Osterkranz, Blogliebe und News…

Osterkranz, Blogliebe und News…

Und schon sind es wieder zwei Wochen, in denen ich mich nicht gemeldet habe. Ich weiss im Moment einfach nicht, wo meine Zeit bleibt. Und ich mag das gar nicht… Dieses Gefühl, dass man immer noch mehr in einen Tag packen könnte und sowieso noch 100’000 Projekte realisieren sollte, ist nicht unbedingt schön.

In der vergangenen Woche wurde mir aber auch ganz deutlich bewusst, dass ich teilweise einfach falsche Prioritäten setze. Gerade wenn sich die Arbeit aus verschiedenen Prozenten für verschiedene Arbeitgeber zusammensetzt, ist es umso wichtiger, seine Zeit gut einzuteilen und auch mal Nein zu sagen und sich abzugrenzen und das kann ich ganz schlecht.

Deshalb kam es mir wie eine kleine Revolution vor, dass ich tatsächlich doch noch die Zeit gefunden habe, einen Osterkranz für unsere Türe zu machen. Dieses Projekt wollte ich schon seit ungefähr drei Wochen anpacken. Dann hatte ich zuerst kein Material (unter anderem auch deshalb, weil ich mich einen ganzen Morgen lang von Aufgaben ablenken liess und dann exakt fünf Minuten zu spät auf dem Markt ankam und mir der Händler am Blumenstand kein Grünzeug mehr verkaufen durfte, weil er sonst von der Gewerbepolizei gebüsst worden wäre und ich hielt es eigentlich schon in den Händen). Als ich dann endlich die Zweige hatte, dauerte es nochmals etwa fünf Tage, bis ich mir dann endlich auch noch die Zeit dafür nahm, den Kranz zu wickeln.

Als es dann soweit war und ich mich mit Draht, Baumschere, Grünzeug und Federn ans Werk machte, war das eine ganz wunderbare und vergnügliche Auszeit für mich. Da sieht man mal wieder, wie wenig es doch eigentlich braucht, um ein paar Momente des Glücks zu empfinden.

Die Idee für den Kranz hatte ich übrigens wegen meiner Eierlieferantin. Das ist eine sehr schöne Sache mit ihr. Sie packt nämlich in jede Eierschachtel für mich ein paar Federn von ihren Hühnern. Da sie nicht irgendwelche Hühner hat, sondern ganz spezielle und vor allem alte Sorten, haben diese auch wunderschöne und spezielle Federn. Für mich ist es jedes Mal ein kleiner, lieber Gruss aus der Heimat, wenn ich diese Eierkartons öffne. Da ich nun so viele Federn gesammelt habe, mussten die auch unbedingt verbastelt werden (gibt es dieses Wort überhaupt?). Ergänzt habe ich das Ganze mit einigen rosaroten Federn, da diese noch ein bisschen Farbe in den Kranz bringen. Die Basis habe ich übrigens ganz einfach gewickelt und mit etwas Draht fixiert und die einzelnen, grünen Zweige habe ich dann einfach in den Kranz hineingesteckt.

Ich habe mir diese Woche aber auch die Zeit genommen, meine persönlichen Lieblingsblogs ordentlich aufzulisten und unter der Rubrik „Hier lese ich mit“ zu verlinken. Denn seit ich den Blog von Blogspot weggezügelt habe, fehlt mir der Blogroll. Auf die Idee hat mich übrigens die liebe Marlene von www.marlenessweetthings.ch gebracht. Sie schrieb auf Instagram, dass ihr der Blogroll ebenfalls fehle. Ich bin ein grosser Fan von der geballten Ladung an Inspiration, die man so gratis übers Internet bekommt und will daher diese Perlen auch mit Euch teilen. Also schaut unbedingt hier vorbei und lasst Euch von meiner bunten Blogauswahl inspirieren (und schreibt mir unbedingt an mail@signorapinella.ch eine Nachricht, wenn auch Ihr einen schönen Blog habt, den ich verlinken sollte).

Das ist aber noch nicht alles: Ich habe ebenfalls an meinem Newsletter gearbeitet und will mir künftig Mühe geben, diesen etwas spannender zu gestalten. Ab und zu werde ich sicher auch einige zusätzliche Infos, Bilder und Rezepte hineinpacken, die es auf dem Blog nicht gibt. Es lohnt sich also den Blog zu abonnieren. Denn auch wenn ich das Bloggen einfach liebe und zur Freude mache, tut es doch gut, wenn man auch etwas Rückmeldungen oder ein Abo bekommt, da einem eben diese Zahlen wieder beim Realisieren von neuen Projekten helfen. Zusätzlich habe ich festgestellt, dass es Dinge gibt, über die ich lieber in einem etwas geschützteren Rahmen schreiben möchte, der nicht allen einfach so zugänglich ist.

Die Gewinner von der Verlosung hier, habe ich übrigens auch ausgelost und benachrichtigt.

Nun wünsche ich Euch einen guten Start in die neue Woche! Meine wird etwas speziell… Warum das so ist, habe ich den Blog-Abonnenten bereits im Newsletter erzählt… Wenn ich die Sache dann etwas verdaut habe, werde ich hier auch noch etwas dazu schreiben!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Zürichs schöne Seite…

Zürichs schöne Seite…

Ich bin ja äusserst begabt darin, eher die weniger schönen Seiten an Zürich zu sehen, wo ich nun ja doch schon seit fast vier Jahren wohne… Aber wie das so ist, wenn man Dinge nicht ganz freiwillig tut (wir sind halt einfach wegen dem Job vom Signore da), wird man etwas trotzig. Kürzlich habe ich hier darüber geschrieben, wie viel es mir bedeutet, wenn ich Besuch bekomme und so die Gelegenheit habe, zusammen mit lieben Menschen die schönen Seiten meiner neuen Heimat zu entdecken. So erging es mir auch letzte Woche, als mich eine liebe Freundin mit ihrem Sohn besuchte. Wir haben uns zusammen das Weihnachtsdorf am Bellevue angesehen und es war nicht nur schön, sondern richtiggehend magisch. Auch deshalb, weil ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder Karussell gefahren bin. Ich habe es schon einige Male erwähnt, dass das für mich etwas vom Allerschönsten ist.

Nach etlichen Runden auf dem Karussell haben wir uns durch das feine Essen auf dem Markt gefuttert und auch das war einfach schön und lecker und hat mich sehr, sehr glücklich gemacht. Zur Krönung hat mir die liebe Freundin (über sie habe ich hier bereits einmal geschrieben), wunderschönes Geschenkpapier aus Florenz mitgebracht (siehe die rote Rolle auf dem letzten Bild des Beitrages), über das ich mich ebenfalls sehr gefreut habe.

Solltet Ihr also noch die Gelegenheit haben, das Weihnachtsdorf zu besuchen, dann macht das unbedingt. Denn nicht nur das Karussell und das Essen sind eine Reise wert, sondern es hat wirklich auch viele, sehr schöne Marktstände mit hochwertigen Produkten. Wer also noch auf der Suche nach Geschenken ist, wird dort sicher fündig. Sogar der Signore hat diesem Markt das Prädikat «Sehenswert» verliehen. Einfach deshalb, weil es gleich zwei Weihnachtshäuser von Käthe Wohlfahrt hat und er sich dort jedes Jahr eine schreckliche Weihnachtsbaumkugel kauft (nebst einem Basketball besitzen wir nun auch noch einen Fussball, ein Motorrad und einen debil aussehenden Nikolaus)! Er findet das super und hängt sie dann voller Vergnügen an unseren Tannenbaum…

So, nun wünsche ich Euch einen wundervollen Tag und einen guten Start in die neue Woche!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Den roten Nagellack, den ich auf den Bildern trage, ist von OPI und ich habe ihn von einer anderen lieben Freundin im Adventskalender geschenkt bekommen und mich sehr darüber gefreut. Er ist der perfekte Lack für Festtage, deckt in nur einer Schicht und trocknet sehr, sehr schnell! Und noch was: auf www.essenwiezuhause.ch verlose ich im Moment den neuen Rezepte-Jahreskalender. Ich freue mich sehr, wenn Ihr dort auch noch kurz vorbeischaut!

Edelsteine für die Seele…

Edelsteine für die Seele…

Wäre ich nicht so ein unglaublicher Schisser, wäre ich vermutlich permanent auf Reisen. Ich merke, dass es einen Teil meiner Seele immer wieder stark in die grosse, weite Welt hinaus zieht. Dazu kommt, dass mir das Reisen sehr, sehr gut tut. Es relativiert alle Dinge, die in der Heimat ach so wichtig zu sein scheinen und öffnet mir den Blick für die Weite und vor allem für die unglaubliche Schönheit und Pracht der Welt.

Da der Signore und ich im Moment beruflich fest eingebunden sind, sind unsere Reisen halt kürzer, vielleicht auch etwas weniger spektakulär, aber nichts desto trotz wunderschön und beglückend. So haben wir kürzlich eine kulinarische Reise durch den Iran und Libanon bis nach Marokko gemacht. Der Signore musste für ein paar Tage für einen Kongress nach Montreux und da der Weg zu meinem Arbeitsplatz von dort aus nur halb so lang war wie von Zürich, bin ich kurzerhand mit gegangen. So hatten wir eine perfekte Kombination zwischen Reisen und Arbeiten und diese Chancen sollte man schliesslich nutzen. Zum Abschluss unserer Zeit in Montreux hat mich der Signore in das Restaurant Palais Oriental ausgeführt, das in Montreux direkt am See liegt. Er war zuvor bereits einmal bei einem Essen mit seinen Arbeitskollegen dort und dachte sich, dass mir das Restaurant auch gefallen würde. Und wie es mir gefiel… Alleine das Ambiente ist einfach traumhaft schön und das Essen war so gut, dass ich vor lauter Glück ein paar Tränen geweint habe. Die Fülle von Schönheit in Kombination mit den reichen Aromen des Essens hat mich einfach überwältigt.

Kennt Ihr dieses Gefühl auch? Die Freude, wenn etwas so schön und vollkommen ist und mag es noch so flüchtig sein. Ich glaube, dass man diese Momente wie Edelsteine sammeln und in seinem Herzen bewahren sollte. Ich habe eine ganze Truhe voller solcher Edelsteine in meinem Kopf und Herzen und wenn das Leben dann mal nicht so vollkommen ist, dann krame ich sie hervor, denke daran und plötzlich erhellen und verschönern sie auch die Situationen, die vorher schwer und dunkel waren.

Ich kann Euch nur empfehlen selber auch so viele Edelsteine wie möglich zu sammeln. Dafür müsst Ihr nicht bis nach Montreux fahren, ein Spaziergang am See, ein gutes Stück Kuchen oder etwas Zeit mit einem lieben Menschen reichen schon aus. Solltet Ihr aber einmal nach Montreux kommen, dann geht ins Palais Oriental und geniesst es von ganzen Herzen. Denn darin, dass man die Schönheit überhaupt erkennt und zu sich durchdringen lässt und ein offenes Herz dafür hat, darin besteht wohl der wichtigste Teil beim Sammeln von Herzensschätzen…

Ich wünsche Euch ein wundervolles Wochenende!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Unter www.palaisoriental.ch findet Ihr alle Infos und wunderschöne Bilder vom Restaurant!

Von Veränderungen und neuen Lieblingen…

Von Veränderungen und neuen Lieblingen…

Seit meinem letzten Beitrag ist schon wieder einige Zeit vergangen… Aber Ich habe Euch ja schon von meiner Regel erzählt, dass ich wirklich nur dann blogge, wenn ich mich auch danach fühle. In den letzten Tagen habe ich aber ganz oft gedacht, dass ich Euch unbedingt von ein paar Dingen berichten möchte, die mich in den vergangenen Wochen begleitet und glücklich gemacht haben. Ich lese sehr gerne Empfehlungen und Tipps von anderen und will daher meine ebenfalls weiter geben.

Ein besonderer Favorit der letzten Wochen war natürlich unsere Reise nach Toronto, von der ich Euch hier und hier und hier bereits berichtet habe. Toronto ist eine interessante Stadt und mir hat es gut getan wieder einmal etwas Neues zu entdecken und über den Tellerrand zu blicken.

Auf der Reise hat mich eine neue Gesichtsmaske von Kiehls begleitet, die ich Euch wirklich von Herzen empfehlen kann. In grossen Städten habe ich oft das Gefühl, dass sich feine Partikel auf meiner Haut und meinen Haaren ablegen und dass ich dann besonders viel Pflege brauchen. Die «Ginger Leaf & Hibiscus Firming Mask» (*Werbung) von Kiehls ist bei meiner Mischhaut, die sich irgendwo zwischen Pickelteenie und ersten Falten befindet, echt Gold wert. Man trägt sie am Abend einfach wie eine Nachtpflege auf und muss sie anders, als das bei normalen Masken der Fall ist, nicht abwaschen, sondern lässt sie über Nacht arbeiten. Das Ergebnis ist am nächsten Tag nicht nur spür- sondern definitiv auch sichtbar. Leider sind die Kiehls-Produkte nicht gerade billig, aber sie sind enorm ergiebig, so dass man wenig davon braucht und lange Freude daran hat. Ich habe diese Maske übrigens selber gekauft und mache aus freien Stücken Werbung dafür. Offenbar muss man mit dem Inkrafttreten der neuen Datenschutzverordnung solche Dinge kennzeichnen. Diese Geschichte fand ich in den letzten Wochen übrigens enorm mühsam und anstrengend und hätte ich nicht Hilfe gehabt, hätte ich meine Blogs wohl einfach sang- und klanglos gelöscht und in die Versenkung geschickt…

Und obwohl es in diesem Beitrag ja um schöne Dinge gehen soll, möchte ich ganz allgemein kurz etwas zu den Veränderungen in der Blogger-Welt sagen. Ich habe damals mit dem Bloggen angefangen, weil ich ein Gefäss gesucht habe, in dem ich Geschichten (besonders auch aus der Zeit in Florenz) festhalten und teilen konnte. Über die Jahre entwickelte sich das Bloggen immer mehr zum Business… Das zeigt sich ja nun auch an dieser neuen Datenschutzgeschichte, die alle betrifft – auch alle diejenigen, die nur zur Freude bloggen, die nichts, aber wirklich gar nichts damit verdienen und einfach eine Plattform für ihre Kreativität suchen. Für mich ist dieser Spagat auch immer wieder schwierig. Da ich sowieso beruflich jeden Tag schreibe und als Journalistin arbeiten darf (wofür ich übrigens täglich aufs neue dankbar bin), habe ich ja schon ein Einkommen übers Schreiben. Trotzdem komme ich manchmal an den Punkt, an dem ich etwas frustriert bin. Besonders dann, wenn ich sehe, dass es Blogger gibt, die mit enorm wenig Aufwand und nicht wirklich qualitativ hochwertigem Inhalt Geld verdienen. Dann komme auch ich ab und zu an den Punkt, an dem ich tief durchatmen und mich daran erinnern muss, dass es um die Freude geht und nicht darum eine wandelnde Werbetafel zu sein und darum zeige ich Euch auch gerne meine Favoriten. Denn die habe ich ganz selber ausgesucht, getestet und weiss, dass sie gut sind.

Also weiter im Text. Gerade wenn ich ein Tief habe, dann höre ich auch immer gerne Hörbücher. Ich liiiiiiiiiebe Hörbücher. Schon als Kind habe ich stundenlang Kassetten mit Hörspielen gehört und die Liebe dazu habe ich offenbar immer noch nicht verwachsen. Hörbücher sind auch deshalb so etwas Wundervolles, weil ich sie hören kann, während ich zum Beispiel den Haushalt mache oder mit dem Auto irgendwohin fahre.

Weil der Signore weiss, wie gerne ich Hörbücher mag, hat er mir zu meinem Geburtstag Ende Mai ein Hörbuchabo von Bookbeat geschenkt. Für meine Sucht ist es nicht gerade förderlich, da ich nun mehr Hörbücher denn je höre… Eines, das ich Euch besonders empfehlen kann, ist das Buch «Glauben Sie nicht alles, was Sie denken: Anleitung für ein gesundes und glückliches Hirn» von Valerija Sipos. Das Buch ist genial und da ich zu den Menschen gehöre, die sich oft zu viele Gedanken machen und gerne auch mal sinnlos im Kreis denken, hat mir das Buch sehr gut getan. Gerade für Menschen wie mich, die eher ängstlich sind und dazu neigen sich viele Sorgen zu machen, ist ein bewusstes und kritisches Denken und ein gutes Verständnis für die Denkabläufe sehr wichtig.

Das Hörbuchabo war aber noch nicht alles. Zusätzlich hat mir der Signore auch noch ein rosegoldenes, federleichtes MacBook geschenkt, dass mich nun auf meinen langen Zugreisen zur Arbeit begleitet. Ich selber hätte mir das nie gekauft, da ich solche Dinge nicht für nötig halte und meine Elektrogeräte so lange brauche, bis sie komplett den Geist aufgeben. Da ich aber durch das Schleppen meines schweren Notebooks irgendwann ernsthafte Rückenprobleme entwickelt habe, dachte sich der Signore, dass nun genug sei damit. Und er hat richtig gedacht. Ich bin so glücklich, dass er so grosszügig ist und mir dieses wunderbare Geschenk gemacht hat.

Der jüngste Favorit der letzten Wochen war der Junggesellinenabschied meiner Sorella (viele von Euch kennen ja ihren Blog www.madamegaianna.blogspot.com). Sie hat sich ein Bastelnachmittag mit ihren Freundinnen gewünscht und diesen Wunsch haben meine älteste Schwester und ich ihr gerne erfüllt. Der Nachmittag war enorm gemütlich und stimmig und die Braut war rundum glücklich – was ja das Wichtigste ist bei einem solchen Anlass und mir einmal mehr gezeigt hat, dass es beim Heiraten einzig und alleine darum geht, dass Braut und Bräutigam ihren Weg finden und genau das tun, was für sie richtig ist.

Auf Instagram findet Ihr einen Beitrag mit vielen Bildern zum Junggesellinenabschied. Schaut dort einfach vorbei, wenn Ihr mehr darüber wissen möchtet. Die Dekoelemente habe ich übrigens bei www.mybridalshower.ch bestellt – auch die Anstecker mit verschiedenen Aufschriften wie «Team Bride», «Bride to be», «Mother oft he Bride» oder eben «Flower Girl» (da ich an diesem Tag für die Blumen zuständig war, hat das perfekt zu mir gepasst).

Ich freue mich übrigens ganz grundsätzlich, wenn Ihr mir auch auf Facebook und Instagram folgt und ab und zu vielleicht auch ein Like oder Kommentar hinterlässt. Denn am Ende des Tages ist das der wahre Lohn der Blogger und mich persönlich freut das immer sehr.

Ich wünsche Euch einen wundervollen Sonntag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Genuss pur…

Genuss pur…

Ihr wisst ja vermutlich alle, dass ich sehr, sehr gerne esse. Obwohl das stimmt so nicht ganz. Essen, nur damit gegessen wurde, mag ich nicht. Aber ich geniesse gerne. Ich liebe es, wenn ich Zeit zum Kochen habe. Und noch mehr liebe ich es, wenn ich zuvor Zeit zum Einkaufen hatte und bewusst gute und hochwertige Produkte aussuchen konnte. Das ist für mich wahrer Luxus und bedeutet mir im häufig sehr hektischen Alltag vom Signore und mir sehr viel.

Heute nehme ich Euch daher an einen ganz besonderen Ort mit, von dem ich Euch schon ganz lange berichten wollte und der für mich Genuss pur bedeutet. Es ist das Spezialitätengeschäft Simplyfine in Thun. Wann immer ich in meine Heimat komme und genügend Zeit habe, schaue ich dort vorbei. Eröffnet wurde das Geschäft bereits vor etwas mehr als einem Jahr und als ich es entdeckte, war es Liebe auf den ersten Blick. Das lag vermutlich auch daran, dass man von der ersten Sekunde an spürt, wie sehr die Besitzer Anita und Stefan für gutes Essen schwärmen und den Laden mit Leib und Seele führen.

Das Besondere an den Produkten im Simplyfine ist, dass sie alle „Swiss Made“ sind, also von Schweizern produziert werden. Das können aber auch Schweizer sein, die in Australien Wein oder in Italien Oliven anbauen. Ich finde diese Idee grossartig und war so begeistert davon, dass ich einen Zeitungsartikel über dieses wundervolle Geschäft geschrieben habe, in dem Anita und Stefan nochmal genau erklären, wie und warum ihr Geschäftsmodell funktioniert. Hier könnt Ihr den Artikel Simplyfine lesen. Unter www.simplyfine.ch findet Ihr alle weiteren Informationen zum Geschäft.

Wenn Ihr also bei Gelegenheit nach Thun kommen solltet oder in dieser Gegend wohnt, freut es mich sehr, wenn Ihr im Simplyfine vorbeischaut. Es ist ein Besuch wert. Und allen anderen Leserinnen und Lesern lege ich ebenfalls ans Herz, nach genau solchen Geschäften in Eurer Region Ausschau zu halten. Sie verströmen einen Luxus und haben Produkte in einer so hohen Qualität, wie sie ein Grossverteiler nie haben wird. Und mir ist bewusst, dass dabei auch das Preisniveau anders ist. Aber genau das ist ja das Schöne. Man kauft dann auch bewusster ein, kocht mit mehr Bedacht und geniesst schlussendlich mit mehr Freude!

Ich wünsche Euch einen wundervollen Sonntag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Viele von Euch wissen vermutlich gar nicht, dass ich auf meinem zweiten Blog www.essenwiezuhause.ch regelmässig Rezepte veröffentliche und über alles rund ums Thema Geniessen schreibe. Ich freue mich sehr, wenn Ihr auch dort einmal vorbeischaut und den Blog natürlich ebenfalls abonniert!

Gut Ding will Weile haben & Februarfavoriten…

Gut Ding will Weile haben & Februarfavoriten…

Nachdem es hier nun über eine Woche ruhig war, will ich Euch endlich noch meine Februarfavoriten zeigen. Warum die erst so spät kommen, hat mit meinem ganzen Februar zu tun… Er war einfach anstrengend und mühsam, ich hatte mir zu viel vorgenommen und das rächt sich dann manchmal. Ja, so einfach ist das.

Aber es gab auch schöne Dinge und an die will ich mich schlussendlich erinnern und will sie auch mit Euch teilen. Denn mein grösster Favorit waren wirklich alle Euren lieben und auch sehr zahlreichen Nachrichten auf den verschiedensten Kanälen. Jeder Like auf Facebook, jedes liebe Wort und jeder Kommentar freuen mich immer sehr. Ich finde es im Moment sehr schwierig meinen Platz in dieser immer stärker kommerzialisierten Bloggerwelt zu finden. Denn für mich sollte Bloggen einfach Freude machen. Trotzdem freue ich mich sehr, wenn sich ab und zu Kooperationen (wie zum Beispiel meine Valentinstags-Verlosung hier) ergeben. Dann bekomme ich aber auch immer mal wieder Anfragen, aus denen dann nichts wird. Meist geht es dabei null um Qualität der Bilder und Texte, sondern alleine um Reichweite. In solchen Situationen bin ich im ersten Moment immer etwas traurig und vor allem frustriert. Wäre ja auch komisch, wenn nicht. Trotzdem glaube ich auch fest daran, dass Dinge, die nicht zu uns passen, auch nicht zu uns kommen sollen.

Mein Blog soll der Ort sein, wo die Geschichten Platz finden, die ich in meinem Alltag als Journalistin nicht unterbringen kann oder auch gar nicht will. Es ist ein Platz für Herzensgeschichten und die Dinge, die mich glücklich machen. Und das Letzte, das ich tun will, ist Euch gegen Geld Dinge aufzuschwatzen, die ich selber eigentlich gar nicht haben möchte. Wenn ich Euch von Dingen erzählen, die mir gefallen, soll das von Herzen kommen. So freue ich mich, wenn ein ehrlicher und authentischer Austausch wie unter Freundinnen stattfindet. Dass genau dieser Austausch im Februar so rege war, hat mich sehr, sehr berührt und aufgemuntert!

Auch aus dem Beautybereich habe ich zwei Dinge für Euch, die ich von Herzen weiterempfehlen kann. Das erste ist Kokosöl (und ja, ich weiss, dass dieses Öl von weit her kommt und importiert werden muss, leider habe ich bisher noch keine Alternative dazu gefunden). Zum Kochen bin ich kein so grosser Fan von Kokosöl, aber für die Körperpflege schon. Denn ich mag den zarten Kokosduft und finde es super, dass ich das Öl sowohl auf die Lippen, auf die Haut wie auch auf die Haarspitzen auftragen kann. Während ich dafür sonst drei verschiedene Produkte brauchen würde, verbindet Kokosöl alles in einem. Das ist genial.

Im Ausverkauf im Januar und Februar halte ich auch immer nach Beauty-Schnäppchen Ausschau. Denn ich mag hochwertige Kosmetika, bin aber oft nicht motiviert so viel Geld dafür hinzulegen, weil ich weiss, dass die Produkte sowieso früher oder später im Ausverkauf landen und dort verscherbelt werden müssen, da es in der neuen Saison neue Produkte gibt, die nebenbei erwähnt vielleicht etwas eine andere Farbe oder Verpackung haben, aber schlussendlich fast das Gleiche enthalten… So habe ich mich sehr gefreut, als ich in einer Wühlkiste den Lipgloss von Lancome in der Farbe 333 gefunden habe, den ich schon vor Jahren einmal vom Signore geschenkt bekommen und dann nie nachgekauft habe. Manchmal hat man offenbar einfach Glück…

Weil es der Februar dann doch noch gut meinte mit mir, haben den Signore und ich ihn in Samedan im schönen Engadin beendet. Wir waren dort in den Skiferien und das hat uns gut getan, auch wenn ich am Anfang etwas Mühe hatte loszulassen und die Ferien auch wirklich zu geniessen. Aber gerade in solchen Momenten ist es gut, wenn man quasi zur Entspannung gezwungen wird, weil man weg von Zuhause ist und abgesehen von Skifahren und Wellness (wir waren wieder täglich im Mineralbad Samedan und das war einfach wunderschön) nichts zu tun hat.

Und bei unserer Rückkehr hat dann endlich meine Amaryllis geblüht, welche ich mir schon zu Weihnachten gekauft habe. Gut Ding will eben manchmal Weile haben. Vielleicht ist das auch für mich das perfekte Fazit von diesem Monat.

Man kann Dinge nicht zwingen zu erblühen, wenn sie einfach noch nicht bereit sind. Aber man sollte darauf vertrauen, dass sie es zu ihrer und damit genau zur richtigen Zeit tun werden…

Herzlichst, Eure Signora Pinella