung…

Acqua del Garda&Verlosung…

Mir steht der Sinn im Moment nach Frühjahrsputz. Nicht unbedingt in der Wohnung, aber an Körper und Seele. Am mentalen Ausmisten, dem Überdenken von Beziehungen und Gewohnheiten bin ich schon länger (darüber habe ich hier bereits berichtet). Nun soll auch noch der Körper dazu kommen. Dazu habe ich in Verona die Produkte von Acqua del Garda gefunden und weil ich sie so wundervoll fand, hab ich Euch gleich was davon mitgebracht. Ihr könnt einerseits ein ganzes Set davon mit einer passenden Kette dazu gewinnen oder mit einem Gutscheincode direkt selber vergünstigt Produkte von Acqua del Garda bestellen.
Der Laden von Acqua del Garda fiel mir beim Bummeln durch Veronas Gassen (hier und hier habe ich bereits über Verona geschrieben) auf. Ich bin immer auf der Suche nach besonderen Trouvaillen, Düften und Pflegeprodukten. Und als ich die filigrane Libelle auf weissem Grund auf dem Ladenschild sah, wusste ich, dass ich mir das genauer ansehen muss.
Dass ich die Gegend um den Gardasee heiss und innig liebe, habe ich ja bereits hier geschrieben. Es ist das vielgerühmte Licht, es ist die Sonne und nicht zuletzt der Duft. Ja, ich verbinde den Gardasee mit ganz bestimmten Düften. Und eben diese Düfte nach Oliven, Zitronen, Wasser, frischer Luft und Blumen wurden in den Produkten von Acqua del Garda eingefangen. Dazu kommt, dass die Produkte frei von Parabenen und Mineralölen sind, was mir natürlich sehr sympathisch ist.
Jedenfalls hätte ich stundenlang im Shop von Acqua del Garda an der Via Rosa 8 in Verona verweilen können. Den Signore habe ich vorsichtshalber zum Kaffeetrinken in eine Bar geschickt. Obwohl er mich auch gerne hätte begleiten dürfen – er wollte nicht!
Nebst einigen Düften und Kerzen durfte auch ein Reiseset (bestehend aus Shampoo, Dusch und Bodylotion) für Euch mit. Und weil ich gerade so inspiriert war von der stilvollen Verpackung von Acqua del Garda, hab ich Euch gleich noch eine Kette dazu kreiert, die wahlweise mehrmals ums Handgelenk geschlungen oder als Halskette getragen werden kann.
Und so seid Ihr bei der Verlosung mit dabei: Mitmachen kann jede volljährige Person mit oder ohne Blog. Hinterlasst mir einfach hier auf dem Blog (bitte einen Namen dazu angeben) oder auf Facebook oder auf Instagram einen Kommentar. Wenn Ihr den Link auf Facebook teilt (hier geht es zu meiner FB-Seite) oder dort oder auf Instagram kommentiert, habt Ihr doppelte bzw. dreifache Gewinnchancen. Die Verlosung läuft von heute an zwei Wochen bis am 7. Februar 2016 um Mitternacht. Ich gebe den/die Gewinner/in auf meinem Blog bekannt (Ihr müsst mir dann einfach eine Mail mit Eurer Adresse an signorapinella@gmail.com schicken, also vergesst nicht zu überprüfen, ob Ihr gewonnen habt). Ich sende Euch das Reiseset und die Kette zu.
Zusätzlich bekommt Ihr bis am 29. Februar 2016 mit dem Code ADGPINELLA einen Rabatt von 15 Prozent auf jede Online-Bestellung im Shop von Acqua del Garda. Hier geht’s zum Shop: http://www.acquadelgardafragranze.com/deu/shop
Ich hoffe, dass ich Euch etwas zum Frühjahrsputz animieren und inspirieren konnte und dass Ihr vielleicht sogar etwas Schönes für Euch bei Acqua del Garda findet!
Herzlichst, Eure Signora Pinella

Schönsein in Lucca und eine Verlosung…

Schönsein in Lucca und eine Verlosung…

Wie ich Euch bereits im letzten Post versprochen habe, gibt es nun einige Geschichten und Mitbringsel aus Bella Italia für Euch. Der Signore und ich sind nämlich vom Gardasee über Verona (darüber hab ich hier geschrieben) zurück in die Toskana und unser schönes Florenz gereist. Ja, ich hätte das nie für möglich gehalten, aber es war wirklich wie eine Heimkehr. Die Bilder von Florenz kommen dann auch noch. Zuerst möchte ich Euch aber mit nach Lucca nehmen. Obwohl wir immer wieder dorthin gefahren sind, habe ich Euch die Bilder von dieser hübschen Stadt bisher vorenthalten.
Mit dem Auto ist Lucca von Florenz aus bequem in etwa 40 Minuten zu erreichen. Direkt beim Bahnhof gibt es Parkplätze. Von dort aus geht man sowieso am besten zu Fuss weiter. Auch die Zugverbindungen nach Lucca sind von Florenz aus sehr gut.
Die Altstadt von Lucca ist von einer imposanten Befestigungsanlage umgeben, auf der man gemütlich unter Bäumen hindurch flanieren kann. Besonders an den Wochenenden ist sie gut besucht. Wer von Richtung Bahnhof über die Befestigungsanlage in die Stadt kommt, gelangt zuerst zur Kathedrale San Martino. Von dort aus geht es weiter zur Piazza Napoleone – mit ihrem wundervollen Karussell – und dann in den Stadtkern hinein zur Kirche San Michele in Foro. Vor der Kirche gibt es einen grossen Platz, auf dem ich tatsächlich einmal einem Schweizer Alphornspieler begegnet bin. Es gibt wohl kein Urschweizerisches Instrument als das Alphorn. Und wenn man das dann auf einem Platz in Italien hört, staunt man nicht schlecht. Es stellte sich heraus, dass der Musiker der Schweizer Kabarettist Flurin Caviezel war, der mit seinem Fahrrad eine Giro d’Italia machte und sich mit Musizieren finanzierte (hier erfahrt Ihr mehr über das Projekt).
Auch die Piazza dell’anfiteatro solltet Ihr Euch ansehen. Wo früher gut erkennbar ein Amphitheater stand, umgeben heute Wohnhäuser den Platz.
Ich mag Lucca aber nicht nur wegen seiner historischen Bauten, sondern auch wegen den hübschen Läden. Ich könnte dort stundenlang verweilen und einkaufen. Besonders angetan haben es mir ja die Produkte von Erbario Toscano. Ich habe hier bereits einmal über die Produkte berichtet. Fans von Kosmetika mit guten und hochwertigen Inhaltsstoffen kommen in Italien voll auf ihre Rechnung. Da Erbario Toscano eigentlich in Lucca beheimatet ist, wollte ich Euch unbedingt auch noch den Laden dort zeigen. Mir gefällt es sehr, wie die Shops eingerichtet sind. Auch die Beratung ist ausgezeichnet und Preis-Leistung stimmt bei der Qualität der Produkte definitiv. Unter www.erbariotoscano.it gibt es weitere Informationen dazu.
Und weil ich so begeistert war, habe ich für Euch Seife und Handcreme von Erbario Toscano mitgebracht. Als ich das letzte Mal etwas verlost habe, war ich überwältigt davon, wie viele von Euch sich gemeldet haben (auch die zahlreichen „stillen“ Leser). Deshalb seid Ihr auch jetzt wieder aufgefordert fleissig zu kommentieren. Mitmachen kann jede volljährige Person mit oder ohne Blog. Hinterlasst mir einfach hier auf dem Blog (bitte einen Namen dazu angeben) oder auf Facebook oder auf Instagram einen Kommentar und sagt, ob Ihr lieber das Set bestehend aus Lavendel-Handcreme und Lavendel-Seife oder das Set aus Rosen-Handcreme und Rosen-Seife hättet. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und deshalb habe ich zwei verschiedene Düfte mitgebracht.
Wenn Ihr den Link von meiner Facebook-Seite auf Facebook teilt (hier geht es zu meiner FB-Seite) oder auf Instagram kommentiert, habt Ihr doppelte bzw. dreifache Gewinnchancen. Die Verlosung läuft von heute an bis am Samstag 19.12. um Mitternacht. Ich würde mich freuen, wenn ich Euch die Sachen noch vor Weihnachten zukommen lassen könnte. Ich gebe den/die Gewinner/in auf meinem Blog bekannt (Ihr müsst mir dann einfach eine Mail mit Eurer Adresse an signorapinella@gmail.com schicken, also vergesst nicht zu überprüfen, ob Ihr gewonnen habt). Ich sende Euch dann die Seifen und die Handcreme zu.
Nun träume ich noch etwas weiter vom warmen Süden und dem schönen Lucca und hoffe, dass ich Euch auch ein kurze Auszeit in einer schönen Stadt bescheren konnte!
Herzlichst,
Eure Signora Pinella

Irgendwann findet einem das Glück…

Irgendwann findet einem das Glück…

Eigentlich bin ich etwas schwierig, wenn es ums Thema Massagen geht. Wellness mit Sprudeln, Sauna und so weiter fand ich immer super. Aber eben das mit den Treatments war bisher etwas schwierig. Nun wurde ich am Wochenende eines Besseren belehrt und das alles wegen oder besser gesagt dank der Schweizer Frauenzeitschrift Annabelle.
Vor einigen Monaten sah ich auf der Facebook-Seite von Annabelle einen Wettbewerb ausgeschrieben. Man sollte seine Sommertasche mit Inhalt fotografieren, das Bild auf Instagram hochladen und konnte damit zahlreiche, schöne Preise gewinnen. Für die hinteren Ränge gab es Pflegesets der Marke Rituals und ich dachte mir, dass ich vielleicht eine kleine Chance hätte, eines davon zu gewinnen. Also fotografierte ich an einem trüben Spätsommertag (als ich auch die Bilder für den Post hier machte, bei dem ich ja etwas verlost und hoffentlich jemanden glücklich gemacht habe;) meine Strandtasche, welche übrigens die liebe Gabriela vom Blog www.gwiegabriela.blogspot.com gemacht hat.
Ohne viel dabei zu denken, lud ich das Bild auf Instagram hoch und habe das Ganze etwas vergessen. Einige Wochen später erhielt ich via Instagram die Nachricht, dass die Gewinner nun bekannt seien. Ich hoffte schon auf ein Rituals-Paket. Doch dann hiess es, dass ich doch
tatsächlich den ersten Preis – ein Wochenende im wundervollen Hotel Villino www.villino.de mit Wellness-Treatments am Bodensee – gewonnen hatte. Am vergangenen Wochenende haben der Signore und ich dann den Preis eingelöst und es war einfach traumhaft. Am liebsten hätte ich mich im romantischen Park des Hotels an einen Baum gekettet, als wir abreisen mussten, weil ich so gerne noch geblieben wäre.
Der Signore und ich wurden also eingewickelt, massiert und rundum verwöhnt. Ich hatte einen wundervollen und unterhaltsamen Nachmittag in den Händen der lieben Sabine Zisterer vom www.beauty-institut-zisterer.de Sie hat es geschafft, dass ich mich vollkommen entspannen konnte und zum ersten Mal bei einer Massage eingeschlafen bin. Sollte ich mich also in Zukunft massieren lassen wollen, werde ich wohl immer an den Bodensee fahren müssen;) Sabine Zisterer und ich unterhielten uns auch ausführlich über Hautpflege und ich muss sagen, dass es mir die Produkte von der Firma Thalgo www.thalgo.de, über die das Gewinnspiel organisiert wurde, sehr angetan haben. Sie haben gute Inhaltsstoffe und sogar die etwas schwierige Haut vom Signore reagierte sehr gut darauf. Ein weitere Grund also, so bald wie möglich wieder an den Bodensee zu fahren.
Auf den entspannten Nachmittag folgte ein herrliches Abendessen im mit 16-Gault Millau ausgezeichneten Restaurant des Hotels Villino und eine Übernachtung in einer liebevoll eingerichteten Hotelsuite. Das ganze Hotel wurde mit auserwählten Möbeln und Dekoartikeln gestaltet, was mir natürlich besonders zusagte. Am Sonntagmorgen genossen wir dann noch ein leckeres Frühstück und dann kam eben der Teil mit dem „Am Baum Anketten“, weil ich nicht heim wollte. Der Signore lockte mich dann mit dem Versprechen Kuchen essen zu gehen nach Lindau – davon erzähle ich Euch ein anderes Mal mehr.
Ich erzähle Euch die Geschichte so ausführlich, weil ich dadurch einmal mehr verstanden habe, dass man manchmal im Leben einfach sein Glück versuchen muss. Ich habe den Preis in einer Zeit gewonnen, als ich etwas einen Durchhänger hatte und es mir nicht so gut ging. Hätte ich aber einfach die Hände in den Schoss gelegt und gar nichts mehr gewagt oder getan, wären der Signore am Wochenende auch nicht an den Bodensee gefahren. „Irgendeinisch fingt ds Glück eim – irgendwann findet einem das Glück“, singt Kuno Lauener von Züri West im gleichnamigen Song. Das stimmt.
Und solltet Ihr einmal ein „Hämpfeli“ (eine Handvoll) Geld übrig haben, dann fährt ins Hotel Villino.
Ich wünsche Euch einen schönen und entspannten Tag und vergesst nicht Euch vom Glück finden zu lassen!
Herzlichst, Eure Signora Pinella
P.S. Ich bedanke mich vielmals bei allen, die uns dieses unvergessliche Wochenende ermöglich haben. Und hier könnt Ihr Euch mein Sommertaschenbild nochmal ansehen.

Goldener Herbst und die beste, heisse Schokolade…

Goldener Herbst und die beste, heisse Schokolade…

John Lennon sagte einmal: „Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ Mir ergeht das im Moment extrem so. Oder besser gesagt habe ich das Gefühl, dass mein Leben im Moment einfach macht was es will. Deshalb sind mir kleine Auszeiten und Inseln im Alltag so wichtig. Letzte Woche habe ich gleich zwei davon gefunden, von denen ich Euch berichten will und die vielleicht auch Euch etwas inspirieren werden.
Wegen Heimweh und weil ich endlich einmal wieder meine Freundin Sonja sehen wollte, zog es mich zurück in meine Heimat ins Berner Oberland. Wir verbrachten einen wundervollen Nachmittag im Park. Wir hörten dem Rascheln der Herbstblätter unter unseren Füssen zu, liessen uns von der Sonne bescheinen und kamen aus dem Erzählen und Diskutieren gar nicht mehr raus. Als ich heimging, fühlte ich mich voller Wärme und Inspiration. Dazu kommt, dass die liebe Sonja mich immer dazu animiert, mich weiblich anzuziehen und mich an Schminke, Kleidern und Accessoires zu freuen. Einfach auch, weil sie das selber gerne tut und einen hervorragenden Geschmack hat. Ich habe also extra für dieses Treffen die Nägel mit meinem geliebten roten Chanel „Suspicous“-Lack bemalt und meine neue „Liebeskind“ Tasche ausgeführt. Ich bin begeistert von deren weichem Leder und den mattgoldenen Details.
Mein zweiter Glücksgriff dieser Woche war ein Besuch in der Confiserie Honold in Zürich. Ich war in der Stadt beim Einkaufen, hatte zu wenig gefrühstückt und wusste einfach, dass ich etwas essen muss. So verschlug es mich am Rennweg 53 (direkt neben dem neuen Zara, wo ich eigentlich hin wollte) in diese wundervolle Confiserie und ich trank die beste heisse Schokolade seit einem Jahr (über die andere beste, heisse Schokolade habe ich hier berichtet). Eigentlich habe ich es nicht so mit dem Süssen. Aber heisse Schokolade ist für mich Medizin. Ich habe mich dann sogleich mit einem Vorrat an Schokoladenpulver für Zuhause eingedeckt und geniesse nun fast täglich eine
Tasse davon. Mehr Informationen über Honold gibt es hier: www.honold.ch Die Confiserie wurde übrigens 1905 gegründet und feiert dieses Jahr also schon ihr 110-jähriges Bestehen.
Mir hat es so gut getan, den Herbst zu zelebrieren. Ich kann Euch nur empfehlen es mir gleich zu tun, mit einem lieben Menschen nach Draussen zu gehen, zu reden, die Sonne zu geniessen und
heisse Schokolade zu trinken;)
Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag!
Herzlichst, Eure Signora Pinella

Römische Schuhtherapie…

Römische Schuhtherapie…

Anfang letzter Woche fuhr ich mit der Intention nach Rom ganz seriös eine Recherche für einen Artikel zu machen. Was ich dabei nicht erwartet habe war, dass der Aufenthalt fast therapeutische Züge annehmen würde;) Ich durfte bei der wundervollen Signora Rossi (wer das ist, habe ich hier erklärt) wohnen und das hatte es in sich. Denn nach getaner Arbeit organisierte die liebe Signora Rossi ein herrliches Verwöhnprogramm für mich. Dazu gehörte auch, dass ich meine ersten handgemachten, perfekt auf meine Grösse angepassten Schuhe bekam.

Solltet Ihr einmal nach Rom kommen und etwas Geld übrig haben (ab 70 Euro seid Ihr dabei), dann lasst Euch in dem süssen kleinen Schuhgeschäft an der Via del Piè di Marmo 30 ein paar Sandalen nach Euren Wünschen fabrizieren.

Ich habe den Laden bereits vor über einem Jahr entdeckt. Da im Hause Pinella damals das nötige Kleingeld für solchen Schnick Schnack Mangelware war, habe ich der Versuchung immer widerstanden. Nun war der Sirenengesang der handgefertigten Sandalen aber stärker, ich habe Signora Rossi von meinen Sehnsüchten berichtet und sie meinte, dass dieser Wunsch sofort erfüllt werden müsse. Kaum ausgesprochen hatte sie mich auch schon in das Auto verfrachtet und dahin gefahren.

Die Prozedur lief dann so ab, dass ich zuerst Farbe und Art der Riemchen und dann auch noch die Sohle auswählen durfte. Im Anschluss wurden wir zum Kaffeetrinken geschickt und angewiesen in einer Stunde wieder zu kommen, um die Schuhe abzuholen.
Die Zeit vertrieben wir uns dann mit einem Besuch im Pantheon und einem herrlichen Stück Kuchen an der Piazza Navona.
Beim Abholen musste nur noch die Länge der Riemchen angepasst werden. Das geniale System an diesen Schuhen ist, dass sie perfekt den Gegebenheiten der Füsse entsprechen. Ich habe beispielsweise unglaublich lange Zehen, für die ich früher von meinen Mitschülern übrigens immer gehänselt wurde. Heute mag ich meine langen, dünnen Füsse. Aber eben, Schuhe dafür zu finden ist nicht ganz einfach und bei Sandalen ist oft das Problem, dass die Zehen eben zu lang für die Schuhe sind. Daher ist die Lösung mit den massgeschneiderten Sandalen für mich perfekt und ich habe mich riesig gefreut, als ich den Laden in meinen neuen Schuhen verlassen durfte. Wären Lederschuhe auf den glitschigen Steinen in Rom nicht eine gewisse Herausforderung, wäre ich geradezu geschwebt…;) Ich rutschte dann aber eher. Meiner Freude tat das aber keinen Abbruch.

Zuvor hatte mich die liebe Signora Rossi übrigens bereits zu einer Shopping-Tour in ein wirklich unglaublich schönes Outlet-Center und zur Mani- und Pedicure mitgenommen. Während dem vielen Reisen, Umziehen und Arbeiten in den letzten Monaten hatten meine Füsse und Hände wirklich gelitten und es tat einfach gut, sich einmal wieder rundum verwöhnen zu lassen.

Das Schönste an der Zeit in Rom waren aber die Gespräche mit der lieben Signora Rossi und dass ich einmal wieder direkt mit ihr sprechen konnte. Sonst hören wir uns immer „nur“ über Mail oder WhatsApp oder Telefon. Ich denke sowieso, dass wir Menschen nicht zu viel alleine sein sollten. Wenn ich einmal mit der Eigenbrödlerei angefangen habe, tue ich mich immer schwer, wieder daraus heraus zu finden. Da sind solche Tage ein wahres Wundermittel dagegen.
Daher habe ich heute keine guten Wünsche, sondern eine kleine Anweisung oder einen Tipp für Euch: Sucht Euch eine gute Freundin oder einen guten Freund, trefft Euch mit ihm oder ihr und macht Euch eine gute Zeit. Ich mache das auch und unternehme heute etwas mit meinem allerbesten, liebsten Freund, der nun eine ganze Woche auf mich verzichten musste und den ich schrecklich vermisst habe (Ihr könnt Euch ja wohl denken, dass das kein anderer als der Signore sein kann;).
Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Als ich dem Signore meine neuen Schuhe zeigte, meinte der übrigens, dass das doch ganz normale Sandalen seien… Und noch wenn es so wäre: Wo kauft man besser Sandalen ein, als in der Stadt, in der hunderte von Sandalenfilmen gedreht wurden oder spielen? Ich bin überzeugt, dass ich mit meinem neuen Schuhwerk sofort eine Rolle in einer Neuverfilmung von Ben Hur, Gladiator oder Nero hätte ergattern können;)

Schmuck gewordene Poesie…

Schmuck gewordene Poesie…

Offenbar habe ich mit meinem letzten Post vielen Leserinnen aus dem Herzen gesprochen. Das hat mich sehr gefreut und ich danke Euch allen für die positiven Rückmeldungen und Eure lieben Kommentare. Weil Ihr scheinbar alle gespannt seid, wen ich denn Euch in meiner „Traumfänger“-Serie (mehr Informationen dazu gibt es hier) präsentieren werde, will ich heute eine ganz besondere Person und ihre Kreationen vorstellen. Ich will dazu kurz noch sagen, dass ich nicht nur über Blogs oder Geschäfte schreiben, sondern auch Menschen und ihre Projekte vorstellen möchte. Nun aber zu Tanja Gebhard und ihrem wundervollen Atelier Coquet.
Wenn ich je das Gefühl hatte, dass sich Poesie materialisiert hat und zu Schmuck geworden ist, dann war das in dem Moment, als ich zum ersten Mal auf Instagram die Kreationen von Tanja Gebhard gesehen habe. Unter dem Namen Atelier Coquet kreiert und vertreibt sie seit sechs Jahren ihren eigenen Schmuck.
Der Name Atelier Coquet wiederspiegelt die Arbeiten von Tanja Gebhard auf einmalige Art und Weise. Ihr Schmuck ist nicht nur Zierde, sondern jedes einzelne Stück scheint seine eigene Geschichte von Träumen aus dem Morgenland, den Sternen oder alltäglichen, kleinen Trouvaillen, vom Kokettieren und spielen zu erzählen.
Sie interessiere sich sehr für Geschichte, erzählte mir Tanja Gebhard, als ich kürzlich an einem Markt die Ehre hatte sie persönlich kennen zu lernen. Historische Darstellungen und Designs seien bereits in ihrer
ersten Ausbildung zur Floristin ein wichtiges Thema gewesen. Schliesslich könne man nicht immer alles neu erfinden und auch die Mode wiederhole sich immer wieder. „Trends hinterherzulaufen ist auch nicht mein Ding. Aber irgendwie scheine ich es intuitiv richtig zu machen und dann doch mit meinen Entwürfen
den Geschmack der Kundinnen zu treffen“, betont die Designerin.
Ihren Schmuck vertreibt sie einerseits über das Internet, anderseits ist sie auch immer wieder an Märkten anzutreffen und auch in auserwählten Läden (die Liste davon gibt es hier) werden die Kreationen von Atelier Coquet verkauft. Tanja Gebhard schätzt den Kontakt zu den Kunden und geniesst es, wenn sie sieht, dass ihr Schmuck Freude bereitet. Mit ihrer charmanten Art verzaubert sie die Kundinnen und Kunden und bereits ihre Kleidung und ihr Auftreten zeugen von grossem Stilgefühl und von ganz viel Lebensfreude.
Viele Materialien und Stücke des Schmuckes von Tanja Gebhard stammen aus Indien oder werden dort produziert. „Vergolden lasse ich den Schmuck aber ausschliesslich in der der Schweiz. Das ist mir ein wichtiges Anliegen, denn beim Vergolden werden heikle Chemikalien verwendet und dabei ist es wichtig, dass die Leute, welche damit arbeiten, gut geschützt sind und dass damit korrekt umgegangen wird.“
Ihr Atelier Coquet – der Name kommt vom französischen Wort kokettieren – gründete die Designerin, als sie nach der Geburt ihrer Zwillinge wieder ins Berufsleben einsteigen wollte. „Schon als kleines Mädchen habe ich Schmuck aus Pailletten hergestellt und auf dem Markt verkauft. Die Liebe zum Schmuck war also schon früh da.“ Und ist glücklicherweise geblieben und macht nun mich und hoffentlich auch Euch sehr glücklich…
Alle weiteren Informationen zu Tanja Gebhards Atelier Coquet und den Link zum Onlineshop findet Ihr unter www.ateliercoquet.ch Glaubt mir, ein Besuch lohnt sich!
Ich wünsche Euch einen verspielten, schmucken Tag voller Poesie!
Herzlichst, Eure Signora Pinella

 

P.S. und an alle männlichen Leser: Tanja Gebhard verpackt ihre Schmuckstücke wundervoll und verschickt sie innerhalb weniger Tage – einfach für den Fall, dass ihr mal wieder einen Geburts- oder Jahrestag
vergessen haben solltet;) Und von wegen männlich: Die Bilder zu diesem Post hat zum grössten Teil der Signore gemacht (erinnert Ihr Euch noch, wie ich Euch hier über unsere Debatten beim Fotografieren berichtet habe;). Danke lieber Signore!