Weniger ist manchmal mehr…

Weniger ist manchmal mehr…

Auf den letzten Drücker habe ich nun die Geschichte mit der Osterdeko doch noch hingekriegt. Ich habe selber schon gar nicht mehr daran geglaubt, nachdem mich diese Woche eine fiese Ohrenentzündung lahmlegte… Vielleicht soll das aber manchmal auch einfach genauso sein. Denn aus bereits genannten Gründen sind meine Bastelprojekte allesamt ausgefallen und ich habe halt einfach meine alte Osterdeko vom letzten Jahr hervorgekramt. Die hat mir nämlich gut gefallen (hier könnt Ihr sie Euch nochmal ansehen).

Wer viel auf Blogs unterwegs ist wie ich, bekommt vermutlich manchmal einfach etwas ein Zerrbild. Denn da ist nicht nur alles perfekt inszeniert und dekoriert, sondern alle scheinen unendlich viele Ideen zu haben. Ich halt mich selber eigentlich für ziemlich kreativ, aber auch wenn ich die Ideen dazu hätte, fehlt mir neben dem Alltag mit Arbeiten und Haushalt und Beziehungen, die auch gepflegt sein wollen, manchmal einfach die Zeit für weitere Projekte. Geht Euch das auch so?

Deshalb hat es mich sehr gefreut, als mir eine Leserin schrieb, dass meine Beiträge bodenständig und nicht so durchgestylt seien. Das hat mich bis in mein innerstes Herz berührt. Ich schaue mir selber super gerne durchgestylte Blogs an und staune über die schönen Bilder. Aber schlussendlich möchte ich einfach, dass die Leserinnen und Leser meines Blogs genau von meiner Ehrlichkeit etwas mitnehmen können. Denn ich muss mich selber auch immer wieder, oft nicht nur täglich, sondern stündlich daran erinnern, dass man auch mal „Es Füfi cha lah grad si“ wie man das auf Berndeutsch sagt. Denn es ist immer noch besser eine Fünf gerade sein zu lassen, als schöne Dinge, die einem eigentlich Freude machen würden, gar nicht zu tun.

So habe ich nun doch noch für Ostern dekoriert und da ich den Osterbaum an einem anderen Ort aufgestellt und die Deko mit neuen, glitzernden Eiern und goldenen Eierbechern (ich habe sie hier gekauft) ergänzt habe, sieht es wieder etwas anders aus als im Vorjahr. Schlussendlich fällt das ja dann auch nur den treuen Lesern und mir auf, denn ich bin mir nicht sicher, ob der liebe Signore überhaupt schon wahrgenommen hat, dass wir eine Osterdeko haben. Sei’s drum, er lässt mich machen und das ist tausendmal mehr wert, als wenn ich einen Marito hätte, der an allem herumnörgelt oder schlimmer noch selber alles kontrollieren oder dekorieren möchte.

Zusätzlich habe ich mir in diesem Jahr ein paar frische Zweige mit hübschen Blüten in rosa geleistet. Sie passen perfekt zum Rest der Deko.

Weniger ist manchmal halt doch mehr. Ich versuche mich darin zu üben.

Mein nächstes Ziel ist es übrigens Gästen einfach mal Pasta mit Tomatensauce zu servieren (keine Ahnung warum, aber ich mache mir immer extrem Druck beim Kochen für Gäste, obwohl ich selber einen Teller Pasta liebe und jederzeit einem Steak oder Braten vorziehen würde). Es nützt vermutlich allen mehr, wenn ich mich am Besuch erfreue und nicht stundenlang in der Küche herumwerkle… Ihr könnt Euch gerne melden, wenn Ihr Versuchskaninchen sein möchtet.

In dem Sinne wünsche ich Euch schöne und entspannte Ostertage und hoffe, dass Ihr zur Ruhe kommen und Euch auf das Wesentliche und die Dinge, die Euch wirklich wichtig sind, besinnen könnt!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Den Dingen Leben einhauchen…

Den Dingen Leben einhauchen…

Mein Laptop und ich sind praktisch immer gemeinsam unterwegs. Wenn ich weg gehe, kommt er mit, da ich so auch unterwegs arbeiten kann. Das Problem ist nur, dass er bisher von mir nie ordentlich verpackt wurde. Ich habe ihn immer in irgendwelche Tüten gesteckt, vom Signore eine Hülle geklaut oder das arme Ding auch mal in einen Schal gewickelt. Seit längerem hatte ich aber die Idee selber eine Tasche für den Laptop zu nähen und vor gut einer Woche habe ich diese dann auch endlich umgesetzt.

Ich verstehe nicht ganz, warum ich das nicht schon früher gemacht habe. Denn durch meine Oma, die Schneiderin (also genau genommen Weissnäherin – diese Präzisierung war ihr wichtig) war, und durch meine Mama, die immer viel genäht und mich auch schon früh ihre Nähmaschine hat benützen lassen, habe ich schon als Kind die Grundlagen vom Schneidern mitbekommen. Besonders während den langen Wintertagen haben sie sehr viel genäht und ich habe daneben gesessen und zugeschaut oder durfte manchmal auch schon etwas für mich selber nähen. Zu meiner Konfirmation habe ich mir dann auch statt Schmuck eine Nähmaschine gewünscht, die immer noch wunderbar läuft. Ich will mir gar nicht ausmalen, was das für ein Drama geben würde, wenn ich sie einmal nicht mehr flicken lassen könnte. Aber eben, bisher ist alles wunderbar und so habe ich mir endlich eine Laptoptasche genäht.

Das Ganze ist eigentlich relativ simpel und schnell gemacht. Ich habe zwei Stücke Stoff in der passenden Grösse zugeschnitten und ein Watteflies dazwischen gelegt, damit es der Laptop auch schön weich hat. Danach habe ich die Seiten geschlossen, die Tasche gewendet und mit einem Elastik und einem Knopf einen Verschluss gemacht. Und weil ich gerade so schön in Fahrt war, kam auch noch ein Etui, in das ich den Krimskrams für meine Handtasche stopfen kann, eine Hülle für meine Kopfhörer und ein Etui für meine Visitenkarten dazu.

Ich bin nun jedenfalls wieder gut ausgerüstet und habe selber gestaunt, wie fix ich alles genäht hatte. Es ist eben schon gut, wenn man sich ab und zu wieder an die Sachen aus seiner Kindheit erinnert. Oft nimmt man reiche Schätze an Wissen mit, die man im Moment vielleicht zu wenig schätzt und sich dann als Erwachsene aber umso mehr darüber freut.

Vielleicht habt Ihr auch ein Wissen oder eine Fähigkeit aus Eurer Kindheit, die ab und zu vergessen geht? Ich hoffe, dass mein Beispiel Euch daran erinnert hat, dass man sie immer wieder hervorholen und sich daran freuen soll. Ich und vermutlich auch mein Laptop sind jedenfalls sehr glücklich über die neue Tasche (der Signore behauptet immer, dass ich allen Dingen, die nicht lebendig sind und mit denen ich trotzdem oft in Kontakt stehe, eine Stückchen Lebendigkeit zugestehen und eine zu sehr enge Bindung zu ihnen aufbauen würde – wohl auch deshalb, weil sie alle von mir Namen bekommen und gelobt werden, wenn sie mir gute Dienste geleistet haben – wenn ich also zum Beispiel nach einer langen Autofahrt heim komme, sage ich „Danke Nikolaus (unser Auto) für die gute Fahrt“ – Nikolaus heisst es, weil das Pferd von Aschenbrödel im Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel auch so heisst).

Diese Angewohnheit habe ich mir übrigens auch schon in der Kindheit angeeignet und auch wenn sich der Signore darüber lustig macht, werde ich weiterhin ein Fünkchen Leben in den Dingen sehen, die mich unterstützen und kreativ werden lassen… Denn vielleicht liegt genau darin das Geheimnis, dass sie mir helfen Dingen Leben einzuhauchen oder Sachen zu erleben und dann haben sie auch ein kleines Dankeschön, gute Pflege und Fürsorge verdient;)

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Worte der Liebe…

Worte der Liebe…

Das mit dem Valentinstag ist beim Signore und mir so eine Sache. Wir sind einfach irgendwie nicht dafür gemacht und total unfähig ihn zu feiern. Das fing schon an unserem ersten gemeinsamen Valentinstag vor 11 Jahren an. Ich wollte den Signore im Spital abholen, wo er gerade ein Praktikum absolvierte. Leider war sein Oberarzt krank und schlussendlich versäumte er sich um Stunden auf der Visite. Ich wartete also reichlich endtäuscht in einer kalten, ungemütlichen Krankenhauscafeteria. Danach lud mich der Signore in ein Restaurant zum Essen ein und mir wurden die schrecklichsten Spaghetti Carbonara aller Zeiten serviert. Im Anschluss überreichte mir der Signore in einer Herzschachtel mit Rosenblüten einen USB-Stick. Obwohl ich das gute Stück dann noch sehr zu schätzen lernte (damals waren USB-Sticks noch ziemlich teuer und ich war eine arme Studentin), wusste ich im ersten Moment gar nichts damit anzufangen.

Ich muss aber auch sagen, dass wir uns allgemein mit institutionalisierter oder vorgegebener Romantik schwertun. Da schlummert tief in uns beiden viel Rebellion, die offenbar genau in solchen Momenten zum Tragen kommt, wenn man denn partout romantisch sein sollte… Wir haben es nach vier Jahren Ehe zum ersten Mal geschafft den Hochzeitstag zu feiern (das war aber wirklich wunderschön und muss beim fünften Hochzeitstag dieses Jahr unbedingt wieder so gemacht werden).

Anderseits sehe ich doch einen Sinn darin, dass es Muttertage gibt, an denen man an die Mama denkt oder eben auch Geburtstage oder den Valentinstag. Denn ich bin fest überzeugt davon, dass genau diejenigen Menschen, die lauthals verkünden, dass sie keine solche Tage brauchen um an ihre Lieben zu denken, auch an den restlichen 364 Tagen des Jahres keine Blumen schenken, Pralinen kaufen oder die Liebsten zum Essen einladen.

Beim Signore und mir zeigt sich ja schon an unserem ersten Valentinstag, wo das Problem liegt. Wir haben einfach nicht so viel Zeit füreinander. Daher haben wir entschieden, dass wir in diesem Jahr einmal etwas Neues versuchen wollen (in den letzten Jahren habe ich einfach für ihn gebacken, wie ihr hier nachlesen könnt). Wer mich und meinen Blog kennt, der weiss, dass ich das geschriebene Wort liebe (darüber und wo in Florenz die Liebesbriefe deponiert werden, habe ich hier bereits einmal berichtet). Ich liebe Bücher, ich liebe Gedichte und ich liebe Briefe – besonders Liebesbriefe. Immer wenn mir der Signore einen Liebesbrief schreibt, hüpft mein Herz vor Glück. Ich hebe alle diese Briefe sorgfältig auf. Denn auch wenn ich in unserer Beziehung diejenige aus der schreibenden Zunft bin, ist mir der Signore punkto Liebesbriefe wirklich meilenweit voraus. Und deshalb habe ich mir in diesem Jahr nur eine Sache zum Valentinstag gewünscht: Einen Brief vom Signore. Im Gegenzug habe ich dem Signore versprochen, dass er ebenfalls einen Brief von mir bekommt… Leider weiss ich jetzt schon, dass seine Worte in der Liga „Hohelied der Liebe“ mitspielen, während meine maximal das Niveau von Bushidos „Schmetterling“ erreichen werden.

Daher habe ich mir Hilfe geholt. Wenn ich schon inhaltlich nicht ganz mithalten kann, werde ich bei der Verpackung etwas mehr investieren. Dazu bekomme ich Hilfe von Faber-Castell. Denn wer schöne Worte schreiben will, sollte das mit den richtigen Stiften tun. Passend zum Valentinstag gibt es von Faber-Castell ein Pitt Artist Pen Handlettering Set. Es gefällt mir, dass im Set drei verschieden dicke schwarze Stifte enthalten sind, die sich nicht nur gut zum Schreiben, sondern auch zum Zeichnen eignen. Zusätzlich enthält das Set eine rote Künstlertusche, mit weicher, präziser Spitze, mit der man wunderbar schreiben kann.

Meinen Brief werde ich dann in einem handgemachten Couvert verpacken. Ich schneide meine Couverts immer nach der gleichen Vorlage zu, die Ihr hier als Vorlage Couvert von Signora Pinella downloaden könnt.

Dank Faber-Castell kann ich nun nicht nur den Signore, sondern auch drei von Euch lieben Leserinnen und Lesern zum Valentinstag überraschen. Ihr könnt eines von drei Pitt Artist Handlettering Sets mit einer zusätzlichen, kleinen Signora Pinella Valentinstagsüberraschung gewinnen. Mitmachen kann jede volljährige Person mit oder ohne Blog. Hinterlasst mir einfach in der Kommentarfunktion am Ende des Beitrags (bitte einen Namen dazu angeben) oder auf Facebook oder auf Instagram einen Kommentar. Wenn Ihr den Link auf Facebook teilt (hier geht es zu meiner FB-Seite) oder dort oder auf Instagram (hier geht’s zu meinem Instagram-Account) kommentiert, habt Ihr doppelte bzw. dreifache Gewinnchancen. Die Verlosung läuft von heute an eine Woche bis am 21. Februar um 12.oo Uhr. Ich gebe den/die Gewinner/in auf meinem Blog bekannt (Ihr müsst mir dann einfach eine Mail mit Eurer Adresse an mail@signorapinella.ch schicken, also vergesst nicht zu überprüfen, ob Ihr gewonnen habt, am besten abonniert Ihr unten den Blog, dann verpasst Ihr es nicht).

Und solltet Ihr noch keine Idee haben, mit was Ihr Eure Liebsten zum Valentinstag überraschen könnt, habt Ihr ja jetzt meine Vorlage für einen schönen Brief. Und denkt daran, einfache Worte reichen aus, wenn sie von Herzen kommen. Es kann halt nicht jeder ein zweiter Signore sein…;) Und vielleicht ist genau heute der Tag, an dem Ihr Euch auch einfach mal selber einen Liebesbrief schreibt. Der Signore ist nämlich nicht nur ein Romantiker, sondern auch ein weiser Mann und er sagt immer, dass er sich von mir am meisten geliebt fühlt, wenn ich mich selber liebe. Nachdem Ihr diesen Beitrag gelesen habt, könnt Ihr Euch nun vermutlich auch vorstellen, was alles in meinem Brief für ihn stehen wird…

Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag voller Liebe!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Von Strohblumen, Heimat und roten Schuhen…

Von Strohblumen, Heimat und roten Schuhen…

Am Freitag habe ich mir nach einer intensiven Woche eine wirklich schöne Belohnung gegönnt. Ich bin nach der Arbeit einfach Nachhause zu meinen Eltern gefahren. „Hiim zu Muetti u Vati“, wie der Signore immer scherzhaft sagt und versucht meinen Dialekt nachzumachen. Wenn man über zwei Stunden weit weg von der Familie wohnt, werden die Momente, in denen man sie sehen kann selten. Deshalb nervt es mich auch immer so, wenn ich den Spruch höre „Melde Dich, wenn Du in der Gegend bist“. Das habe ich Euch ja schon einmal erzählt. Denn wenn ich mal fünf freie Minuten im Bernbiet habe, dann führt mich der erste Weg halt Nachhause oder zur Familie meiner Schwester. Da habe ich ganz klare Prioritäten. Am Freitag hatte ich besonders viel Glück, weil meine Nichten und meine Schwester bei meinen Eltern zu Besuch waren und ich so gleich alle zusammen sehen konnte. Ein Treffen mit den „Trullas“, wie wir die drei jungen Damen nennen, lässt mich jedes Mal den Alltag vergessen.

Meine Mutter hatte aber nicht nur meine Nichten eingeladen, sondern auch noch Strohblumen bereit gemacht, damit ich einen Kranz basteln konnte. Ich weiss nicht, wie vielen von Euch Strohblumen noch ein Begriff sind? Garten-Strohblumen sind recht robuste, einjährige Blumen, die sich hervorragend trocknen lassen. Offenbar stammen sie aus Australien und wurden in Europa zum ersten Mal von einem Botaniker im Garten von Joséphine de Beauharnais, der ersten Frau Napoleons I., verzeichnet. In Zeiten, in denen Seiden- oder Papierblumen noch sehr teuer waren und frische Blumen auch nicht einfach so von überall her importiert werden konnten, waren Strohblumen sehr beliebt. Danach gerieten sie leider etwas in Vergessenheit und erhielten den Stempel „altbacken“. Ich finde sie nostalgisch und daher wunderschön!

Meine Mama ist unbeirrbar was Trends anbelangt. Sie mag Strohblumen und pflanzt sie an, ob sie nun gerade total in Mode oder völlig out sind. Und ich kann Euch wärmstens empfehlen, es Ihr gleich zu tun. Sobald die Eisheiligen im Frühling vorbei sind, können die Blumen ausgesät werden.

Meine Mama verwendet ihre Strohblume gerne zum Dekorieren von Mooskränzen. Dazu bindet sie Moosstücke mit einem Draht an einem Styroporkranz fest und klebt die Blumen mit Heissleim auf dem Kranz fest. Das Verfahren ist eigentlich relativ einfach und das Ganze geht recht schnell. Die Kränze sehen aber sehr dekorativ aus und bleiben lange schön.

Ich bin dann jedenfalls nach ein paar Stunden Zuhause glücklich und zufrieden mit meinem Strohblumenkranz, Randen, Zwiebeln, frischem Rosenkohl (mit dem will ich dann unbedingt etwas für meinen zweiten Blog www.essenwiezuhause.ch kochen) und Haselzweigen für unseren Osterbaum im Kofferraum in Richtung Zürich gefahren. Dabei musste ich an Dorothy aus dem Märchen „Der Zauberer von Oz“ denken. Während einem Wirbelsturm wird ihr Haus nach Oz getragen und erst da realisiert sie, wie schön es Zuhause ist und will unbedingt wieder dahin zurück.

Dorothy schlägt die Hacken der magischen roten Halbschuhe zusammen und denkt dabei: „Es ist nirgendwo so schön wie daheim.“

Dorothy kommt im Märchen wieder Nachhause, weil sie sich daran erinnert, dass sie den Weg dahin bereits in ihrem Herzen hat. Dann muss sie nur noch die Absätze ihrer Schuhe dreimal zusammenschlagen und schon ist sie wieder da. So einfach ist das. Dieser Gedanke gefällt mir sehr gut… Heimat ist im Herzen, egal wo man sich physisch gerade befindet!

Ich wünsche Euch einen wundervollen Sonntag mit Euren Lieben!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Lasst uns Adventskränze winden…

Lasst uns Adventskränze winden…

In einer Woche ist bereits der erste Advent und somit ist heute der perfekte Tag zum Binden von einem Adventskranz. In meiner Kindheit hat meine Mama das jeweils mit uns gemacht und für mich war das jeweils der perfekte Einstieg in die Weihnachtszeit.

Diese Woche haben wir uns bei meiner lieben Freundin zum Adventskranzbasteln getroffen. Wir haben das bereits im letzten Jahr so gemacht und einen wunderbaren Tag zusammen verbracht. Denn nebst dem Kreativsein gehören natürlich Plätzchen, Kaffee und das gemeinsame Plaudern und Austauschen zum Kränzebinden dazu. Ich mag solche Rituale sehr und geniesse das Zusammensein mit anderen Menschen jeweils in vollen Zügen.

Für einen Kranz braucht es einen Strohkranz, Draht, Tannäste und Grünzeug, Kerzen und Dekomaterial.

Zuerst das Grünzeug klein schneiden, den Draht am Kranz fixieren und dann immer wieder eine Reihe Grünzeug mit dem Draht rund um den Kranz fixieren bis der Kranz komplett mit Grünzeug bedeckt ist. Zum Schluss wird der Draht auf der Unterseite des Kranzes verknotet (siehe Bilder unten).

Die Kerzen am Kranz befestigen (ich verwende dazu zwei Metallstifte, die man mit einer Zange in eine Flamme hat und dann so unten in die Kerze steckt) und das Ganze mit Nüssen, Zapfen, Bändern oder Weihnachtskugeln ausschmücken.

Weil mir das Kränzebinden so gefallen hat, habe ich dann am nächsten Tag gleich auch noch einen Kranz für die Oma vom Signore gemacht. Sie ist das einzige Grosselternteil, das uns noch geblieben ist und hat darum einen Kranz mehr als verdient.

Da ich in letzter Zeit wirklich viel, ja oft zu viel um die Ohren hatte, viel unterwegs war und vor allem sehr viel gearbeitet habe, tun mir diese kleinen Auszeiten jeweils sehr gut. Anderseits ist es ein gutes Zeichen, wenn ich Ideen habe und aktiv bin. So war mir eben auch mein Signora-Pinella-Adventskalender so ein grosses und wichtiges Anliegen und ich freue mich fest, dass ich ihn umsetzen konnte. Noch mehr freue ich mich natürlich auch, wenn Ihr ihn abonniert und auf Euren Socialmediakanälen weiterempfehlt (hier gehts zum Kalender). Denn mit dem Bloggen ist das so eine Sache. Auch wenn man es zur eigenen Freude machen sollte, tut es doch gut, wenn man auch mal eine Rückmeldung bekommt. Schon ein Like auf Facebook oder ein Kommentar machen einfach grosse Freude und tun gut zu lesen. Eigentlich passt das auch ganz gut zu diesem Post, man sagt ja nicht von Ungefähr, dass man jemandem ein Kränzchen windet (hier habe ich übrigens auch schon einmal darüber geschrieben).

Abgesehen davon ist das auch im Leben ausserhalb des Internets so. Liebe Rückmeldungen und ermutigende Worte tun einfach gut. Passend dazu war ich am Freitag an einem wundervollen Kurs, wo es um das Thema Handlettering ging und gerade da wurde ich wieder daran erinnert, wie gut liebe und vielleicht sogar schön geschriebene Worte tun. So habe ich mich gerade gestern wieder hingesetzt und Karten geschrieben, die dann hoffentlich nächste Woche einigen Menschen Freude bereiten. Gerade auch zum Danke sagen, finde ich eine Karte etwas Schönes und da ich letzte Woche liebe Post bekommen habe, wollte ich das auch mit einer Karte honorieren. Dass mir das Kartenschreiben sehr am Herzen liegt, habe ich Euch ja bereits vor Jahren in diesem Beitrag hier erzählt. Vom Kurs will ich Euch dann noch in einem separaten Beitrag berichten, auf den Ihr Euch schön freuen könnt. Wer mir auf Instagram folgt, hat in meiner Instastory schon einige Einblicke bekommen…

Nun wünsche ich Euch einen erholsamen Sonntag – vielleicht sogar mit dem Gestalten einer schönen Adventsdeko?!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Hier und hier und hier verlinke ich Euch noch meine gebastelten Adventskalender aus den letzten drei Jahren. Einfach für den Fall, dass Ihr noch auf der Suche nach Inspirationen sein solltet…

Der Signore hat Geburtstag und eine Gewinnerin…

Der Signore hat Geburtstag und eine Gewinnerin…

Schon längst wollte ich Euch die Gewinnerin für den wundervollen, gefüllten Wundertüten-Männerstiefel bekannt geben (alle Infos zur Verlosung gibt es hier). Aber meine letzte Woche war sooooo randvoll, dass ich einfach nicht dazu kam.

Dass ich viel zu tun hatte, ist zu einem grossen Teil dem Signore zuzuschreiben. Er hatte Geburtstag und das musste natürlich gefeiert werden. So versammelten sich 17 kleine und grosse liebe Menschen in unserem Wohnzimmer zu Kaffee und Kuchen. Da ich es gerne gemütlich habe, hatte ich passend zum Anlass eine festliche Deko vorbereitet. Dazu gab es ein leckeres Dessertbuffet, zu dem die ganze Familie Leckereien beisteuerte. Nebst der Pasta di Mandorle (das Rezept dazu gibt es hier) und meinen geliebten Madeleines (das Rezept dazu gibt es hier), habe ich eine Ananascrème nach altem Familienrezept vorbereitet. Das genaue Rezept findet Ihr auf meinem zweiten Blog www.essenwiezuhause.ch Es freut mich sehr, wenn Ihr auch dort vorbeischaut und den Blog abonniert.

Für die Deko habe ich Gestecke aus Rosen und Hortensien gemacht und zusätzlich Grünzeug aus dem Garten von Mama Pinella verwendet. Ich bin mir bewusst, dass das vielleicht nicht so männlich aussieht. Aber eine echt männliche Deko zu kreieren, die auch noch allen gefällt, lag in meinem Zeitbudget einfach nicht drin.

Und wenn wir schon bei Zeitmangel sind, hier nun endlich noch die Gewinnerin: den Wundertütenstiefel hat die liebe Verena von www.fraufadegrad.ch gewonnen. Bitte sende mir doch Deine Adresse an mail@signorapinella.ch damit ich Dir den Stiefel schicken kann!

Ich wünsche Euch einen schönen Rest vom Wochenende und einen guten Start in die neue Woche!

Herzlichst, Eure Signora Pinella