Einmal mehr am Sternenzauber…

Einmal mehr am Sternenzauber…

Bei Familie Pinella ist wieder viel los. Deshalb war es die letzten Wochen auch so ruhig auf dem Blog und deshalb gibt es von mir heute auch nur einen ganz kurzen Beitrag. Dafür einen besonders Schönen… Also zumindest für mich;)!

Meine Sorella Madame Gaianna organisiert in diesem Jahr einmal mehr den Sternenzauber Adventsmarkt, der am nächsten Samstag in Schönenwerd stattfindet. Und auch ich werde mit den Kalendern von meinem zweiten Blog www.essenwiezuhause.ch mit dabei sein.

Hier findet Ihr alle Infos zum Markt.

Doch bis es soweit ist, muss jetzt noch einiges gewerkelt und vorbereitet werden…

Ich würde mich freuen, wenn einige von Euch spontan die Zeit finden würden, auch vorbei zu kommen!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Kochmemoiren und Risottokugeln…

Kochmemoiren und Risottokugeln…

In meinem Beruf als Journalistin und Redaktorin bei einer Agrarzeitung bin ich viel mit dem Thema Essen und Schlagwörtern wie „Nachhaltigkeit“ oder eben auch „Foodwaste“ konfrontiert. Gerade Letzteres ist etwas, das ich zu vermeiden versuche. Denn mit ein bisschen guter Planung ist es durchaus möglich so zu kochen, dass nicht zu viele Reste entstehen oder diese wiederum sinnvoll zu verwerten.

Viel Inspiration zu diesem Thema fand ich auch im Buch „Besessen.“ von Elisabeth Bronfen (das Buch ist 2016 im Echtzeitverlag in Basel erschienen). Meine liebe Schwägerin hat es mir geschenkt und es ist tatsächlich eines der besten Bücher rund ums Thema Essen und Geniessen, das mir seit langem begegnet ist. Die Autorin schreibt einfach wundervoll und bunt und farbig und vor allem auch voller Lust über das Thema Essen und trotzdem macht sie kein Theater, ist teilweise sehr pragmatisch und wirkt sehr vernünftig und geerdet. Sie schreibt, dass das Buch ihre Kochmemoiren seien und wenn ich einmal ein Buch schreiben dürfte, dann sollte es genau so sein. Kein Wunder also, dass ich das Buch im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen habe.

„Besessen.“ hat mir einmal mehr vor Augen geführt, welchen Wert alte Familientraditionen und gleichzeitig einfach Kniffe und Tricks beim Kochen haben. Im Moment habe ich oft zu  wenig Zeit zum Kochen, da ich einfach viel zu tun habe und am Abend oft auch sehr spät Zuhause bin. Da hilft es, wenn man aus einfachen Zutaten in kurzer Zeit etwas Gutes zaubern kann und auch Reste gut verwertet.

In unserer Zeit in Florenz habe ich  Risottokugeln kennen gelernt und immer wieder gerne gegessen. Zu einem Salat schmecken sie ganz wunderbar. Und ja ich weiss, dass es heikel sein kann Reis ein zweites Mal zu kochen, da sich darauf Bazillen ansiedeln können. Offenbar ist das aber kein Problem, wenn man genügend Hitze hat und dafür ist meine Methode Risottoreste zu verwerten perfekt.

Ich forme dazu aus dem übrig gebliebenen Risotto Halbkugeln, in die ich ein Stück Mozzarella hinein lege. Dann packe ich eine zweite Schicht Risotto darüber und forme daraus runde Kugeln, die ich in etwas Paniermehl drehe. Die fertigen Kugeln backe ich dann 15 bis 20 Minuten im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen und serviere sie dann sofort, weil so der Käse in der Kugel noch schön flüssig ist.

Ihr seht, manchmal braucht es nicht viel um ein wunderbares Essen zu zaubern und man kann dabei erst noch Reste verwerten. Für mich sind solche Lösungen einfach perfekt.

Ich hoffe, dass ich Euch eine kleine aber feine Inspiration zum Verwerten von Resten geben konnte und würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir schreiben würdet, ob Ihr die Kugeln ausprobiert habt!

Nächste Woche will ich Euch dann auch noch meine Osterdeko zeigen. Leider ist sie aber noch nicht fertig, da ich im Moment noch etwas uninspiriert bin… Dabei ist mir leider auch der Signore keine grosse Hilfe, denn der kann sich weder für Weihnachts- noch für Osterbäume begeistern oder versteht einfach nicht ganz den Sinn darin Kugeln oder Eier an einen Baum zu hängen. Für mich ist es eine schöne Tradition, mit der ich aufgewachsen bin und die mir eigentlich (wenn ich genügend Zeit dafür habe) viel Freud bereitet. Daher will ich nun das Dekorieren für Ostern so schnell wie möglich nachholen. Warum ich unter anderem noch keine Zeit dafür gefunden habe, könnt Ihr jetzt auf meinem zweiten Blog www.essenwiezuhause.ch nachlesen. Ich habe nämlich gestern etwas ganz Wunderbares erlebt – das übrigens sehr viel mit Ostern zu tun hat!

Ich wünsche Euch einen wundervollen Sonntag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Backen mit Finn…

Backen mit Finn…

Gestern habe ich mit Finn Zimtsterne gebacken. Finn ist mein neuer, kleiner Freund, der eigentlich in der Migros-Kasse wohnt (im Video hier könnt Ihr sehen, was es damit auf sich hat). Ich muss gestehen, dass mich die Migros-Weihnachtswerbung jedes Mal fast zu Tränen rührt, wenn ich sie sehe. Wenn Finn in der Kasse sitzt und traurig vor sich hin piept, dann tut mir das von Herzen leid. Umso schöner ist es, dass er am Ende nicht mehr alleine ist. Und wenn er eben nicht gerade mit seinen Freunden Zeit verbringt, hilft er mir beim Bloggen und Backen.

Finn habe ich übrigens kürzlich bei einer Einladung der Migros in die Midor-Bäckerei in Meilen kennen gelernt. Wir durften dabei nicht nur die ganze Produktion besichtigen, sondern auch Güetzi verzieren, was mir grosse Freude bereitet und mich so richtig in Weihnachtsstimmung gebracht hat.

Deshalb wollte ich gestern auch backen. Da die Zeit aber etwas knapp war, habe ich mich für einen Fertigteig aus der Migros entschieden. Ja, auch mein Tag hat nur 24 Stunden und bevor ich etwas ganz sein lasse, kaufe ich dann halt lieber einen Fertigteig und bin glücklich und zufrieden dabei. Dafür haben Finn und ich die Glasur für die Zimtsterne selber gemacht und dabei richtig viel Aufwand betrieben. Denn wir haben uns für eine richtige Meringue-Glasur entschieden.

Das Rezept dazu habe ich ebenfalls an einem Migros-Event (dem legendären Grillkurs auf dem Gurten) kennen gelernt. Denn vorher hatte ich immer Mühe, wenn es um die Herstellung von richtiger Meringue ging. Mit folgendem Rezept könnt Ihr aber nichts falsch machen.

Meringue-Glasur

Zutaten: 50ml Wasser, 50ml Zucker, 1 Eiweiss

Zubereitung: Das Eiweiss steif schlagen. Das Wasser und den Zucker zusammen aufkochen und etwas eindicken lassen. Die Temperatur gut kontrollieren. Den Zuckersirup maximal 120 Grad warm werden lassen und unter beständigem Rühren unter das Eiweiss rühren.

Die Zimtsterne mit der Glasur bestreichen und diese dann wie eine normale Meringue backen (je nach Ofen kann die Backzeit variieren).

Finn und mir haben die Zimtsterne jedenfalls sehr gut geschmeckt und ich bin glücklich, dass mir der kleine Migros-Weihnachtswichtel beim Backen geholfen hat. Denn auch ich bin nicht gerne alleine, genauso wie es am Ende der Werbung heisst „Lassen wir niemanden alleine“. Gerade an Weihnachten scheint mir diese Erinnerung besonders wichtig zu sein. Ich halte gar nichts davon Menschen auszuschliessen und sich in exklusiven, kleinen Gruppen zu formieren. Mir ist es am liebsten, wenn möglichst viele Menschen zusammenkommen. So ist das zum Beispiel auch immer bei uns Zuhause an Weihnachten. Jeder ist willkommen, bekommt etwas zu Essen und für jeden liegt ein Geschenk unter dem Baum. Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass sie mich zu dieser Offenheit erzogen und mich gelehrt haben, dass man sich nicht nur auf die Familie beschränken, sondern auch anderen ein Platz an der Wärme geben sollte.

Das Zusammensein schätze ich übrigens auch an den Blogger-Events der Migros so sehr. Ich habe da schon so viele, wundervolle Menschen kennen gelernt, die so schöne Blogs schreiben. Dazu gehören unter anderem www.zumfressngern.ch, www.kitchwitch.ch, www.zauberpunkt.chwww.strich-und-faden.ch, www.magsfrisch.ch und www.rahelandron.ch

An meinen ersten solchen Event hat mich übrigens die liebe Kathrin von www.kuisine.ch mitgenommen. Da sieht man einmal mehr, wie viele schöne Bekanntschaften dank einem einzigen Menschen entstehen können. Danke liebe Kathrin!

Nun wünsche ich Euch einen wundervollen Tag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

 

Zadar, Zitronenkuchen und Bücherliebe…

Zadar, Zitronenkuchen und Bücherliebe…

Irgendwie sind in letzter Zeit alle Rezepte sang und klanglos auf meinem zweiten Blog www.essenwiezuhause.ch verschwunden. Deshalb will ich unbedingt das Rezept für einen Zitronenkuchen mit Euch teilen, den der Signore heiss und innig lieb. Dazu habe ich nochmals Bilder von unseren Ferien in Kroatien für Euch. Ich habe drei Stationen, die ich Euch unbedingt zeigen will. Die erste war Trogir (darüber habe ich hier berichtet), die zweite Station ist nun Zadar und die dritte wird die wundervolle Insel Rab sein!

Zadar ist eine Stadt, die mich jedes Mal aufs Neue fesselt. Als 19-Jährige war ich zum ersten Mal da (das waren abgesehen von den vielen Sommerlagern, an denen ich teilgenommen habe, die ersten Ferien ohne meine Eltern;). Ganz einfach mit Zelt und so. Ich muss gestehen, dass ich unsere Ferien heute genau so gerne in Hotels oder Ferienwohnungen verbringen, wie damals im Zelt. Man wird halt älter und ich weiss nicht, wie viele Nächte auf einer dünnen Matte im Zelt mir mein Rücken heute noch verzeihen würde…

Aber auch heute noch liebe ich die langen Tage am Strand, die nur aus Schwimmen und Lesen bestehen. Für mich ist das sehr erholsam. Trotzdem gehe ich dann gegen Abend  gerne in die Stadt.

Über dem Eingangstor zur Altstadt wacht in  Zadar der geflügelte, venezianische Löwe, da auch Zadar einige Zeit zu dieser grossen Seemacht gehörte. Der schönste Platz ist für mich aber die Wasserorgel, die besonders während dem etwas höheren Wellengang beim Einnachten einzigartige Geräusche macht. Das funktioniert so, dass das Wasser in hohle Kammern gedrückt wird, die oben offen sind. Durch den Druck vom Wasser wird oben wiederum Luft durch eine Öffnung gedrückt und so entstehen Töne. Es ist wirklich ein eindrückliches Schauspiel, das klanglich irgendwo zwischen Schönbergs Zwölftonmusik und New-Age-Klängen anzusiedeln ist.

Nach dem Sonnenuntergang zieht es uns dann jeweils in eines der vielen guten Restaurants der Stadt. Wir haben in Zadar wirklich unsagbar gut und für unsere Verhältnisse günstig gegessen (wer Zürcher Preise kennt, weiss was ich meine).

Dieses Wochenende war es so schön und warm bei uns, dass ich nochmals so richtig in Ferienstimmung kam. Und da man ja nicht immer ans Meer fahren kann, habe ich versucht mit einem Zitronenkuchen etwas mediterrane Frische auf unseren Tisch zu zaubern. Und weil er jedes Mal so gut schmeckt und eigentlich schnell gebacken ist, will ich das Rezept für diesen leckeren Zitronenkuchen mit Euch teilen.

Zutaten: 3 Eier, 150g Zucker, 100g weiche Butter, 200g Mehl, 1 gestrichener Teelöffel Backpulver, 1 Messerspitze Vanilleextrakt, 1 Prise Salz, zwei Biozitronen, 3 Esslöffel Puderzucker, evtl. etwas Schnaps

Zubereitung: Zuerst die Eier, den Zucker und die Butter zusammen hell und schaumig schlagen. danach das Mehl, das Backpulver, Vanilleextrakt und Salz dazu geben und alles gut verrühren. Die Schale von einer Zitrone abreiben und den Saft einer Zitrone ausdrücken. Beides zum Teig dazu geben und gut unterrühren. Eine Form (ich habe in meinem Fall eine mittelgrosse Gugelhupf-Form genommen) gut mir Butter einfetten und etwas Mehl darin verstäuben. Ich gebe dem Mehl jeweils noch etwas Gries bei, da sich so der Kuchen besser aus der Form lösen lässt. Die Form etwa 10 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Butter kalt wird. Danach den Teig in der Form verteilen und den Kuchen ca. 20 Minuten bei 200 Grad in der Ofenmitte backen. Ich steche immer zur Kontrolle mit einem Messer in den Kuchen. Wenn kein Teig mehr am Messer kleben bleibt, ist er durch. Damit der Kuchen im Innern wirklich saftig wird, den Saft der zweiten Zitrone auspressen und mit dem Puderzucker vermischen, allenfalls einen Schuss Schnaps dazu geben, und den frisch gebackenen Kuchen mit dieser Flüssigkeit übergiessen. Sie zieht besonders gut in den Kuchen ein, wenn man mit einem Spiess oder einer Stricknadel ein paar Löcher in den Kuchen sticht. Den Kuchen auskühlen lassen, allenfalls mit etwas Puderzucker bestäuben und servieren.

Beim Backen fiel mir übrigens der Spruch ein, dass man Limonade machen soll, wenn einem das Leben Zitronen gibt. Bei mir würde es dann wohl Zitronenkuchen heissen;) Da ich beim Backen jeweils viel nachdenke, kam ich dann aber zum Schluss, dass das gar nicht so falsch ist. Aktuell lese ich dieses Buch hier (da der Titel etwas provokant ist, verzichte ich darauf ihn hier zu schreiben;) und darin geht es genau um die Frage, wie man auf Dinge im Leben reagiert, die nicht so schön sind. Denn schlussendlich ist die eigene Reaktion das Einzige, das wir im Leben kontrollieren können. Mich hat das Buch sehr inspiriert und ich kann Euch die Lektüre wärmstens empfehlen!

Nachdem ich nun also von Zadar, über Zitronenkuchen bis zu Büchern geschweift bin, hoffe ich, dass Euch diese kleine Reise gefallen hat und wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Butterscotch-Cookies…

Butterscotch-Cookies…

Es freut mich nach wie vor sehr, dass ich so viele positive Rückmeldungen zu meinem Adventskalender bekommen habe. Wohlgemerkt, der war etwas ein Schnellschuss und hat noch einige Fehler drin. Aber nächstes Jahr möchte ich ihn dann etwas im grösseren Stil herstellen und dann wird es sicher wieder ein paar Stück zu gewinnen geben. Trotzdem will ich heute schon mal ein Rezept daraus mit Euch teilen. Mit ihrem Geschmack nach Karamell sind Butterscotch-Cookies ein ganz besonderes Weihnachtsgüetzi, das aber leider noch wenig bekannt ist. Das
ist schade, denn sie sind schnell
zubereitet und sehr lecker.

Zutaten: 250 g weiche Butter,
1,5 Tassen brauner Zucker, 1⁄2
Teelöffel Salz, 1 Ei, 1 Messer-
spitze Vanilleextrakt, 2,5 Tassen Mehl, 1 gehäufter TL Backpulver und zusätzlich, um die Cookies darin zu
wenden, 2 EL brauner und 2 TL weisser Zucker und etwas Fleur de Sel.Zubereitung: Alle Zutaten (bis
auf die 2 EL brauner und weis-
ser Zucker und das Fleur de Sel)
in einer Schüssel zu einem geschmeidigen Teig verkneten
und eine halbe Stunde zugedeckt im Kühlschrank stehen
lassen.

Danach den Teig zu kleinen
Kugeln formen, in der Mischung aus weissem und brau-
nem Zucker und dem Fleur de Sel wenden, danach flach drücken, auf einem Blech verteilen und im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen goldbraun backen (knapp 20 Minuten).Gerne werde ich mit Euch auch noch weitere Rezepte aus dem Kalender teilen. Bis dahin wünsche ich Euch viel Vergnügen beim Nachbacken!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Poetisches aus der Küche…

Poetisches aus der Küche…

Auch wenn in vielen Geschäften bereits Weihnachtssachen zu haben sind, ist im Hause Pinella definitiv noch Herbst. Ich mag die Fülle des Herbstes, seine Stimmungen und dass die letzten Rosen im Garten geschnitten werden können. Als ich dann auch noch einen Rosenschnaps geschenkt bekommen habe, war für mich klar, dass ich daraus ein duftendes Herbstrezept kreieren muss. Schlussendlich sind es Apfelküchlein mit einem Hauch von Rosen, Vanille und Zimt geworden – also so etwas wie kulinarische Poesie…

Das Gute an diesem Rezept ist auch, dass Ihr es ganz ohne Fritteuse hinbekommt. Mit dem Frittieren ist das nämlich so eine Sache. Viele haben zu grossen Respekt davor und lassen es dann gleich ganz bleiben. Das ist schade, denn es ist leichter als man denkt, wenn Ihr einige Grundregeln beachtet. Erstens solltet Ihr ein gutes Fett verwenden (in meinem Heimatdorf nimmt man natürlich Sanisa Bratfett, was nichts anderes als gereinigter Schweineschmalz ist – für Veganer ist Kokosfett eine gute Alternative). Zweitens darf das Fett nicht heisser als 175 Grad erhitzt werden, da sonst schädliche Stoffe freigesetzt werden. Kontrolliert also regelmässig die Hitze. Drittens sollten die Speisen wirklich im Fett schwimmen und nicht auf dem Boden der Pfanne ankommen. Wenn dann noch die Zutaten stimmen, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Zutaten für ungefähr 15 Stück: 80g Weissmehl, 1 Prise Salz, 1 Eigelb, 1 Eiweiss, 700ml Wasser, 1 Schuss Rosenschnaps, 1 Messerspitze Vanillemark, 3 Mittelgrosse Äpfel, Frittierfett (die Menge sollte der Grösse der Pfanne angepasst werden, so dass die Apfelküchlein sicher schwimmen), 3 El Zucker 1 TL Zimt.

Zubereitung: Mehl, Eigelb, Salz Wasser, Vanillemark und Schnaps gründlich zu einem glatten Teig verrühren. Das Eiweiss steif schlagen und unter die Masse ziehen und den Teig eine halbe Stunde kühl stellen. Mit einem Apfelentkerner die Äpfel entkernen, je nach Apfelsorte schälen und in knapp einen Zentimeter dicke Ringe schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen (bei Kokosöl sind so 130 Grad ideal). Die Apfelringe nacheinander im Teig wenden, auf beiden Seiten goldbraun frittieren, mit einem Schaumlöffel aus Metall aus dem Öl holen, sie auf einem Haushaltpapier kurz abtropfen lassen und danach in einem Teller in einer Zucker-Zimt-Mischung wenden.

Die Apfelküchlein schmecken genial, wenn sie noch leicht warm sind. Der Duft nach Rose, Vanille, Zimt und gebackenem Teig macht mich glücklich und rundum zufrieden.

Das Schönste an der Geschichte ist, dass danach die ganze Wohnung wunderbar duftet und man noch lange etwas von dieses Gaumenfreuden hat.

Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich meine Angst vor dem Frittieren überwunden habe. Sonst hätten der Signore und ich definitiv ein kulinarisches Erlebnis verpasst!

Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Kürzlich habe ich hier geschrieben, dass mein Dialekt manchmal schlecht verstanden wird. So heissen Apfelküchlein bei uns übrigens Öpfuchüechli. Einige wollten auch noch wissen, was ein Chuderluri sei – wir sagen so zu einer Person, die schlecht frisiert ist und ein Durcheinander auf dem Kopf hat. Chuder ist aber eigentlich die Bezeichnung für den gehechelten Flachs (also den unversponnenen Flachs). Aber von meiner Liebe zum Spinnen erzähle ich Euch dann ein anderes Mal ausführlicher… Ihr dürft gespannt sein;)

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