Wundertütenstiefel, erfüllte Träume und Verlosung…

Wundertütenstiefel, erfüllte Träume und Verlosung…

Wie habt Ihr es so mit Träumen und Visionen und den Dingen, die Ihr in Eurem Leben erreichen möchtet? Für mich ist das ein etwas zwiespältiges Thema. Während es mir teilweise schwerfällt, meine eigenen Ideen und Projekte umzusetzen, weil mich gerne Mal Gedanken im Sinne von „Ach das kann ich sowieso nicht“ oder „darauf hat die Welt nun sicher nicht gewartet“ quälen, habe ich bei anderen selten Zweifel, wenn sie sich aufmachen und etwas erleben wollen. Oft fällt es mir halt einfach leichter, das Potential in den Anderen zu sehen. Ich arbeite an diesem Dilemma und eigentlich soll es heute auch nicht darum gehen. Denn ich habe eine echt schöne Geschichte für Euch, die Euch hoffentlich inspirieren wird… Zusätzlich gibt es etwas Schönes zu gewinnen.

Am besten würde ich mit den Worten „Es war einmal beginnen…“. Ja, ich glaube, das ist der perfekte Einstieg in meine Geschichte und das Beste an der Geschichte ist, dass sie zwar wie ein Märchen klingt, aber in Wirklichkeit passiert ist.

„Es war einmal eine überaus kreative, liebenswürdige und feinfühlige junge Frau. Sie träumte davon den Menschen die Weihnachtszeit mit ihren Wundertütenstiefeln und kleinen Überraschungen zu verschönern. Leider nahm sich die junge Frau, vielleicht war es sogar eine Prinzessin, viel zu wenig Zeit für sich selber, weil sie immer zuerst für die Anderen da war. Eines Tages entschied sie, dass damit Schluss sein soll und sie für einmal einen ihrer zwei Herzenswünsche umsetzten wolle. Sie suchte sich eine gute Fee (hier könnt Ihr bei der guten Fee vorbeischauen). Die gute Fee und die Prinzessin sassen lange zusammen, überlegten hin und her und berieten, wie der grosse Herzenswunsch der Prinzessin umgesetzt werden könnte. Das Ziel war es ja, dass möglichst viele Menschen dank der Prinzessin eine schöne Weihnachtszeit haben können. Die Fee und die Prinzessin entschieden dann, dass die Prinzessin ihre Stiefel am besten über die Internetseite www.wundertuetenstiefel.ch verkaufen würde. Und so arbeiteten sie stundenlang, nähten Stiefel, programmierten die Seite, kauften ein und bereiteten alles vor. Bis zu dem Tag, an dem alles fertig und bereit war und die Beiden feststellten, dass sie etwas ganz Besonderes erschaffen hatten. Und wenn sie nicht… Nein, nun fehlt noch ein Teil der Geschichte. Weil die Prinzessin gelernt hatte, dass man einfach auch mal an sich denken muss, ging auch ihr zweiter Wunsch in Erfüllung und es kam ihr Prinz auf einem herrlichen, roten, Elektropferd (ausserhalb der Märchenwelt nennt sich das Tesla;) angaloppiert.“

Nun könnte ich schreiben „Ende“. Das will ich aber nicht, weil das Märchen damit noch nicht vorbei ist. Denn Ihr alle liebe Leserinnen und Leser könnt auf www.wundertuetenstiefel.ch einen Stiefel für Euren Liebsten, eine Stiefelette für Eure Liebste oder ein Stiefelchen für die kleinen Lieblinge in Eurem Leben bestellen.

Zusätzlich könnt Ihr auf meinem Blog den Stiefel hier auf den Bildern (also die vom Signore auf Herz und Nieren geprüfte Männer-Prinzen-Tesla-Edition) gewinnen. Mitmachen kann jede volljährige Person mit oder ohne Blog. Hinterlasst mir einfach in der Kommentarfunktion am Ende des Beitrags (bitte einen Namen dazu angeben) oder auf Facebook oder auf Instagram einen Kommentar. Wenn Ihr den Link auf Facebook teilt (hier geht es zu meiner FB-Seite) oder dort oder auf Instagram (hier geht’s zu meinem Instagram-Account) kommentiert, habt Ihr doppelte bzw. dreifache Gewinnchancen. Die Verlosung läuft von heute an zwei Wochen bis am 5.November um Mitternacht. Ich gebe den/die Gewinner/in auf meinem Blog bekannt (Ihr müsst mir dann einfach eine Mail mit Eurer Adresse an mail@signorapinella.ch schicken, also vergesst nicht zu überprüfen, ob Ihr gewonnen habt, am besten abonniert Ihr unten den Blog, dann verpasst Ihr es nicht). Ich sende Euch dann den Stiefel zu.

Nun wünsche ich Euch einen guten Start in die neue Woche und hoffe, dass viele Eurer Träume wahr werden und Ihr mutig wie die Prinzessin die Sachen anpacken könnt, die Ihr gerne erreichen möchtet. Und wenn wir schon beim Wünschen sind: Es würde mich freuen, wenn Ihr meinen Blog (siehe Feld am Ende des Beitrags) abonnieren würdet. So wisst Ihr immer, wann ein neuer Beitrag kommt und für mich ist es eine schöne Form der Anerkennung. Zusätzlich plane ich eine ganz besondere Überraschung für die Adventszeit… Wenn Ihr die nicht verpassen wollt, müsst Ihr den Blog einfach abonnieren;)

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. die Prinzessin ist übrigens meine liebe, grosse Sorella und ich bin ganz fest stolz auf sie und freue mich, dass in ihrem Leben im Moment so viele schöne Dinge passieren! Sie hat übrigens auch noch einen wunderschönen Blog. Hier müsst Ihr unbedingt vorbeischauen!

Mutige Grüsse aus dem Paradies…

Mutige Grüsse aus dem Paradies…

Wie Ihr letzte Woche vielleicht bereits erraten konntet, habe ich mal wieder meinen Geburtstag gefeiert. Ich berichte Euch ja eigentlich jedes Jahr davon. Ich mag Geburtstage. Aber das Feiern hatte halt auch zur Folge, dass ich nicht zum Bloggen kam. Das will ich nun nachholen. Denn ich habe seit ein paar Wochen Bilder von einem der schönsten Orte, an dem ich je war, für Euch vorbereitet…

Wie Ihr ja wisst, hat sich meine Suocera eine Ferienwohnung im Tessin zugelegt. Ich finde das eine ganz wunderbare Idee, da der Signore und ich so regelmässig in die Sonnenstube der Schweiz kommen und darum haben wir kürzlich auch an einem unserer Tessin-Wochenenden einen Ausflug auf die Isole di Brissago gemacht – hier findet Ihr alle Informationen dazu.

Wir mögen diese Ausflüge sehr der Signore und ich. Sie tun uns gut und wir haben Zeit über Gott und die Welt zu sprechen. Mir gingen dabei auch einige Gedanken rund um den Geburtstag durch den Kopf. Dieses Jahr erlebte ich meinen Geburtstag so entspannt wie lange nicht mehr. Ich hatte alles was ich brauchte: Liebe Menschen und leckeren Kuchen.

An Geburtstagen denke ich auch immer daran, was im Jahr zuvor war. Vielleicht machte mich auch das so zufrieden und dankbar. Denn vor einem Jahr ging es mir wirklich nicht gut und ich spürte, dass ich etwas ändern muss… Aber das braucht Mut. Und erstaunlicherweise fiel mir auf, dass ich im letzten Jahr mehr Mut hatte, als in den Jahren zuvor. Ich hatten den Mut eine Arbeitsstelle zu verlassen, ohne zu wissen, was danach kommt und ich habe endlich allen Mut zusammen genommen und meinen Führerschein gemacht. Das ist eine laaaaaange Geschichte, die ich Euch schon lange erzählen wollte. Das Autofahren war für mich immer mit schrecklichen Ängsten verbunden. Ich bekam es einfach nicht hin und ich schämte mich, dass ich es nicht konnte, weil es für alle anderen so einfach schien.

Zum Glück fand ich einen sehr guten Fahrlehrer und bekam tatkräftige Unterstützung von meiner Sorella www.madamegaianna.blogspot.ch Die beiden glaubten immer an mich und gaben mir nie das Gefühl dumm oder minderwertig zu sein. Und nun kurve ich schon seit einem Jahr durch die ganze Schweiz (ich habe die Prüfung genau einen Tag vor meinem Geburtstag gemacht) und nicht nur das. Ich mag es so sehr und meistere ohne Probleme Routen, vor denen viele andere grossen Respekt haben und sie gar nicht erst fahren. Der Signore und ich haben manchmal sogar ein bisschen Streit, wenn es darum geht wer fahren darf;)

Ängste sind für unser Umfeld manchmal unverständlich und ich habe gelernt, dass ich nicht immer allen alles begreiflich machen kann was mich quält und ich muss das auch nicht tun. Erklären wird leider oft zum Rechtfertigen. Aber an Tagen, die einfach golden sind und an denen ich Zeit habe mit dem Signore über unser Leben zu sprechen, merke ich immer wieder, wie dankbar ich für die Menschen bin, die mich lieben und so nehmen wie ich bin, auch wenn sie mich nicht immer verstehen. Und ich bin auch dankbar für Menschen, die mich mit ins Paradies nehmen und mit mir schöne Stunden verbringen und ihr Leben teilen – wie der Signore auf den Isole di Brissago und auch liebe Freunde und meine Familie. Aber ich bin auch unsagbar dankbar für die Menschen, die mir manchmal einen sanften Tritt in meinen Allerwertesten geben und mich so vorwärts bringen und über mich selber hinaus wachsen lassen.

„Mut ist Angst, die gebetet hat“, sagte die Holländische Widerstandskämpferin Corrie ten Boom. Das glaube ich auch. Mut ist für mich auch der Glaube daran, dass ich mich verändern kann und sich Dinge zum Guten wenden, wenn ich trotz Angst einfach Schritt für Schritt vorwärts gehe.

Ich hoffe, dass Euch der kleine Ausflug in meine Gedankenwelt und auf diese Trauminsel gefallen hat!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

La Glaneuse – das etwas andere Brockenhaus…

La Glaneuse – das etwas andere Brockenhaus…

Was lange währt wird endlich gut. Dieser Satz trifft auf den folgenden Post perfekt zu. Denn ich hatte die Bilder dazu bereits im Februar gemacht und dann leider aus Versehen gelöscht. Da ich nun kürzlich nochmals in Biel war (hier habe ich darüber berichtet), kann ich Euch endlich das wundervolle Brockenhaus „La Glaneuse“ vorstellen. Ein Ort, der mich immer wieder verzaubert – und leider auch verführt… Denn ich kann ihn einfach nicht verlassen, ohne etwas zu kaufen.

„La Glaneuse“ bedeutet die Ährenleserin. Ich finde diesen Namen unsagbar poetisch. Denn er steht für die Menschen, die früher nach der Ernte die letzten Ähren, die auf dem Feld liegen blieben, gesammelt haben. Also das, was die Anderen zurückgelassen hatten und nicht mehr wollten. Die berühmteste Ährenleserin ist wohl Rut, aus dem gleichnamigen Buch der Bibel, die von der armen Feldarbeiterin zur Urgrossmutter von König David wurde.

Mir gefällt der Gedanke, dass man Zurückgelassenes nochmal mit neuen Augen betrachtet und dann vielleicht auch dessen Wert erkennt. So kommt es, dass etliche Dinge bei „La Glaneuse“ durchaus auch ihren Preis haben. Das soll aber auch so sein, denn es gibt dort sehr viele hochwertige Artikel. Gleichzeitig sind viele Sachen sehr günstig, so dass für alle etwas mit dabei ist. Da „La Glaneuse“ ein Betrieb der gemeinnützigen Gesellschaft Biel ist, kommt der Erlös aus dem Verkauf wohltätigen Projekten zugute. Das gefällt mir sehr gut.

Ich habe bereits mehrmals geschrieben, dass mir Biel sehr gefällt und alleine um dieses wundervolle Brockenhaus zu besuchen, lohnt es sich dahin zu reisen. Ich habe noch nie ein so schönes und liebevoll geführtes Brockenhaus gesehen und glaubt mir, ich war schon in wirklich vielen Brockenhäusern! Bei uns in der Familie gibt es da ja eine grosse Affinität dazu und bereits meine Grossmutter hat mich als kleines Kind zum Stöbern in Antiquitätenläden und Brockenstuben mitgenommen.

Manchmal lohnt es sich, Dinge nochmals von Neuem zu betrachten und zu bewerten und so vielleicht ihren verborgenen Wert zu erkennen…

Nun wünsche ich Euch einen wundervollen Tag! Ich verbringe meinen mit Mama Pinella und einer grossen und einer kleinen Freundin, denn ich habe etwas zu feiern…;)

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. unter www.laglaneuse.ch findet Ihr weitere Informationen zum Brockenhaus und Angaben zum Standort und den Öffnungszeiten.

In Biel zu Besuch bei Sarah Gold…

In Biel zu Besuch bei Sarah Gold…

Weil es die letzten Tage so still war hier auf dem Blog, will ich Euch ein paar Muttertagsgrüsse schicken und zwar von einem ganz besonderen Ort, den ich kürzlich entdeckt habe. Ich bin beruflich oft in der ganzen Schweiz unterwegs und interessanterweise war ich nun schon dreimal in diesem Jahr für ein Interview in Biel. Dazu kam noch die Pressereise ins Dreiseenland, die mich auch nochmal dahin gebracht hat (darüber habe ich hier berichtet).

Bei jedem meiner Ausflüge nach Biel kam ich in der schönen Bieler Altstadt beim Laden von Sarah Gold Floristik vorbei und leider war er jedes Mal geschlossen – einfach weil ich über Mittag oder am Abend dort war. Am vergangenen Freitag hatte ich nun endlich die Gelegenheit mir das Geschäft anzusehen und mir nicht nur die Nase am Schaufenster platt zu drücken.

Sarah Gold heisst eigentlich Sarah Rufer und ich würde sie nicht „nur“ als Floristin, sondern vor allem als Künstlerin bezeichnen. Ihre Arrangements sind jedes für sich kleine Kunstwerke. Wer hier regelmässig mitliest weiss, dass ich Menschen, die schöne Dinge erschaffen sehr bewundere. Unter www.sarahgold.ch findet Ihr alle Infos zum Geschäft und natürlich die Öffnungszeiten.

Biel ist ganz Allgemein eine Reise wert und wird oft etwas unterschätzt. Die Altstadt ist ein Traum und es gibt viele hübsche, kleine Läden und schöne Bars und Restaurants. Dazu kommt die charmante Zweisprachigkeit der Stadt. Dieses Gefühl vom „Savoir Vivre“ überkommt mich in Biel jedes Mal aufs Neue.

In der Bieler Altstadt gibt es noch einen zweiten Ort, an den es mich jedes Mal zieht, wenn ich dort bin. Aber davon will ich Euch später noch erzählen… Ich hätte sowieso so viele Geschichten und Bilder für Euch bereit. Aber ich komme schlicht nicht dazu alles aufzuschreiben, weil so viel um den Signore und mich herum passiert. Es wird gearbeitet, geheiratet, Kinder kommen zur Welt und dann geht es immer mal wieder auf Reisen – das pure Leben eben. Aber mir gefällt das! Der Signore kommt übrigens heute endlich von einem Kongress in Japan zurück. Vielleicht ist er so lieb und schreibt einen Blogpost über seine Reise. Ich freue mich jedenfalls riesig, dass er wieder bei mir sein wird. Und es gibt definitiv heute kein Sushi im Hause Pinella (hier habe ich Euch erzählt, dass ich das eigentlich sehr mag). Der Signore wünschte sich Lasagne und ein Glas Chianti. Dann soll er das auch bekommen;)

Ich wünsche Euch einen wundervollen Sonntag und geht Blumen kaufen oder pflücken und überrascht Eure Lieben damit!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Bärenkuscheln und 1500 Tiere…

Bärenkuscheln und 1500 Tiere…

Da es in unserem Umfeld von Kindern nur so wimmelt, komme ich immer mal wieder dazu Aufgaben als Babysitterin zu übernehmen. So habe ich kürzlich auf meine kleine Freundin aufgepasst (über ihre Mama habe ich hier berichtet) und dabei einen ganz wunderbaren Ort in Zürich entdeckt. Ich will Euch gerade heute davon berichten, weil Ihr vielleicht auch noch nach Ausflugszielen für die Ostertage sucht. Dafür ist das Zoologische Museum in Zürich perfekt geeignet. Denn obwohl ich ja definitiv dem Kindesalter entwachsen bin, hat es sowohl mich, wie meine zweijährige Begleitung sehr angesprochen.

Das Zoologische Museum bietet auf zwei Stockwerken eine Auswahl von über 1500 Tierexponaten aus aller Welt. Während im Erdgeschoss die einheimischen Tiere ausgestellt sind, befinden sich im Untergeschoss Tiere  geordnet nach zoogeografischen Regionen. Das Angebot wird durch wechselnde Sonderausstellungen ergänzt. Aktuell können die Besucher in der Ausstellung «Grimms Tierleben» mit einem Zauberstab 10 Märchentiere – von den Raben über die Hausmaus bis zum Hirsch – zum Sprechen bringen. Die Tiere erzählen über ihre Rollen, klagen ihr Schicksal, prahlen mit ihren Heldentaten oder bringen einen ganz einfach zum Schmunzeln. Im Forschungscamp geht es dann wissenschaftlicher zu und her. Wie findet man einen Bären in stockdunkler Nacht? Wie lockt man einen Dachs in eine Fotofalle? Forschende erzählen multimedial von ihrer Arbeit, und das Publikum testet eine Fotofalle und identifiziert Mäuse mit einem Chip-Lesegerät. Zur Abrundung lauscht man in gemütlichen Hörhöhlen Grimms Märchen vom Klassiker «Der Wolf und die sieben Geisslein» bis hin zu weniger bekannten wie «Die Eule». Die Sonderausstellung ist noch bis am 28. Mai zu sehen.

Die Sonderausstellung hat es mir besonders angetan. Meiner kleinen Freundin auch. Leider machte ich dann den Fehler, dass ich sie aus ihrem Wagen aussteigen liess. Sofort stürmte sie auf die Tierexponate los, die in der Sonderausstellung nicht hinter Glas sind, und wollte mit Bär und Wolf kuscheln und den Fuchs am Schwanz ziehen. Da ich meinen guten Ruf als Babysitterin nicht gefährden wollte und keine Lust hatte in hohem Bogen aus dem Museum geworfen zu werden, habe ich sie dann ganz schnell wieder in den Buggy zurück gepackt;)

Die Geschichte der reich bestückten Sammlung des Zoologischen Museums Zürich reicht übrigens weit zurück. Die Exponate wurden von zahlreichen Forschenden bereits seit etlichen hundert Jahren zusammengetragen. Ihr wisst ja, alte, vielleicht etwas verstaubte Sachen gefallen mir besonders gut!
Das Zoologische Museum befindet sich an der Karl-Schmid-Strasse 4 in 8006 Zürich und ist von Dienstag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen zum Museum und den Sonderausstellungen gibt es unter: www.zm.uzh.ch

Jedenfalls finde ich Babysitten super, wenn ich ganz nebenbei noch schöne Sachen entdecken und daraus sogar einen Post für Euch machen kann. Ich hoffe, dass ich jetzt dann auch noch die Zeit finde, Euch meine Osterdeko zu zeigen und danach gibt es dann ein paar freie Tage mit Eisersuchen, süssem Nichtstun und ganz viel Familie und Schokolade…

Ich wünsche Euch einen wundervollen Frühlingstag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Was sich liebt…

Was sich liebt…

Nach unserem wirklich schönen Frankreich-Urlaub um letzten Sommer (hier und hier und hier habe ich darüber berichtet), waren der Signore und ich nicht mehr zusammen in den Ferien. Gerade deshalb haben wir die letzte Woche, die wir endlich wieder zusammen in Italien verbrachten, unsagbar genossen. Zuerst ging es ins Val Gardena zum Skifahren. Das war eine lustige Geschichte. Ich wurde dahin auf eine Pressereise eingeladen und habe gefragt, ob der Signore nachkommen dürfe. Nach und nach haben sich offenbar viele wieder abgemeldet und schlussendlich wurde die offizielle Pressereise abgesagt. Weil ich aber trotzdem gerne dahin wollte, gab es dann eine Individualreise für den Signore und mich. Davon werde ich Euch auch noch berichten. Nach ein paar Skitagen ging es dann weiter in unser geliebtes Florenz. Ach war das schön. Einfach traumhaft. Ich war überrascht, wie sehr sich die Stadt in den vergangenen zwei Jahren gewandelt hat. Und weil ich wieder viel entdeckt habe, müsst Ihr nun damit leben, dass es wieder ganz viel zum Thema Firenze auf diesem Blog gibt.

Dass das Weingut Le Filigare ein traumhaft schöner Ort ist, habe ich Euch bereits hier und hier und hier erzählt. Jedes Mal, wenn wir durch die Hügel des Chianti fahren und zum Schluss auch noch über das wirklich schlechte, letzte Stück der Strasse holpern, nimmt es mir fast den Atem. Und dieses Mal war der Ausblick in die Olivenhaine und Weinberge noch viel schöner, als ich ihn in Erinnerung hatte.
Das sanfte Abendlicht liess alles so magisch aussehen. Könnten der Signore und ich nochmals heiraten, dann würden wir das genau auf diesem Weingut tun. Ach wäre das schön… diese Aussicht, kombiniert mit erstklassigem Wein und den besten italienischen Spezialitäten. Vielleicht können wir mal unseren Kindern eine solche Hochzeit ausrichten – obwohl die dann vermutlich so genug von unserem Italien-Fimmel haben werden, dass sie im hohen Norden in einer Schneehöhle heiraten wollen;)
Wenn wir schon beim Thema Spezialitäten sind – italienisches Essen ist ja einfach per se einmal gut – aber die Florentiner haben es nun auch endlich verstanden, dass man die eignen Produkte etwas besser vermarkten sollte. So gibt es neu direkt gegenüber vom Palazzo Pitti ein hübsches, kleines Restaurant mit dem Namen „Olivia“, wo sich alles um Oliven und Olivenöl dreht. Diese Zutaten werden in jedes Gericht integriert. Das ganze Lokal kommt sehr hip und modern daher und das Essen ist leicht und gesund. Denn wenn mir in der Zeit in Florenz etwas gefehlt hat, dann war das leichteres Essen. Schwere Kost mit viel Fett, Wein und Fleisch gab es überall (was auch ok ist, denn so ist die Florentiner-Küche nun einmal). Hier findet Ihr mehr Infos zum Restaurant: www.oliviafirenze.com
Die Tage mit all diesen schönen Entdeckungen und den Treffen mit lieben Menschen sind nur so verflogen und ich werde aber noch lange in Erinnerungen daran schwelgen. Jedenfalls wollen wir so bald wie möglich zurück. Denn nicht nur mir, sondern auch dem Signore (oder besser gesagt dem Signore noch mehr), ist der Abschied wirklich schwer gefallen.
Je mehr Distanz ich zu unserer Zeit in Florenz bekomme, umso dankbarer bin ich dafür. Sie hat mich aus meiner Komfortzone heraus gebracht, gerade weil ich selber nie ein Jahr lang dorthin gegangen wäre. Und ja, als wir dort waren, war es oft hart. Wir waren knapp bei Kasse, lebten in einer Villa Durchzug in der es wechselweise feuchtkalt oder brütend heiss war und mussten in Rekordzeit eine neue Sprache lernen. Aber es war möglich.
Ein liebes Paar erzählte mir schon oft die Geschichte, dass sie sich am Anfang, als sie sich kennen lernten nicht ausstehen konnten. Sie drückten zusammen die Schulbank und fanden sich nur doof. Wenn man in einer Klasse ist, ist man dem Anderen aber zwangsläufig ausgesetzt. Gegen Ende ihrer Schulzeit fanden sie zum Erstaunen aller zusammen und niemand konnte es glauben. Aus Ablehnung wurde grosse Liebe. Genau so erging es mir mit Florenz. Zuerst fand ich alles dort soooooo sch… doof. Ich hatte Heimweh, nervte mich über die Italiener, über das Wetter, die Wohnung und so weiter… Heute ist diese Stadt (nebst Thun) meine grosse Liebe unter den Städten dieser Welt – und ich habe nun doch schon ein paar Städte gesehen. So kann es gehen. Aber vielleicht ist genau das die Essenz der Liebe, dass man auch die Schwächen des Anderen haargenau kennt und annimmt und schlussendlich auch liebt. Ganz nach dem Motto „was sich liebt das neckt sich“ oder „man kann sich auch extrem doof finden und trotzdem ineinander vergucken“;)

Ich kann Euch wärmstens empfehlen nach Florenz zu reisen. Vielleicht werdet Ihr mich verstehen. Vielleicht auch nicht, einfach deshalb, weil bereits eine andere Stadt Euer Herz erobert hat… Aber ich weiss jetzt schon, dass ich ganz bald wieder dahin will. Und für den Fall, dass Ihr auch eine Reise nach Firenze plant, könnt Ihr Euch auf die kommenden Beiträge darüber freuen.

Ich hoffe, dass Euch meine Chianti-Bilder auch so gut gefallen wie mir und dass Ihr ein bisschen schwelgen konntet… Und es würde mich schwer interessieren, ob Euch auch schon so etwas passiert ist, dass aus heftiger Ablehnung plötzlich grosse Zuneigung wurde?

Herzlichst, Eure Signora Pinella