Genuss pur…

Genuss pur…

Pinellas Trouvaillen

Pinellas Trouvaillen

Ihr wisst ja vermutlich alle, dass ich sehr, sehr gerne esse. Obwohl das stimmt so nicht ganz. Essen, nur damit gegessen wurde, mag ich nicht. Aber ich geniesse gerne. Ich liebe es, wenn ich Zeit zum Kochen habe. Und noch mehr liebe ich es, wenn ich zuvor Zeit zum Einkaufen hatte und bewusst gute und hochwertige Produkte aussuchen konnte. Das ist für mich wahrer Luxus und bedeutet mir im häufig sehr hektischen Alltag vom Signore und mir sehr viel.

Heute nehme ich Euch daher an einen ganz besonderen Ort mit, von dem ich Euch schon ganz lange berichten wollte und der für mich Genuss pur bedeutet. Es ist das Spezialitätengeschäft Simplyfine in Thun. Wann immer ich in meine Heimat komme und genügend Zeit habe, schaue ich dort vorbei. Eröffnet wurde das Geschäft bereits vor etwas mehr als einem Jahr und als ich es entdeckte, war es Liebe auf den ersten Blick. Das lag vermutlich auch daran, dass man von der ersten Sekunde an spürt, wie sehr die Besitzer Anita und Stefan für gutes Essen schwärmen und den Laden mit Leib und Seele führen.

Das Besondere an den Produkten im Simplyfine ist, dass sie alle „Swiss Made“ sind, also von Schweizern produziert werden. Das können aber auch Schweizer sein, die in Australien Wein oder in Italien Oliven anbauen. Ich finde diese Idee grossartig und war so begeistert davon, dass ich einen Zeitungsartikel über dieses wundervolle Geschäft geschrieben habe, in dem Anita und Stefan nochmal genau erklären, wie und warum ihr Geschäftsmodell funktioniert. Hier könnt Ihr den Artikel Simplyfine lesen. Unter www.simplyfine.ch findet Ihr alle weiteren Informationen zum Geschäft.

Wenn Ihr also bei Gelegenheit nach Thun kommen solltet oder in dieser Gegend wohnt, freut es mich sehr, wenn Ihr im Simplyfine vorbeischaut. Es ist ein Besuch wert. Und allen anderen Leserinnen und Lesern lege ich ebenfalls ans Herz, nach genau solchen Geschäften in Eurer Region Ausschau zu halten. Sie verströmen einen Luxus und haben Produkte in einer so hohen Qualität, wie sie ein Grossverteiler nie haben wird. Und mir ist bewusst, dass dabei auch das Preisniveau anders ist. Aber genau das ist ja das Schöne. Man kauft dann auch bewusster ein, kocht mit mehr Bedacht und geniesst schlussendlich mit mehr Freude!

Ich wünsche Euch einen wundervollen Sonntag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Viele von Euch wissen vermutlich gar nicht, dass ich auf meinem zweiten Blog www.essenwiezuhause.ch regelmässig Rezepte veröffentliche und über alles rund ums Thema Geniessen schreibe. Ich freue mich sehr, wenn Ihr auch dort einmal vorbeischaut und den Blog natürlich ebenfalls abonniert!

Gut Ding will Weile haben & Februarfavoriten…

Gut Ding will Weile haben & Februarfavoriten…

Pinellas Trouvaillen

Pinellas Trouvaillen

Nachdem es hier nun über eine Woche ruhig war, will ich Euch endlich noch meine Februarfavoriten zeigen. Warum die erst so spät kommen, hat mit meinem ganzen Februar zu tun… Er war einfach anstrengend und mühsam, ich hatte mir zu viel vorgenommen und das rächt sich dann manchmal. Ja, so einfach ist das.

Aber es gab auch schöne Dinge und an die will ich mich schlussendlich erinnern und will sie auch mit Euch teilen. Denn mein grösster Favorit waren wirklich alle Euren lieben und auch sehr zahlreichen Nachrichten auf den verschiedensten Kanälen. Jeder Like auf Facebook, jedes liebe Wort und jeder Kommentar freuen mich immer sehr. Ich finde es im Moment sehr schwierig meinen Platz in dieser immer stärker kommerzialisierten Bloggerwelt zu finden. Denn für mich sollte Bloggen einfach Freude machen. Trotzdem freue ich mich sehr, wenn sich ab und zu Kooperationen (wie zum Beispiel meine Valentinstags-Verlosung hier) ergeben. Dann bekomme ich aber auch immer mal wieder Anfragen, aus denen dann nichts wird. Meist geht es dabei null um Qualität der Bilder und Texte, sondern alleine um Reichweite. In solchen Situationen bin ich im ersten Moment immer etwas traurig und vor allem frustriert. Wäre ja auch komisch, wenn nicht. Trotzdem glaube ich auch fest daran, dass Dinge, die nicht zu uns passen, auch nicht zu uns kommen sollen.

Mein Blog soll der Ort sein, wo die Geschichten Platz finden, die ich in meinem Alltag als Journalistin nicht unterbringen kann oder auch gar nicht will. Es ist ein Platz für Herzensgeschichten und die Dinge, die mich glücklich machen. Und das Letzte, das ich tun will, ist Euch gegen Geld Dinge aufzuschwatzen, die ich selber eigentlich gar nicht haben möchte. Wenn ich Euch von Dingen erzählen, die mir gefallen, soll das von Herzen kommen. So freue ich mich, wenn ein ehrlicher und authentischer Austausch wie unter Freundinnen stattfindet. Dass genau dieser Austausch im Februar so rege war, hat mich sehr, sehr berührt und aufgemuntert!

Auch aus dem Beautybereich habe ich zwei Dinge für Euch, die ich von Herzen weiterempfehlen kann. Das erste ist Kokosöl (und ja, ich weiss, dass dieses Öl von weit her kommt und importiert werden muss, leider habe ich bisher noch keine Alternative dazu gefunden). Zum Kochen bin ich kein so grosser Fan von Kokosöl, aber für die Körperpflege schon. Denn ich mag den zarten Kokosduft und finde es super, dass ich das Öl sowohl auf die Lippen, auf die Haut wie auch auf die Haarspitzen auftragen kann. Während ich dafür sonst drei verschiedene Produkte brauchen würde, verbindet Kokosöl alles in einem. Das ist genial.

Im Ausverkauf im Januar und Februar halte ich auch immer nach Beauty-Schnäppchen Ausschau. Denn ich mag hochwertige Kosmetika, bin aber oft nicht motiviert so viel Geld dafür hinzulegen, weil ich weiss, dass die Produkte sowieso früher oder später im Ausverkauf landen und dort verscherbelt werden müssen, da es in der neuen Saison neue Produkte gibt, die nebenbei erwähnt vielleicht etwas eine andere Farbe oder Verpackung haben, aber schlussendlich fast das Gleiche enthalten… So habe ich mich sehr gefreut, als ich in einer Wühlkiste den Lipgloss von Lancome in der Farbe 333 gefunden habe, den ich schon vor Jahren einmal vom Signore geschenkt bekommen und dann nie nachgekauft habe. Manchmal hat man offenbar einfach Glück…

Weil es der Februar dann doch noch gut meinte mit mir, haben den Signore und ich ihn in Samedan im schönen Engadin beendet. Wir waren dort in den Skiferien und das hat uns gut getan, auch wenn ich am Anfang etwas Mühe hatte loszulassen und die Ferien auch wirklich zu geniessen. Aber gerade in solchen Momenten ist es gut, wenn man quasi zur Entspannung gezwungen wird, weil man weg von Zuhause ist und abgesehen von Skifahren und Wellness (wir waren wieder täglich im Mineralbad Samedan und das war einfach wunderschön) nichts zu tun hat.

Und bei unserer Rückkehr hat dann endlich meine Amaryllis geblüht, welche ich mir schon zu Weihnachten gekauft habe. Gut Ding will eben manchmal Weile haben. Vielleicht ist das auch für mich das perfekte Fazit von diesem Monat.

Man kann Dinge nicht zwingen zu erblühen, wenn sie einfach noch nicht bereit sind. Aber man sollte darauf vertrauen, dass sie es zu ihrer und damit genau zur richtigen Zeit tun werden…

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Wundertütenstiefel, erfüllte Träume und Verlosung…

Wundertütenstiefel, erfüllte Träume und Verlosung…

Pinellas Trouvaillen

Pinellas Trouvaillen

Wie habt Ihr es so mit Träumen und Visionen und den Dingen, die Ihr in Eurem Leben erreichen möchtet? Für mich ist das ein etwas zwiespältiges Thema. Während es mir teilweise schwerfällt, meine eigenen Ideen und Projekte umzusetzen, weil mich gerne Mal Gedanken im Sinne von „Ach das kann ich sowieso nicht“ oder „darauf hat die Welt nun sicher nicht gewartet“ quälen, habe ich bei anderen selten Zweifel, wenn sie sich aufmachen und etwas erleben wollen. Oft fällt es mir halt einfach leichter, das Potential in den Anderen zu sehen. Ich arbeite an diesem Dilemma und eigentlich soll es heute auch nicht darum gehen. Denn ich habe eine echt schöne Geschichte für Euch, die Euch hoffentlich inspirieren wird… Zusätzlich gibt es etwas Schönes zu gewinnen.

Am besten würde ich mit den Worten „Es war einmal beginnen…“. Ja, ich glaube, das ist der perfekte Einstieg in meine Geschichte und das Beste an der Geschichte ist, dass sie zwar wie ein Märchen klingt, aber in Wirklichkeit passiert ist.

„Es war einmal eine überaus kreative, liebenswürdige und feinfühlige junge Frau. Sie träumte davon den Menschen die Weihnachtszeit mit ihren Wundertütenstiefeln und kleinen Überraschungen zu verschönern. Leider nahm sich die junge Frau, vielleicht war es sogar eine Prinzessin, viel zu wenig Zeit für sich selber, weil sie immer zuerst für die Anderen da war. Eines Tages entschied sie, dass damit Schluss sein soll und sie für einmal einen ihrer zwei Herzenswünsche umsetzten wolle. Sie suchte sich eine gute Fee (hier könnt Ihr bei der guten Fee vorbeischauen). Die gute Fee und die Prinzessin sassen lange zusammen, überlegten hin und her und berieten, wie der grosse Herzenswunsch der Prinzessin umgesetzt werden könnte. Das Ziel war es ja, dass möglichst viele Menschen dank der Prinzessin eine schöne Weihnachtszeit haben können. Die Fee und die Prinzessin entschieden dann, dass die Prinzessin ihre Stiefel am besten über die Internetseite www.wundertuetenstiefel.ch verkaufen würde. Und so arbeiteten sie stundenlang, nähten Stiefel, programmierten die Seite, kauften ein und bereiteten alles vor. Bis zu dem Tag, an dem alles fertig und bereit war und die Beiden feststellten, dass sie etwas ganz Besonderes erschaffen hatten. Und wenn sie nicht… Nein, nun fehlt noch ein Teil der Geschichte. Weil die Prinzessin gelernt hatte, dass man einfach auch mal an sich denken muss, ging auch ihr zweiter Wunsch in Erfüllung und es kam ihr Prinz auf einem herrlichen, roten, Elektropferd (ausserhalb der Märchenwelt nennt sich das Tesla;) angaloppiert.“

Nun könnte ich schreiben „Ende“. Das will ich aber nicht, weil das Märchen damit noch nicht vorbei ist. Denn Ihr alle liebe Leserinnen und Leser könnt auf www.wundertuetenstiefel.ch einen Stiefel für Euren Liebsten, eine Stiefelette für Eure Liebste oder ein Stiefelchen für die kleinen Lieblinge in Eurem Leben bestellen.

Zusätzlich könnt Ihr auf meinem Blog den Stiefel hier auf den Bildern (also die vom Signore auf Herz und Nieren geprüfte Männer-Prinzen-Tesla-Edition) gewinnen. Mitmachen kann jede volljährige Person mit oder ohne Blog. Hinterlasst mir einfach in der Kommentarfunktion am Ende des Beitrags (bitte einen Namen dazu angeben) oder auf Facebook oder auf Instagram einen Kommentar. Wenn Ihr den Link auf Facebook teilt (hier geht es zu meiner FB-Seite) oder dort oder auf Instagram (hier geht’s zu meinem Instagram-Account) kommentiert, habt Ihr doppelte bzw. dreifache Gewinnchancen. Die Verlosung läuft von heute an zwei Wochen bis am 5.November um Mitternacht. Ich gebe den/die Gewinner/in auf meinem Blog bekannt (Ihr müsst mir dann einfach eine Mail mit Eurer Adresse an mail@signorapinella.ch schicken, also vergesst nicht zu überprüfen, ob Ihr gewonnen habt, am besten abonniert Ihr unten den Blog, dann verpasst Ihr es nicht). Ich sende Euch dann den Stiefel zu.

Nun wünsche ich Euch einen guten Start in die neue Woche und hoffe, dass viele Eurer Träume wahr werden und Ihr mutig wie die Prinzessin die Sachen anpacken könnt, die Ihr gerne erreichen möchtet. Und wenn wir schon beim Wünschen sind: Es würde mich freuen, wenn Ihr meinen Blog (siehe Feld am Ende des Beitrags) abonnieren würdet. So wisst Ihr immer, wann ein neuer Beitrag kommt und für mich ist es eine schöne Form der Anerkennung. Zusätzlich plane ich eine ganz besondere Überraschung für die Adventszeit… Wenn Ihr die nicht verpassen wollt, müsst Ihr den Blog einfach abonnieren;)

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. die Prinzessin ist übrigens meine liebe, grosse Sorella und ich bin ganz fest stolz auf sie und freue mich, dass in ihrem Leben im Moment so viele schöne Dinge passieren! Sie hat übrigens auch noch einen wunderschönen Blog. Hier müsst Ihr unbedingt vorbeischauen!

La Glaneuse – das etwas andere Brockenhaus…

La Glaneuse – das etwas andere Brockenhaus…

Pinellas Trouvaillen

Pinellas Trouvaillen

Was lange währt wird endlich gut. Dieser Satz trifft auf den folgenden Post perfekt zu. Denn ich hatte die Bilder dazu bereits im Februar gemacht und dann leider aus Versehen gelöscht. Da ich nun kürzlich nochmals in Biel war (hier habe ich darüber berichtet), kann ich Euch endlich das wundervolle Brockenhaus „La Glaneuse“ vorstellen. Ein Ort, der mich immer wieder verzaubert – und leider auch verführt… Denn ich kann ihn einfach nicht verlassen, ohne etwas zu kaufen.

„La Glaneuse“ bedeutet die Ährenleserin. Ich finde diesen Namen unsagbar poetisch. Denn er steht für die Menschen, die früher nach der Ernte die letzten Ähren, die auf dem Feld liegen blieben, gesammelt haben. Also das, was die Anderen zurückgelassen hatten und nicht mehr wollten. Die berühmteste Ährenleserin ist wohl Rut, aus dem gleichnamigen Buch der Bibel, die von der armen Feldarbeiterin zur Urgrossmutter von König David wurde.

Mir gefällt der Gedanke, dass man Zurückgelassenes nochmal mit neuen Augen betrachtet und dann vielleicht auch dessen Wert erkennt. So kommt es, dass etliche Dinge bei „La Glaneuse“ durchaus auch ihren Preis haben. Das soll aber auch so sein, denn es gibt dort sehr viele hochwertige Artikel. Gleichzeitig sind viele Sachen sehr günstig, so dass für alle etwas mit dabei ist. Da „La Glaneuse“ ein Betrieb der gemeinnützigen Gesellschaft Biel ist, kommt der Erlös aus dem Verkauf wohltätigen Projekten zugute. Das gefällt mir sehr gut.

Ich habe bereits mehrmals geschrieben, dass mir Biel sehr gefällt und alleine um dieses wundervolle Brockenhaus zu besuchen, lohnt es sich dahin zu reisen. Ich habe noch nie ein so schönes und liebevoll geführtes Brockenhaus gesehen und glaubt mir, ich war schon in wirklich vielen Brockenhäusern! Bei uns in der Familie gibt es da ja eine grosse Affinität dazu und bereits meine Grossmutter hat mich als kleines Kind zum Stöbern in Antiquitätenläden und Brockenstuben mitgenommen.

Manchmal lohnt es sich, Dinge nochmals von Neuem zu betrachten und zu bewerten und so vielleicht ihren verborgenen Wert zu erkennen…

Nun wünsche ich Euch einen wundervollen Tag! Ich verbringe meinen mit Mama Pinella und einer grossen und einer kleinen Freundin, denn ich habe etwas zu feiern…;)

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. unter www.laglaneuse.ch findet Ihr weitere Informationen zum Brockenhaus und Angaben zum Standort und den Öffnungszeiten.

In Biel zu Besuch bei Sarah Gold…

In Biel zu Besuch bei Sarah Gold…

Pinellas Trouvaillen

Pinellas Trouvaillen

Weil es die letzten Tage so still war hier auf dem Blog, will ich Euch ein paar Muttertagsgrüsse schicken und zwar von einem ganz besonderen Ort, den ich kürzlich entdeckt habe. Ich bin beruflich oft in der ganzen Schweiz unterwegs und interessanterweise war ich nun schon dreimal in diesem Jahr für ein Interview in Biel. Dazu kam noch die Pressereise ins Dreiseenland, die mich auch nochmal dahin gebracht hat (darüber habe ich hier berichtet).

Bei jedem meiner Ausflüge nach Biel kam ich in der schönen Bieler Altstadt beim Laden von Sarah Gold Floristik vorbei und leider war er jedes Mal geschlossen – einfach weil ich über Mittag oder am Abend dort war. Am vergangenen Freitag hatte ich nun endlich die Gelegenheit mir das Geschäft anzusehen und mir nicht nur die Nase am Schaufenster platt zu drücken.

Sarah Gold heisst eigentlich Sarah Rufer und ich würde sie nicht „nur“ als Floristin, sondern vor allem als Künstlerin bezeichnen. Ihre Arrangements sind jedes für sich kleine Kunstwerke. Wer hier regelmässig mitliest weiss, dass ich Menschen, die schöne Dinge erschaffen sehr bewundere. Unter www.sarahgold.ch findet Ihr alle Infos zum Geschäft und natürlich die Öffnungszeiten.

Biel ist ganz Allgemein eine Reise wert und wird oft etwas unterschätzt. Die Altstadt ist ein Traum und es gibt viele hübsche, kleine Läden und schöne Bars und Restaurants. Dazu kommt die charmante Zweisprachigkeit der Stadt. Dieses Gefühl vom „Savoir Vivre“ überkommt mich in Biel jedes Mal aufs Neue.

In der Bieler Altstadt gibt es noch einen zweiten Ort, an den es mich jedes Mal zieht, wenn ich dort bin. Aber davon will ich Euch später noch erzählen… Ich hätte sowieso so viele Geschichten und Bilder für Euch bereit. Aber ich komme schlicht nicht dazu alles aufzuschreiben, weil so viel um den Signore und mich herum passiert. Es wird gearbeitet, geheiratet, Kinder kommen zur Welt und dann geht es immer mal wieder auf Reisen – das pure Leben eben. Aber mir gefällt das! Der Signore kommt übrigens heute endlich von einem Kongress in Japan zurück. Vielleicht ist er so lieb und schreibt einen Blogpost über seine Reise. Ich freue mich jedenfalls riesig, dass er wieder bei mir sein wird. Und es gibt definitiv heute kein Sushi im Hause Pinella (hier habe ich Euch erzählt, dass ich das eigentlich sehr mag). Der Signore wünschte sich Lasagne und ein Glas Chianti. Dann soll er das auch bekommen;)

Ich wünsche Euch einen wundervollen Sonntag und geht Blumen kaufen oder pflücken und überrascht Eure Lieben damit!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Bärenkuscheln und 1500 Tiere…

Bärenkuscheln und 1500 Tiere…

Pinellas Trouvaillen

Pinellas Trouvaillen

Da es in unserem Umfeld von Kindern nur so wimmelt, komme ich immer mal wieder dazu Aufgaben als Babysitterin zu übernehmen. So habe ich kürzlich auf meine kleine Freundin aufgepasst (über ihre Mama habe ich hier berichtet) und dabei einen ganz wunderbaren Ort in Zürich entdeckt. Ich will Euch gerade heute davon berichten, weil Ihr vielleicht auch noch nach Ausflugszielen für die Ostertage sucht. Dafür ist das Zoologische Museum in Zürich perfekt geeignet. Denn obwohl ich ja definitiv dem Kindesalter entwachsen bin, hat es sowohl mich, wie meine zweijährige Begleitung sehr angesprochen.

Das Zoologische Museum bietet auf zwei Stockwerken eine Auswahl von über 1500 Tierexponaten aus aller Welt. Während im Erdgeschoss die einheimischen Tiere ausgestellt sind, befinden sich im Untergeschoss Tiere  geordnet nach zoogeografischen Regionen. Das Angebot wird durch wechselnde Sonderausstellungen ergänzt. Aktuell können die Besucher in der Ausstellung «Grimms Tierleben» mit einem Zauberstab 10 Märchentiere – von den Raben über die Hausmaus bis zum Hirsch – zum Sprechen bringen. Die Tiere erzählen über ihre Rollen, klagen ihr Schicksal, prahlen mit ihren Heldentaten oder bringen einen ganz einfach zum Schmunzeln. Im Forschungscamp geht es dann wissenschaftlicher zu und her. Wie findet man einen Bären in stockdunkler Nacht? Wie lockt man einen Dachs in eine Fotofalle? Forschende erzählen multimedial von ihrer Arbeit, und das Publikum testet eine Fotofalle und identifiziert Mäuse mit einem Chip-Lesegerät. Zur Abrundung lauscht man in gemütlichen Hörhöhlen Grimms Märchen vom Klassiker «Der Wolf und die sieben Geisslein» bis hin zu weniger bekannten wie «Die Eule». Die Sonderausstellung ist noch bis am 28. Mai zu sehen.

Die Sonderausstellung hat es mir besonders angetan. Meiner kleinen Freundin auch. Leider machte ich dann den Fehler, dass ich sie aus ihrem Wagen aussteigen liess. Sofort stürmte sie auf die Tierexponate los, die in der Sonderausstellung nicht hinter Glas sind, und wollte mit Bär und Wolf kuscheln und den Fuchs am Schwanz ziehen. Da ich meinen guten Ruf als Babysitterin nicht gefährden wollte und keine Lust hatte in hohem Bogen aus dem Museum geworfen zu werden, habe ich sie dann ganz schnell wieder in den Buggy zurück gepackt;)

Die Geschichte der reich bestückten Sammlung des Zoologischen Museums Zürich reicht übrigens weit zurück. Die Exponate wurden von zahlreichen Forschenden bereits seit etlichen hundert Jahren zusammengetragen. Ihr wisst ja, alte, vielleicht etwas verstaubte Sachen gefallen mir besonders gut!
Das Zoologische Museum befindet sich an der Karl-Schmid-Strasse 4 in 8006 Zürich und ist von Dienstag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen zum Museum und den Sonderausstellungen gibt es unter: www.zm.uzh.ch

Jedenfalls finde ich Babysitten super, wenn ich ganz nebenbei noch schöne Sachen entdecken und daraus sogar einen Post für Euch machen kann. Ich hoffe, dass ich jetzt dann auch noch die Zeit finde, Euch meine Osterdeko zu zeigen und danach gibt es dann ein paar freie Tage mit Eisersuchen, süssem Nichtstun und ganz viel Familie und Schokolade…

Ich wünsche Euch einen wundervollen Frühlingstag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella