Zurück zu «the big magic»…

Zurück zu «the big magic»…

Eigentlich hätte ich ja schon lange fünf Beiträge für den Blog vorbereitet… und eigentlich war ich nach unseren Ferien (über die ich in meinem letzten Beitrag hier auch schon berichtet habe) sehr motiviert und habe mich aufs Bloggen gefreut. Doch dann sind wir heimgekommen und vieles wurde erst einmal durcheinander gewirbelt… Papa Pinella ging es nicht gut und so verbrachten er und ich einen langen Abend auf der Notfallstation (was schlussendlich vergnüglicher war, als ich mir vorher vorgestellt hatte, da Papa Pinella auch bei schlechter gesundheitlicher Verfassung äusserst unterhaltsam ist).

Trotzdem hat mich dieses Erlebnis irgendwie sprachlos gemacht und irgendwie fand ich neben diesem Berg an Gefühlen, bestehend aus Angst um einen geliebten Menschen und dem Druck rundherum nicht zu genügen, zu wenig gut zu sein, zu wenig Zeit für Familie und Freunde zu haben, nicht die Energie etwas Kreatives zu tun oder eben meinen sonst so heissgeliebten Blog zu pflegen. Da halte ich mich an die Regel meiner Sorella www.madamegaianna.blogspot.com Sie sagt, dass man nur dann Bloggen sollte, wenn man wirklich die Inspiration dazu hat. Und da ich mich selber in den letzten Wochen weder inspirierend noch erheiternd fand, habe ich es halt einfach sein lassen.

Dazu kommt, dass ich mich innerlich so schwer tue mit dem ganzen Professionalisieren von Blogs, den Debatten über Leserzahlen und Kooperationen, Markieren von Werbung (was ja eigentlich Ehrensache und daher kein Thema sein sollte) und dem ganzen Socialmediazeugs im Allgemeinen. Ich bin ja schon beruflich immer mit Leserzahlen konfrontiert, denke bei jedem Artikel, den ich als Journalistin schreibe, intensiv darüber nach, ob er dann auch wirklich gelesen wird. Mein Blog war von Anfang an die Oase, bei der das nicht zählte, wo ich einfach frisch von der Leber weg genau das schreiben konnte, was ich wollte. Zu diesem Gefühl möchte ich definitiv wieder zurückkehren. In ihrem Buch «The Big Magic» schreibt Elizabeth Gilbert über kreatives Schaffen und beschreibt wunderbar die Magie, die damit verbunden ist.

«The big Magic» eben dieses Gefühl, wenn alles fliesst und meine Kreativität mich und in besonders schönen Fällen auch mein Umfeld glücklich macht, kenne ich seit meiner frühsten Kindheit. Ich habe es immer schon geliebt für andere zu basteln, zeichnen oder ihnen ein feines Essen an einem schön gedeckten Tisch zu servieren. Es reicht aber eigentlich auch völlig aus, wenn Kreativität einfach den Menschen glücklich macht, der etwas damit erschaffen hat und wenn sich andere dann auch noch daran erfreuen, ist das ein schöner Nebeneffekt.

Im Moment versuche ich wieder dahin zu finden und mir selber die Freiheit zu geben, genau für einen Menschen kreativ zu sein, nämlich für mich. In dem Zusammenhang möchte ich Euch nun auch noch unbedingt die Dinge zeigen, welche ich schon meinen Schwestern als Dankeschön für meinen Abend mit Papa Pinella auf dem Notfall erhalten habe. Für mich war es zwar das Natürlichste der Welt, mich um ihn zu kümmern. Trotzdem haben mich diese Zeichen der Liebe sehr berührt. Einerseits erhielt ich einen Gutschein von SØSTRENE GRENE, den ich sicher in ein Kreativprojekt investieren werde, anderseits ein wundervolles Magazin und einen hübschen Blumenkranz von www.chezfleur.ch Dazu habe ich noch einen Tipp für Euch: Die liebe Gabriela von www.gwiegabriela.blogspot.com lädt am 15. Und 16. September zusammen mit Chez Fleur in Oberdiessbach zu einer kleinen Brocante, an der es wundervolle Dekoartikel und Blumen zu kaufen geben wird. Auf den verlinkten Seiten findet Ihr mehr Infos dazu. Denn genau das ist für mich eben auch «Big Magic», wenn sich zwei kreative Köpfe zusammentun und etwas Schönes erschaffen. Da es für mich diese Woche ins Südtirol geht, kann ich leider voraussichtlich nicht dabei sein. Aber vielleicht finden ja die einen oder anderen von Euch Zeit.

Und nun wünsche ich Euch einen guten Start in die neue Woche, die Euch hoffentlich viel Schönes und viele kreative Momente bringen wird und solltet Ihr Zeit zum Lesen haben, kann ich Euch «The big Magic» wärmsten empfehlen!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Seelenprojekte…

Seelenprojekte…

Vor den Ferien fallen mir ganz spontan jeweils noch tausend Dinge ein, die ich machen könnte oder gerne machen würde… So hatte ich schon vor den Ferien geplant endlich neue Taschen für alle meine verschiedenen Kosmetik- und Schönheitsutensilien zu nähen. Leider fehlte dann einfach die Zeit dazu. Weil mich die Idee aber nicht schlafen liess, habe ich mich kurzentschlossen noch in der Nacht vor unseren Ferien daran gemacht, endlich die lang ersehnten Taschen zu nähen.

Dazu muss ich noch etwas erklären. In meiner Brust liegen häufig zwei Seelen ganz schrecklich miteinander im Streit. Es gibt die lockere Seele, die auch mal eine Fünf gerade sein lässt, und es gibt die strukturierte, ordentliche Seele, die am liebsten das ganze Leben exakt planen würde. Diese Eigenschaften von mir machen sich in allen Lebensbereichen bemerkbar und eben auch beim Packen für die Ferien. Meine spontane Seele sagt zu mir: «Ach, du musst doch gar nicht gross packen. Nimm einfach ein Sommerkleid, Sonnencreme und den Badeanzug mit und das reicht.» Der ordentliche Teil in mir beginnt genau in dem Moment dagegen zu argumentieren: «Aber was ist, wenn du einen Knopf annähen musst oder unverhofft zu einem eleganten Anlass eingeladen wirst, ja dann brauchst Du Nähzeug, Abendkleid, Lockenstab und so weiter…». (Der ordentliche Teil in mir ist ein absoluter Kontrollfreak und nervt ehrlich gesagt nicht nur mich, sondern auch den armen Signore oft ein bisschen, anderseits ist er eben auch sehr zuverlässig und daher sehr praktisch.)

Irgendwie schien es mir dann eben in dieser besagten Freitagnacht vor unseren Ferien das Richtige zu sein, beide Seelen mit einem Nähprojekt in Einklang zu bringen. Denn die spontane Pinella findet nächtliche, ungeplante Nähprojekte super. Die organisierte Pinella hat wiederum gejubelt, weil sie wusste, dass sie so wenigstens alle Kosmetikartikel ordentlich organisieren kann (eine Laptoptasche für meinen neuen Laptop, von dem ich Euch hier bereits erzählt habe, ist dabei auch noch gleich entstanden).

Jedenfalls bin ich jetzt stolze Besitzerin einer grossen und einer kleinen Kosmetiktasche, einer Tasche für meine Haargummis- und Klammern und einer Rolltasche für meine Schminksachen. Letztere finde ich von allen Taschen die absolut Beste – obwohl ich seit unserer Ankunft am Meer maximal ein bisschen wasserfeste Wimperntusche gebraucht habe. Aber egal, die Tasche macht mir jedes Mal, wenn ich sie im Bad sehe, riesig Freude und daher ist es gut, dass ich sie genäht und mitgenommen habe.

Alle Taschen sind eigentlich sehr einfach und schnell genäht. Die Rolltasche für die Schminksachen habe ich in vier kleine Fächer unterteilt, die gross genug sind, dass ich sogar kleine Dosen darin verstauen kann. Danach wird die Tasche gerollt und mit einem Satinband (das gleich hatte ich übrigens als Gürtel an meinem Brautkleid), zusammengebunden. Auf den Bildern solltet Ihr eigentlich gut sehen können, wie ich die einzelnen Taschen genäht habe und es würde mich freuen, wenn ich die einen oder anderen von Euch auch zu kreativen Nähprojekten inspirieren konnte – die müssen ja nicht per se mitten in der Nacht umgesetzt werden;)

Seit wir nun auf der wunderschönen Insel Rab angekommen sind, wo es uns letztes Jahr so gefallen hat, dass wir dieses Jahr wieder hierher gefahren sind (davon habe ich Euch bereits hier und hier berichtet), scheinen meine zwei Seelen sehr gut miteinander klar zu kommen. Vermutlich haben sie einfach eingesehen, dass sie im Moment der Seele der Entspannung und des Geniessens Platz machen müssen… Und das ist gut so!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Noch einmal heiraten…

Noch einmal heiraten…

Weil ich im Juli im wahrsten Sinne des Wortes auf vielen Hochzeiten getanzt habe, war es in den letzten paar Wochen auf meinem Blog ruhig. Ich habe diese Auszeit aber irgendwie auch gerade einmal gebraucht. Manchmal muss man einfach leben und vor allem etwas erleben, dann erwacht auch wieder die Kreativität. Im Juli war es tatsächlich so, dass die Hochzeiten im Wochentakt stattfanden. Mit den Vorbereitungen und der Müdigkeit nach dem Feiern (und ja, wenn man schon zu einer Hochzeit geht, dann muss auch richtig gefeiert werden), ist man dann schon etwas geschafft und erledigt. Daher kam das Bloggen eben etwas zu kurz…

Mit den Hochzeiten habe ich aber auch mir selber einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Da ich mein Brautkleid habe nähen lassen, hatte ich nie die Gelegenheit in einem Brautmodegeschäft viele verschiedene Kleider anzuprobieren. Als dann nach und nach die Hochzeitseinladungen bei uns ins Haus flatterten, entschied ich, dass ich mir einmal ein Kleid aus einem Brautmodegeschäft mit Anproben, Änderungen und dem ganzen Drum und Dran leisten würde. Und ich kann Euch sagen, diese Investition hat sich gelohnt. Ich habe es sehr, sehr genossen und wurde von einer sehr lieben, fachkundigen Verkäuferin mit viel Geduld betreut. Diese Erfahrung hat mir einmal mehr gezeigt, dass es nie zu spät ist, um Wünsche wahr werden zu lassen. Man muss sie sich nur eingestehen und aktiv werden.

Die Frisur habe ich mir dann übrigens mit Hilfe von einem Youtube-Video und einem Haarkissen selber gebastelt und war erstaunt, dass sie den ganzen Tag wunderbar gehalten hat.

Auch die Feier selber konnte ich dann in meinem neuen Kleid so richtig geniessen. Der Signore und ich haben dann auch bis in die frühen Morgenstunden getanzt – keine Ahnung, wann wir das zuvor das letzte Mal gemacht haben.

Beim Besuch dieser vielen Hochzeiten wurde mir aber auch wieder etwas ganz Wichtiges bewusst. Es gibt nicht die eine Art zu heiraten. Jedes Paar muss seinen eigenen Weg finden und wenn das gelingt, ist auch das Fest perfekt. Der Signore und ich haben dann auch darüber sinniert, ob wir noch einmal heiraten möchten, weil wir einige Sachen heute ganz anders machen würden, als wir das vor fünf Jahren an unserer Hochzeit getan haben. Wir kamen dann zum Schluss, dass einmal heiraten reicht. Aber vielleicht feiern wir dann einmal ein Fest bei einem runden Hochzeitstag und dann wird wieder getanzt und zwar bis in die frühen Morgenstunden;)

Und vielleicht habt auch ihr einen Wunsch, den Ihr Euch schon lange erfüllen möchtet? Dann kann ich Euch nur ermutigen dies auch zu tun. Es lohnt sich!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. wie Ihr vielleicht gesehen habt, habe ich die kleine Auszeit auch dazu genutzt, den Blog auf Vordermann zu bringen und ein neues Layout zu machen. Manchmal braucht so etwas mehr Zeit, als man denkt… Vor allem wenn man kein Profi ist;) Aber auch das war ein lang gehegter Wunsch von mir, den ich mir unbedingt erfüllen wollte!

Wenn alles fliesst…

Wenn alles fliesst…

Kennt Ihr die Wendung «im Flow sein – im Fluss sein»? Ich mag diesen Zustand extrem gerne. Zum ersten Mal habe ich von meinem Zeichnungslehrer im Gymnasium von dieser Idee gehört. Er nannte es damals aber noch den R-Modus. Dabei geht es darum, dass die linke Hirnhälfte, welche für das logische und analytische Denken verantwortlich ist, ausgeschaltet und die rechte Hirnhälfte, welche offenbar das kreative, intuitive und emotionale Denken beherbergt, aktiviert wird. Dieser Lehrer brachte uns bei, dass es für das Zeichnen oder Gestalten im Allgemeinen wichtig sei, die rechte Hirnhälfte zu aktivieren. Um das zu veranschaulichen, liess er uns Bilder auf dem Kopf abzeichnen. Also nicht wir standen Kopf, sondern die Vorlage wurde auf den Kopf gedreht. So sieht man nur noch Linien und Flächen und nimmt nicht mehr das fertige Ergebnis wahr. Noch heute drehe ich Vorlagen, die ich abzeichnen muss, auf den Kopf und das Ergebnis ist jedes Mal viel besser, als wenn ich versuchen würde eins zu eins etwas abzuzeichnen.

Später begegnete ich dann eben dieser «Flow» Bezeichnung. Nach Wikipedia wird sie folgendermassen definiert:

Flow (englisch „Fließen, Rinnen, Strömen“) bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung (Konzentration) und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit („Absorption“), die wie von selbst vor sich geht – auf Deutsch in etwa Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch oder auch Funktionslust.

Ich liebe es, wenn ich in diesen Zustand komme. Bereits als kleines Kind hatte ich während Phasen, in denen ich sehr intensiv spielte oder etwas gestaltete diese glücklichen, leicht entrückten Zustände. Ich höre dann zum Beispiel auch nicht mehr wirklich, was um mich herum gesprochen wird und wenn das Gefühl ganz stark wird, vergesse ich auch zu Essen und Trinken und die Sache mit der Toilette und so…;) Also bis es dann halt einfach sein muss, weil ich sonst vom Stuhl falle oder na ja ihr wisst schon.

Wenn ich einen Blogpost oder einen Zeitungsartikel im Flow-Zustand schreibe, dann bekomme ich interessanterweise immer viel mehr Rückmeldungen dazu. Offenbar merkt man auch von aussen, ob ich im Flow war oder nicht.

In den letzten Wochen und Monaten hatte ich eine schwierige, sehr belastende und sehr persönliche Sache zu meistern und da hatte ich leider praktisch keine Flow-Erlebnisse. Einfach weil ich unsagbar gestresst und verkrampft war und wenn man das ist, dann fliesst nix – vor allem keine Kreativität.

Deshalb war ich sehr erstaunt, als ich trotzdem vor etwa zwei Wochen ein enorm starkes Flow-Erlebnis hatte. Ich musste für meine Arbeit einen Basteltipp zum Thema Kräuter fotografieren und eine Anleitung dazu schreiben. Weil solche Projekte in einem Garten einfacher umzusetzen sind, habe ich das an einem lauen Sommerabend zu Hause bei meinen Eltern gemacht. Und obwohl ich zuvor noch gestresst war, hat es plötzlich in meinem Kopf klick gemacht und ich habe mich beim Wickeln eines doppelten Kräuterkranzes völlig vergessen und war nur noch in meine Arbeit vertieft… In dieser Zeit waren mir alle anderen Dinge so piepegal und es gab nur noch die duftenden Kräuter, den Kranz und mich.

Dieses Erlebnis wollte ich unbedingt mit Euch teilen und Euch ermutigen, bewusst nach solchen Dingen zu suchen. Manchmal braucht es kurz etwas Zeit, bis man in den Fluss kommt und es bedingt auch, dass man sich die Zeit dazu nimmt und den Raum schafft. Aber ich bin überzeugt, dass genau solche Dinge für unsere Seele und auch unser Gehirn extrem wichtig und enorm erholsam sind.

Und wenn daraus noch etwas so Hübsches entsteht, dann ist das erst recht positiv. Der Kranz hängt jetzt übrigens in unserem Wohnzimmer und verströmt einen herrlichen Duft. Gemacht habe ich ihn ganz einfach aus einem Pedigrohrkranz und mit selbstgesponnenem Flachsgarn gewickelt. An den unteren, kleineren Kranz habe ich die Kräuter dann einfach angebunden und das Ganze dann wie ein Mobile aufgehängt.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und hoffe, dass ich Euch dazu inspirieren konnte im Fluss zu sein und Eurer Kreativität Raum zu geben – das muss übrigens nicht per se beim Basteln sein, Flow-Erlebnisse können sich in vielen verschiedene Formen und Ausprägungen zeigen – sogar beim Putzen oder Steuerklärungausfüllen oder Konfitürekochen usw…!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Edelsteine für die Seele…

Edelsteine für die Seele…

Wäre ich nicht so ein unglaublicher Schisser, wäre ich vermutlich permanent auf Reisen. Ich merke, dass es einen Teil meiner Seele immer wieder stark in die grosse, weite Welt hinaus zieht. Dazu kommt, dass mir das Reisen sehr, sehr gut tut. Es relativiert alle Dinge, die in der Heimat ach so wichtig zu sein scheinen und öffnet mir den Blick für die Weite und vor allem für die unglaubliche Schönheit und Pracht der Welt.

Da der Signore und ich im Moment beruflich fest eingebunden sind, sind unsere Reisen halt kürzer, vielleicht auch etwas weniger spektakulär, aber nichts desto trotz wunderschön und beglückend. So haben wir kürzlich eine kulinarische Reise durch den Iran und Libanon bis nach Marokko gemacht. Der Signore musste für ein paar Tage für einen Kongress nach Montreux und da der Weg zu meinem Arbeitsplatz von dort aus nur halb so lang war wie von Zürich, bin ich kurzerhand mit gegangen. So hatten wir eine perfekte Kombination zwischen Reisen und Arbeiten und diese Chancen sollte man schliesslich nutzen. Zum Abschluss unserer Zeit in Montreux hat mich der Signore in das Restaurant Palais Oriental ausgeführt, das in Montreux direkt am See liegt. Er war zuvor bereits einmal bei einem Essen mit seinen Arbeitskollegen dort und dachte sich, dass mir das Restaurant auch gefallen würde. Und wie es mir gefiel… Alleine das Ambiente ist einfach traumhaft schön und das Essen war so gut, dass ich vor lauter Glück ein paar Tränen geweint habe. Die Fülle von Schönheit in Kombination mit den reichen Aromen des Essens hat mich einfach überwältigt.

Kennt Ihr dieses Gefühl auch? Die Freude, wenn etwas so schön und vollkommen ist und mag es noch so flüchtig sein. Ich glaube, dass man diese Momente wie Edelsteine sammeln und in seinem Herzen bewahren sollte. Ich habe eine ganze Truhe voller solcher Edelsteine in meinem Kopf und Herzen und wenn das Leben dann mal nicht so vollkommen ist, dann krame ich sie hervor, denke daran und plötzlich erhellen und verschönern sie auch die Situationen, die vorher schwer und dunkel waren.

Ich kann Euch nur empfehlen selber auch so viele Edelsteine wie möglich zu sammeln. Dafür müsst Ihr nicht bis nach Montreux fahren, ein Spaziergang am See, ein gutes Stück Kuchen oder etwas Zeit mit einem lieben Menschen reichen schon aus. Solltet Ihr aber einmal nach Montreux kommen, dann geht ins Palais Oriental und geniesst es von ganzen Herzen. Denn darin, dass man die Schönheit überhaupt erkennt und zu sich durchdringen lässt und ein offenes Herz dafür hat, darin besteht wohl der wichtigste Teil beim Sammeln von Herzensschätzen…

Ich wünsche Euch ein wundervolles Wochenende!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Unter www.palaisoriental.ch findet Ihr alle Infos und wunderschöne Bilder vom Restaurant!

Von Veränderungen und neuen Lieblingen…

Von Veränderungen und neuen Lieblingen…

Seit meinem letzten Beitrag ist schon wieder einige Zeit vergangen… Aber Ich habe Euch ja schon von meiner Regel erzählt, dass ich wirklich nur dann blogge, wenn ich mich auch danach fühle. In den letzten Tagen habe ich aber ganz oft gedacht, dass ich Euch unbedingt von ein paar Dingen berichten möchte, die mich in den vergangenen Wochen begleitet und glücklich gemacht haben. Ich lese sehr gerne Empfehlungen und Tipps von anderen und will daher meine ebenfalls weiter geben.

Ein besonderer Favorit der letzten Wochen war natürlich unsere Reise nach Toronto, von der ich Euch hier und hier und hier bereits berichtet habe. Toronto ist eine interessante Stadt und mir hat es gut getan wieder einmal etwas Neues zu entdecken und über den Tellerrand zu blicken.

Auf der Reise hat mich eine neue Gesichtsmaske von Kiehls begleitet, die ich Euch wirklich von Herzen empfehlen kann. In grossen Städten habe ich oft das Gefühl, dass sich feine Partikel auf meiner Haut und meinen Haaren ablegen und dass ich dann besonders viel Pflege brauchen. Die «Ginger Leaf & Hibiscus Firming Mask» (*Werbung) von Kiehls ist bei meiner Mischhaut, die sich irgendwo zwischen Pickelteenie und ersten Falten befindet, echt Gold wert. Man trägt sie am Abend einfach wie eine Nachtpflege auf und muss sie anders, als das bei normalen Masken der Fall ist, nicht abwaschen, sondern lässt sie über Nacht arbeiten. Das Ergebnis ist am nächsten Tag nicht nur spür- sondern definitiv auch sichtbar. Leider sind die Kiehls-Produkte nicht gerade billig, aber sie sind enorm ergiebig, so dass man wenig davon braucht und lange Freude daran hat. Ich habe diese Maske übrigens selber gekauft und mache aus freien Stücken Werbung dafür. Offenbar muss man mit dem Inkrafttreten der neuen Datenschutzverordnung solche Dinge kennzeichnen. Diese Geschichte fand ich in den letzten Wochen übrigens enorm mühsam und anstrengend und hätte ich nicht Hilfe gehabt, hätte ich meine Blogs wohl einfach sang- und klanglos gelöscht und in die Versenkung geschickt…

Und obwohl es in diesem Beitrag ja um schöne Dinge gehen soll, möchte ich ganz allgemein kurz etwas zu den Veränderungen in der Blogger-Welt sagen. Ich habe damals mit dem Bloggen angefangen, weil ich ein Gefäss gesucht habe, in dem ich Geschichten (besonders auch aus der Zeit in Florenz) festhalten und teilen konnte. Über die Jahre entwickelte sich das Bloggen immer mehr zum Business… Das zeigt sich ja nun auch an dieser neuen Datenschutzgeschichte, die alle betrifft – auch alle diejenigen, die nur zur Freude bloggen, die nichts, aber wirklich gar nichts damit verdienen und einfach eine Plattform für ihre Kreativität suchen. Für mich ist dieser Spagat auch immer wieder schwierig. Da ich sowieso beruflich jeden Tag schreibe und als Journalistin arbeiten darf (wofür ich übrigens täglich aufs neue dankbar bin), habe ich ja schon ein Einkommen übers Schreiben. Trotzdem komme ich manchmal an den Punkt, an dem ich etwas frustriert bin. Besonders dann, wenn ich sehe, dass es Blogger gibt, die mit enorm wenig Aufwand und nicht wirklich qualitativ hochwertigem Inhalt Geld verdienen. Dann komme auch ich ab und zu an den Punkt, an dem ich tief durchatmen und mich daran erinnern muss, dass es um die Freude geht und nicht darum eine wandelnde Werbetafel zu sein und darum zeige ich Euch auch gerne meine Favoriten. Denn die habe ich ganz selber ausgesucht, getestet und weiss, dass sie gut sind.

Also weiter im Text. Gerade wenn ich ein Tief habe, dann höre ich auch immer gerne Hörbücher. Ich liiiiiiiiiebe Hörbücher. Schon als Kind habe ich stundenlang Kassetten mit Hörspielen gehört und die Liebe dazu habe ich offenbar immer noch nicht verwachsen. Hörbücher sind auch deshalb so etwas Wundervolles, weil ich sie hören kann, während ich zum Beispiel den Haushalt mache oder mit dem Auto irgendwohin fahre.

Weil der Signore weiss, wie gerne ich Hörbücher mag, hat er mir zu meinem Geburtstag Ende Mai ein Hörbuchabo von Bookbeat geschenkt. Für meine Sucht ist es nicht gerade förderlich, da ich nun mehr Hörbücher denn je höre… Eines, das ich Euch besonders empfehlen kann, ist das Buch «Glauben Sie nicht alles, was Sie denken: Anleitung für ein gesundes und glückliches Hirn» von Valerija Sipos. Das Buch ist genial und da ich zu den Menschen gehöre, die sich oft zu viele Gedanken machen und gerne auch mal sinnlos im Kreis denken, hat mir das Buch sehr gut getan. Gerade für Menschen wie mich, die eher ängstlich sind und dazu neigen sich viele Sorgen zu machen, ist ein bewusstes und kritisches Denken und ein gutes Verständnis für die Denkabläufe sehr wichtig.

Das Hörbuchabo war aber noch nicht alles. Zusätzlich hat mir der Signore auch noch ein rosegoldenes, federleichtes MacBook geschenkt, dass mich nun auf meinen langen Zugreisen zur Arbeit begleitet. Ich selber hätte mir das nie gekauft, da ich solche Dinge nicht für nötig halte und meine Elektrogeräte so lange brauche, bis sie komplett den Geist aufgeben. Da ich aber durch das Schleppen meines schweren Notebooks irgendwann ernsthafte Rückenprobleme entwickelt habe, dachte sich der Signore, dass nun genug sei damit. Und er hat richtig gedacht. Ich bin so glücklich, dass er so grosszügig ist und mir dieses wunderbare Geschenk gemacht hat.

Der jüngste Favorit der letzten Wochen war der Junggesellinenabschied meiner Sorella (viele von Euch kennen ja ihren Blog www.madamegaianna.blogspot.com). Sie hat sich ein Bastelnachmittag mit ihren Freundinnen gewünscht und diesen Wunsch haben meine älteste Schwester und ich ihr gerne erfüllt. Der Nachmittag war enorm gemütlich und stimmig und die Braut war rundum glücklich – was ja das Wichtigste ist bei einem solchen Anlass und mir einmal mehr gezeigt hat, dass es beim Heiraten einzig und alleine darum geht, dass Braut und Bräutigam ihren Weg finden und genau das tun, was für sie richtig ist.

Auf Instagram findet Ihr einen Beitrag mit vielen Bildern zum Junggesellinenabschied. Schaut dort einfach vorbei, wenn Ihr mehr darüber wissen möchtet. Die Dekoelemente habe ich übrigens bei www.mybridalshower.ch bestellt – auch die Anstecker mit verschiedenen Aufschriften wie «Team Bride», «Bride to be», «Mother oft he Bride» oder eben «Flower Girl» (da ich an diesem Tag für die Blumen zuständig war, hat das perfekt zu mir gepasst).

Ich freue mich übrigens ganz grundsätzlich, wenn Ihr mir auch auf Facebook und Instagram folgt und ab und zu vielleicht auch ein Like oder Kommentar hinterlässt. Denn am Ende des Tages ist das der wahre Lohn der Blogger und mich persönlich freut das immer sehr.

Ich wünsche Euch einen wundervollen Sonntag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?