Zurück zu «the big magic»…

Zurück zu «the big magic»…

Eigentlich hätte ich ja schon lange fünf Beiträge für den Blog vorbereitet… und eigentlich war ich nach unseren Ferien (über die ich in meinem letzten Beitrag hier auch schon berichtet habe) sehr motiviert und habe mich aufs Bloggen gefreut. Doch dann sind wir heimgekommen und vieles wurde erst einmal durcheinander gewirbelt… Papa Pinella ging es nicht gut und so verbrachten er und ich einen langen Abend auf der Notfallstation (was schlussendlich vergnüglicher war, als ich mir vorher vorgestellt hatte, da Papa Pinella auch bei schlechter gesundheitlicher Verfassung äusserst unterhaltsam ist).

Trotzdem hat mich dieses Erlebnis irgendwie sprachlos gemacht und irgendwie fand ich neben diesem Berg an Gefühlen, bestehend aus Angst um einen geliebten Menschen und dem Druck rundherum nicht zu genügen, zu wenig gut zu sein, zu wenig Zeit für Familie und Freunde zu haben, nicht die Energie etwas Kreatives zu tun oder eben meinen sonst so heissgeliebten Blog zu pflegen. Da halte ich mich an die Regel meiner Sorella www.madamegaianna.blogspot.com Sie sagt, dass man nur dann Bloggen sollte, wenn man wirklich die Inspiration dazu hat. Und da ich mich selber in den letzten Wochen weder inspirierend noch erheiternd fand, habe ich es halt einfach sein lassen.

Dazu kommt, dass ich mich innerlich so schwer tue mit dem ganzen Professionalisieren von Blogs, den Debatten über Leserzahlen und Kooperationen, Markieren von Werbung (was ja eigentlich Ehrensache und daher kein Thema sein sollte) und dem ganzen Socialmediazeugs im Allgemeinen. Ich bin ja schon beruflich immer mit Leserzahlen konfrontiert, denke bei jedem Artikel, den ich als Journalistin schreibe, intensiv darüber nach, ob er dann auch wirklich gelesen wird. Mein Blog war von Anfang an die Oase, bei der das nicht zählte, wo ich einfach frisch von der Leber weg genau das schreiben konnte, was ich wollte. Zu diesem Gefühl möchte ich definitiv wieder zurückkehren. In ihrem Buch «The Big Magic» schreibt Elizabeth Gilbert über kreatives Schaffen und beschreibt wunderbar die Magie, die damit verbunden ist.

«The big Magic» eben dieses Gefühl, wenn alles fliesst und meine Kreativität mich und in besonders schönen Fällen auch mein Umfeld glücklich macht, kenne ich seit meiner frühsten Kindheit. Ich habe es immer schon geliebt für andere zu basteln, zeichnen oder ihnen ein feines Essen an einem schön gedeckten Tisch zu servieren. Es reicht aber eigentlich auch völlig aus, wenn Kreativität einfach den Menschen glücklich macht, der etwas damit erschaffen hat und wenn sich andere dann auch noch daran erfreuen, ist das ein schöner Nebeneffekt.

Im Moment versuche ich wieder dahin zu finden und mir selber die Freiheit zu geben, genau für einen Menschen kreativ zu sein, nämlich für mich. In dem Zusammenhang möchte ich Euch nun auch noch unbedingt die Dinge zeigen, welche ich schon meinen Schwestern als Dankeschön für meinen Abend mit Papa Pinella auf dem Notfall erhalten habe. Für mich war es zwar das Natürlichste der Welt, mich um ihn zu kümmern. Trotzdem haben mich diese Zeichen der Liebe sehr berührt. Einerseits erhielt ich einen Gutschein von SØSTRENE GRENE, den ich sicher in ein Kreativprojekt investieren werde, anderseits ein wundervolles Magazin und einen hübschen Blumenkranz von www.chezfleur.ch Dazu habe ich noch einen Tipp für Euch: Die liebe Gabriela von www.gwiegabriela.blogspot.com lädt am 15. Und 16. September zusammen mit Chez Fleur in Oberdiessbach zu einer kleinen Brocante, an der es wundervolle Dekoartikel und Blumen zu kaufen geben wird. Auf den verlinkten Seiten findet Ihr mehr Infos dazu. Denn genau das ist für mich eben auch «Big Magic», wenn sich zwei kreative Köpfe zusammentun und etwas Schönes erschaffen. Da es für mich diese Woche ins Südtirol geht, kann ich leider voraussichtlich nicht dabei sein. Aber vielleicht finden ja die einen oder anderen von Euch Zeit.

Und nun wünsche ich Euch einen guten Start in die neue Woche, die Euch hoffentlich viel Schönes und viele kreative Momente bringen wird und solltet Ihr Zeit zum Lesen haben, kann ich Euch «The big Magic» wärmsten empfehlen!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Von Veränderungen und neuen Lieblingen…

Von Veränderungen und neuen Lieblingen…

Seit meinem letzten Beitrag ist schon wieder einige Zeit vergangen… Aber Ich habe Euch ja schon von meiner Regel erzählt, dass ich wirklich nur dann blogge, wenn ich mich auch danach fühle. In den letzten Tagen habe ich aber ganz oft gedacht, dass ich Euch unbedingt von ein paar Dingen berichten möchte, die mich in den vergangenen Wochen begleitet und glücklich gemacht haben. Ich lese sehr gerne Empfehlungen und Tipps von anderen und will daher meine ebenfalls weiter geben.

Ein besonderer Favorit der letzten Wochen war natürlich unsere Reise nach Toronto, von der ich Euch hier und hier und hier bereits berichtet habe. Toronto ist eine interessante Stadt und mir hat es gut getan wieder einmal etwas Neues zu entdecken und über den Tellerrand zu blicken.

Auf der Reise hat mich eine neue Gesichtsmaske von Kiehls begleitet, die ich Euch wirklich von Herzen empfehlen kann. In grossen Städten habe ich oft das Gefühl, dass sich feine Partikel auf meiner Haut und meinen Haaren ablegen und dass ich dann besonders viel Pflege brauchen. Die «Ginger Leaf & Hibiscus Firming Mask» (*Werbung) von Kiehls ist bei meiner Mischhaut, die sich irgendwo zwischen Pickelteenie und ersten Falten befindet, echt Gold wert. Man trägt sie am Abend einfach wie eine Nachtpflege auf und muss sie anders, als das bei normalen Masken der Fall ist, nicht abwaschen, sondern lässt sie über Nacht arbeiten. Das Ergebnis ist am nächsten Tag nicht nur spür- sondern definitiv auch sichtbar. Leider sind die Kiehls-Produkte nicht gerade billig, aber sie sind enorm ergiebig, so dass man wenig davon braucht und lange Freude daran hat. Ich habe diese Maske übrigens selber gekauft und mache aus freien Stücken Werbung dafür. Offenbar muss man mit dem Inkrafttreten der neuen Datenschutzverordnung solche Dinge kennzeichnen. Diese Geschichte fand ich in den letzten Wochen übrigens enorm mühsam und anstrengend und hätte ich nicht Hilfe gehabt, hätte ich meine Blogs wohl einfach sang- und klanglos gelöscht und in die Versenkung geschickt…

Und obwohl es in diesem Beitrag ja um schöne Dinge gehen soll, möchte ich ganz allgemein kurz etwas zu den Veränderungen in der Blogger-Welt sagen. Ich habe damals mit dem Bloggen angefangen, weil ich ein Gefäss gesucht habe, in dem ich Geschichten (besonders auch aus der Zeit in Florenz) festhalten und teilen konnte. Über die Jahre entwickelte sich das Bloggen immer mehr zum Business… Das zeigt sich ja nun auch an dieser neuen Datenschutzgeschichte, die alle betrifft – auch alle diejenigen, die nur zur Freude bloggen, die nichts, aber wirklich gar nichts damit verdienen und einfach eine Plattform für ihre Kreativität suchen. Für mich ist dieser Spagat auch immer wieder schwierig. Da ich sowieso beruflich jeden Tag schreibe und als Journalistin arbeiten darf (wofür ich übrigens täglich aufs neue dankbar bin), habe ich ja schon ein Einkommen übers Schreiben. Trotzdem komme ich manchmal an den Punkt, an dem ich etwas frustriert bin. Besonders dann, wenn ich sehe, dass es Blogger gibt, die mit enorm wenig Aufwand und nicht wirklich qualitativ hochwertigem Inhalt Geld verdienen. Dann komme auch ich ab und zu an den Punkt, an dem ich tief durchatmen und mich daran erinnern muss, dass es um die Freude geht und nicht darum eine wandelnde Werbetafel zu sein und darum zeige ich Euch auch gerne meine Favoriten. Denn die habe ich ganz selber ausgesucht, getestet und weiss, dass sie gut sind.

Also weiter im Text. Gerade wenn ich ein Tief habe, dann höre ich auch immer gerne Hörbücher. Ich liiiiiiiiiebe Hörbücher. Schon als Kind habe ich stundenlang Kassetten mit Hörspielen gehört und die Liebe dazu habe ich offenbar immer noch nicht verwachsen. Hörbücher sind auch deshalb so etwas Wundervolles, weil ich sie hören kann, während ich zum Beispiel den Haushalt mache oder mit dem Auto irgendwohin fahre.

Weil der Signore weiss, wie gerne ich Hörbücher mag, hat er mir zu meinem Geburtstag Ende Mai ein Hörbuchabo von Bookbeat geschenkt. Für meine Sucht ist es nicht gerade förderlich, da ich nun mehr Hörbücher denn je höre… Eines, das ich Euch besonders empfehlen kann, ist das Buch «Glauben Sie nicht alles, was Sie denken: Anleitung für ein gesundes und glückliches Hirn» von Valerija Sipos. Das Buch ist genial und da ich zu den Menschen gehöre, die sich oft zu viele Gedanken machen und gerne auch mal sinnlos im Kreis denken, hat mir das Buch sehr gut getan. Gerade für Menschen wie mich, die eher ängstlich sind und dazu neigen sich viele Sorgen zu machen, ist ein bewusstes und kritisches Denken und ein gutes Verständnis für die Denkabläufe sehr wichtig.

Das Hörbuchabo war aber noch nicht alles. Zusätzlich hat mir der Signore auch noch ein rosegoldenes, federleichtes MacBook geschenkt, dass mich nun auf meinen langen Zugreisen zur Arbeit begleitet. Ich selber hätte mir das nie gekauft, da ich solche Dinge nicht für nötig halte und meine Elektrogeräte so lange brauche, bis sie komplett den Geist aufgeben. Da ich aber durch das Schleppen meines schweren Notebooks irgendwann ernsthafte Rückenprobleme entwickelt habe, dachte sich der Signore, dass nun genug sei damit. Und er hat richtig gedacht. Ich bin so glücklich, dass er so grosszügig ist und mir dieses wunderbare Geschenk gemacht hat.

Der jüngste Favorit der letzten Wochen war der Junggesellinenabschied meiner Sorella (viele von Euch kennen ja ihren Blog www.madamegaianna.blogspot.com). Sie hat sich ein Bastelnachmittag mit ihren Freundinnen gewünscht und diesen Wunsch haben meine älteste Schwester und ich ihr gerne erfüllt. Der Nachmittag war enorm gemütlich und stimmig und die Braut war rundum glücklich – was ja das Wichtigste ist bei einem solchen Anlass und mir einmal mehr gezeigt hat, dass es beim Heiraten einzig und alleine darum geht, dass Braut und Bräutigam ihren Weg finden und genau das tun, was für sie richtig ist.

Auf Instagram findet Ihr einen Beitrag mit vielen Bildern zum Junggesellinenabschied. Schaut dort einfach vorbei, wenn Ihr mehr darüber wissen möchtet. Die Dekoelemente habe ich übrigens bei www.mybridalshower.ch bestellt – auch die Anstecker mit verschiedenen Aufschriften wie «Team Bride», «Bride to be», «Mother oft he Bride» oder eben «Flower Girl» (da ich an diesem Tag für die Blumen zuständig war, hat das perfekt zu mir gepasst).

Ich freue mich übrigens ganz grundsätzlich, wenn Ihr mir auch auf Facebook und Instagram folgt und ab und zu vielleicht auch ein Like oder Kommentar hinterlässt. Denn am Ende des Tages ist das der wahre Lohn der Blogger und mich persönlich freut das immer sehr.

Ich wünsche Euch einen wundervollen Sonntag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Kochmemoiren und Risottokugeln…

Kochmemoiren und Risottokugeln…

In meinem Beruf als Journalistin und Redaktorin bei einer Agrarzeitung bin ich viel mit dem Thema Essen und Schlagwörtern wie „Nachhaltigkeit“ oder eben auch „Foodwaste“ konfrontiert. Gerade Letzteres ist etwas, das ich zu vermeiden versuche. Denn mit ein bisschen guter Planung ist es durchaus möglich so zu kochen, dass nicht zu viele Reste entstehen oder diese wiederum sinnvoll zu verwerten.

Viel Inspiration zu diesem Thema fand ich auch im Buch „Besessen.“ von Elisabeth Bronfen (das Buch ist 2016 im Echtzeitverlag in Basel erschienen). Meine liebe Schwägerin hat es mir geschenkt und es ist tatsächlich eines der besten Bücher rund ums Thema Essen und Geniessen, das mir seit langem begegnet ist. Die Autorin schreibt einfach wundervoll und bunt und farbig und vor allem auch voller Lust über das Thema Essen und trotzdem macht sie kein Theater, ist teilweise sehr pragmatisch und wirkt sehr vernünftig und geerdet. Sie schreibt, dass das Buch ihre Kochmemoiren seien und wenn ich einmal ein Buch schreiben dürfte, dann sollte es genau so sein. Kein Wunder also, dass ich das Buch im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen habe.

„Besessen.“ hat mir einmal mehr vor Augen geführt, welchen Wert alte Familientraditionen und gleichzeitig einfach Kniffe und Tricks beim Kochen haben. Im Moment habe ich oft zu  wenig Zeit zum Kochen, da ich einfach viel zu tun habe und am Abend oft auch sehr spät Zuhause bin. Da hilft es, wenn man aus einfachen Zutaten in kurzer Zeit etwas Gutes zaubern kann und auch Reste gut verwertet.

In unserer Zeit in Florenz habe ich  Risottokugeln kennen gelernt und immer wieder gerne gegessen. Zu einem Salat schmecken sie ganz wunderbar. Und ja ich weiss, dass es heikel sein kann Reis ein zweites Mal zu kochen, da sich darauf Bazillen ansiedeln können. Offenbar ist das aber kein Problem, wenn man genügend Hitze hat und dafür ist meine Methode Risottoreste zu verwerten perfekt.

Ich forme dazu aus dem übrig gebliebenen Risotto Halbkugeln, in die ich ein Stück Mozzarella hinein lege. Dann packe ich eine zweite Schicht Risotto darüber und forme daraus runde Kugeln, die ich in etwas Paniermehl drehe. Die fertigen Kugeln backe ich dann 15 bis 20 Minuten im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen und serviere sie dann sofort, weil so der Käse in der Kugel noch schön flüssig ist.

Ihr seht, manchmal braucht es nicht viel um ein wunderbares Essen zu zaubern und man kann dabei erst noch Reste verwerten. Für mich sind solche Lösungen einfach perfekt.

Ich hoffe, dass ich Euch eine kleine aber feine Inspiration zum Verwerten von Resten geben konnte und würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir schreiben würdet, ob Ihr die Kugeln ausprobiert habt!

Nächste Woche will ich Euch dann auch noch meine Osterdeko zeigen. Leider ist sie aber noch nicht fertig, da ich im Moment noch etwas uninspiriert bin… Dabei ist mir leider auch der Signore keine grosse Hilfe, denn der kann sich weder für Weihnachts- noch für Osterbäume begeistern oder versteht einfach nicht ganz den Sinn darin Kugeln oder Eier an einen Baum zu hängen. Für mich ist es eine schöne Tradition, mit der ich aufgewachsen bin und die mir eigentlich (wenn ich genügend Zeit dafür habe) viel Freud bereitet. Daher will ich nun das Dekorieren für Ostern so schnell wie möglich nachholen. Warum ich unter anderem noch keine Zeit dafür gefunden habe, könnt Ihr jetzt auf meinem zweiten Blog www.essenwiezuhause.ch nachlesen. Ich habe nämlich gestern etwas ganz Wunderbares erlebt – das übrigens sehr viel mit Ostern zu tun hat!

Ich wünsche Euch einen wundervollen Sonntag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Wenn neue Buch-Schätze einziehen…

Wenn neue Buch-Schätze einziehen…

Bücher seien mein einziges Laster, sagt der liebe Signore jeweils. Für mich sind sie meine grössten Schätze und ich freue mich über jedes neue Exemplar, das bei mir einzieht. Bücher sind die Form von Unterhaltung, die mir immer gut tut und neue Energie gibt. Deshalb will ich heute mit Euch meine Neuzugänge teilen.

Das erste Buch ist, wie könnte es bei mir auch anders sein, ein Kochbuch. Unter dem Titel „Velkommen“ hat Therese Moser-Ronning ein wundervolles Buch mit Rezepten geschaffen, die von der Küche ihrer Heimat Norwegen inspiriert sind. Wer nordisches Wohnen und das dazugehörige Lebensgefühl mag, wird auch dieses Buch mögen. Es sei „Ein Kochbuch für alle, die gerne ihre Familie und Freunde um den Esstisch versammeln“, schreibt Therese Moser-Ronning in der Einleitung ihres Buches, denn sie möge den Satz „Willkommen an meinem Tisch“ besonders gerne. Im Buch selber findet sich dann ein bunter Strauss von gesunden, inspirierenden und meiner Meinung nach gut umsetzbaren Rezepten, die einem dazu inspirieren für seine Lieben zu kochen. Hier gibt es weitere Informationen zum Buch.

Auf das zweite Buch habe ich lange gewartet. Es ist das „Handlettering-Alphabet“ von Tanja „Frau Hölle“ Cappell. Ich habe mir schon zuvor einige Bücher zum Thema Schönschrift und Lettering zugelegt und versucht damit das Buchstabenzeichnen zu erlernen. Das Buch von „Frau Hölle“ ist nun das erste Buch, mit dem ich vorankomme und von dem ich der Meinung bin, dass es das Thema sinnvoll und vor allem auch für Anfänger praktikabel umsetzt. Es ist liebevoll gestaltet und man sieht, dass „Frau Hölle“ echt viel Zeit, Energie und Liebe darin investiert hat. Das Warten hat sich also definitiv gelohnt! Am besten schaut Ihr einfach mal bei www.frauhoelle.com vorbei. Da gibt es nicht nur Infos rund ums Buch, sondern auch viele weitere Ideen und Tipps rund ums Thema Handlettering!

Das dritte Buch hat mir der Signore in Amerika bestellt, weil er weiss, dass ich eine grosse Schwäche für Papierblumen habe. In „The Fine Art of Paperflowers: A Guide to Making Beautiful and Lifelike Botanicals“ erklärt Tiffanie Turner Schritt für Schritt, wie wundervolle Blumengebilde aus Papier hergestellt werden können. Das Faszinierende an ihren Blumen ist, dass sie zwar aus Papier sind, aber wie echte Blüten aussehen. Wenn ich endlich eine ruhige Minute habe, will ich unbedingt versuchen einige der Blumen aus dem Buch selber zu machen. Hier könnt Ihr das Buch bestellen.

Ich hoffe, dass ich Euch mit meiner Bücherliebe inspirieren konnte!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Meine Bücher haben übrigens in unserem Gästezimmer auf einem Ikea-Regal aus der Hay-Kollektion ein neues Zuhause gefunden. Dort kann ich nun gemütlich in meinem Sessel von www.wohnreich.ch sitzen und ein paar schöne Stunden in der Welt der Buchstaben, Rezepte und Blumen verbringen!

Zadar, Zitronenkuchen und Bücherliebe…

Zadar, Zitronenkuchen und Bücherliebe…

Irgendwie sind in letzter Zeit alle Rezepte sang und klanglos auf meinem zweiten Blog www.essenwiezuhause.ch verschwunden. Deshalb will ich unbedingt das Rezept für einen Zitronenkuchen mit Euch teilen, den der Signore heiss und innig lieb. Dazu habe ich nochmals Bilder von unseren Ferien in Kroatien für Euch. Ich habe drei Stationen, die ich Euch unbedingt zeigen will. Die erste war Trogir (darüber habe ich hier berichtet), die zweite Station ist nun Zadar und die dritte wird die wundervolle Insel Rab sein!

Zadar ist eine Stadt, die mich jedes Mal aufs Neue fesselt. Als 19-Jährige war ich zum ersten Mal da (das waren abgesehen von den vielen Sommerlagern, an denen ich teilgenommen habe, die ersten Ferien ohne meine Eltern;). Ganz einfach mit Zelt und so. Ich muss gestehen, dass ich unsere Ferien heute genau so gerne in Hotels oder Ferienwohnungen verbringen, wie damals im Zelt. Man wird halt älter und ich weiss nicht, wie viele Nächte auf einer dünnen Matte im Zelt mir mein Rücken heute noch verzeihen würde…

Aber auch heute noch liebe ich die langen Tage am Strand, die nur aus Schwimmen und Lesen bestehen. Für mich ist das sehr erholsam. Trotzdem gehe ich dann gegen Abend  gerne in die Stadt.

Über dem Eingangstor zur Altstadt wacht in  Zadar der geflügelte, venezianische Löwe, da auch Zadar einige Zeit zu dieser grossen Seemacht gehörte. Der schönste Platz ist für mich aber die Wasserorgel, die besonders während dem etwas höheren Wellengang beim Einnachten einzigartige Geräusche macht. Das funktioniert so, dass das Wasser in hohle Kammern gedrückt wird, die oben offen sind. Durch den Druck vom Wasser wird oben wiederum Luft durch eine Öffnung gedrückt und so entstehen Töne. Es ist wirklich ein eindrückliches Schauspiel, das klanglich irgendwo zwischen Schönbergs Zwölftonmusik und New-Age-Klängen anzusiedeln ist.

Nach dem Sonnenuntergang zieht es uns dann jeweils in eines der vielen guten Restaurants der Stadt. Wir haben in Zadar wirklich unsagbar gut und für unsere Verhältnisse günstig gegessen (wer Zürcher Preise kennt, weiss was ich meine).

Dieses Wochenende war es so schön und warm bei uns, dass ich nochmals so richtig in Ferienstimmung kam. Und da man ja nicht immer ans Meer fahren kann, habe ich versucht mit einem Zitronenkuchen etwas mediterrane Frische auf unseren Tisch zu zaubern. Und weil er jedes Mal so gut schmeckt und eigentlich schnell gebacken ist, will ich das Rezept für diesen leckeren Zitronenkuchen mit Euch teilen.

Zutaten: 3 Eier, 150g Zucker, 100g weiche Butter, 200g Mehl, 1 gestrichener Teelöffel Backpulver, 1 Messerspitze Vanilleextrakt, 1 Prise Salz, zwei Biozitronen, 3 Esslöffel Puderzucker, evtl. etwas Schnaps

Zubereitung: Zuerst die Eier, den Zucker und die Butter zusammen hell und schaumig schlagen. danach das Mehl, das Backpulver, Vanilleextrakt und Salz dazu geben und alles gut verrühren. Die Schale von einer Zitrone abreiben und den Saft einer Zitrone ausdrücken. Beides zum Teig dazu geben und gut unterrühren. Eine Form (ich habe in meinem Fall eine mittelgrosse Gugelhupf-Form genommen) gut mir Butter einfetten und etwas Mehl darin verstäuben. Ich gebe dem Mehl jeweils noch etwas Gries bei, da sich so der Kuchen besser aus der Form lösen lässt. Die Form etwa 10 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Butter kalt wird. Danach den Teig in der Form verteilen und den Kuchen ca. 20 Minuten bei 200 Grad in der Ofenmitte backen. Ich steche immer zur Kontrolle mit einem Messer in den Kuchen. Wenn kein Teig mehr am Messer kleben bleibt, ist er durch. Damit der Kuchen im Innern wirklich saftig wird, den Saft der zweiten Zitrone auspressen und mit dem Puderzucker vermischen, allenfalls einen Schuss Schnaps dazu geben, und den frisch gebackenen Kuchen mit dieser Flüssigkeit übergiessen. Sie zieht besonders gut in den Kuchen ein, wenn man mit einem Spiess oder einer Stricknadel ein paar Löcher in den Kuchen sticht. Den Kuchen auskühlen lassen, allenfalls mit etwas Puderzucker bestäuben und servieren.

Beim Backen fiel mir übrigens der Spruch ein, dass man Limonade machen soll, wenn einem das Leben Zitronen gibt. Bei mir würde es dann wohl Zitronenkuchen heissen;) Da ich beim Backen jeweils viel nachdenke, kam ich dann aber zum Schluss, dass das gar nicht so falsch ist. Aktuell lese ich dieses Buch hier (da der Titel etwas provokant ist, verzichte ich darauf ihn hier zu schreiben;) und darin geht es genau um die Frage, wie man auf Dinge im Leben reagiert, die nicht so schön sind. Denn schlussendlich ist die eigene Reaktion das Einzige, das wir im Leben kontrollieren können. Mich hat das Buch sehr inspiriert und ich kann Euch die Lektüre wärmstens empfehlen!

Nachdem ich nun also von Zadar, über Zitronenkuchen bis zu Büchern geschweift bin, hoffe ich, dass Euch diese kleine Reise gefallen hat und wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Meine Freundin Erin…

Meine Freundin Erin…

Als kleines Kind hatte ich eine imaginierte Freundin. Ja, ich stehe dazu, dass ich zu diesen freakigen Geschöpfen gehörte, die sich eine Freundin vorstellen. Passend dazu nannte ich sie Mago und wir erlebten viele Abenteuer zusammen. Später konnte ich dann stundenlang in die Welt der Bücher versinken und liebte es mir vorzustellen, dass die Protagonistinnen lebendig werden würden. Auch heute noch stelle ich mir manchmal vor, wie es wäre gewisse Menschen zu treffen. Meist sind es aber nicht erfundene Personen sondern Autorinnen – vorzugsweise von Kochbüchern. So wünsche ich mir, seit ich das erste Buch von Erin Gleeson geschenkt bekommen habe, sie einmal treffen zu dürfen.

Erin Gleeson hat sich mit ihrem ersten Buch „Ein Fest im Grünen“ direkt in mein Herz gekocht, gezeichnet und geschrieben. Die Rezepte im Buch sind simpel und vegetarisch. Ich mag das Buch aber vielmehr wegen dem Lebensgefühl von Freude, Genuss und Gemütlichkeit, das es mir vermittelt. Das war bei mir schon immer so. Es gibt Kochbücher, die ich wie die Werke grosser Literaten oder Forschungsberichte lesen und dann gibt es die anderen, die ich mir mehr anschaue und einfach das Gefühl der Leichtigkeit, das sich dadurch einstellt, geniesse. Zu eben diesen Büchern gehören diejenigen von Erin Gleeson.

Sie hat nicht nur die Rezepte selber kreiert, sondern auch wundervolle Illustrationen gemalt. Übrigens  wohnt sie mit ihrem Mann in einem wundervollen Haus in Kalifornien, in dem ich sie wirklich unbedingt einmal besuchen möchte… Auch ihr Blog ist ein Traum, da müsst Ihr unbedingt vorbeischauen: www.theforestfeast.com

Ich habe mich deshalb auch sehr gefreut, als ich kürzlich zwei weitere Bücher von ihr fand. So hielten nun auch noch „The forest feast gatherings“ und „Ein Fest im Grünen für Kinder“ bei mir Einzug. Obwohl das so nicht ganz stimmt. Letzteres habe ich sofort an meine Schwester und meine drei kleinen Nichten weitergegeben. Die sind nämlich auch schon sehr kochbegeistert.

Kennen gelernt habe ich Erin Gleeson übrigens über eine liebe Freundin, die mir ihr erstes Buch zum Geburtstag geschenkt hat. Zum Glück gibt es neben dem gewünschten und imaginierten Freunden auch noch die echten, die einem das Leben ganz praktisch und real verschönern;)

Solltet Ihr aber noch auf der Suche nach einer lieben Buchfreundin sein, dann kann ich Euch die Bücher von Erin Gleeson wärmstens empfehlen!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Hattet Ihr als Kind auch unsichtbare Freunde? Bitte lasst mich jetzt nicht mit dem Gefühl alleine, dass ich da die Einzige bin… Sonst muss ich mich dann ausführlich bei Mago darüber beschweren;)

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