Bella Napoli Teil 1 – überwältigt von Kitsch, Kunst und Gefühlen…

Bella Napoli Teil 1 – überwältigt von Kitsch, Kunst und Gefühlen…

Vor einigen Stunden sind der Signore und ich aus Napoli zurückgekommen. Nun will ich versuchen unsere Reise in Worte zu fassen – auch deshalb, weil ich die Eindrücke irgendwie verarbeiten muss. Ich werde das in zwei Teilen machen. Heute nehme ich Euch mit auf einen Rundgang durch Napoli. In einem weiteren Post geht es dann an die Amalfiküste. Der Signore hatte bereits Anfang Jahres angekündigt, dass er Napoli unbedingt besuchen wolle. Ich war davon nicht so begeistert, da uns von den Italienern immer wieder gepredigt wurde, wie gefährlich Napoli sei. Napoli stand in meinem Kopf für Schmutz, Abfallberge, Verbrechen und Kriminalität. Mit dieser Vorstellung und einem mulmigen Gefühl im Bauch bin ich dann auch in diese Stadt gereist und wurde von ihr eines Besseren belehrt… Während Florenz schon ein bisschen meine Heimat ist und Rom mich immer noch nicht richtig gepackt hat, hat Napoli mich tief berührt. Man mag diese Stadt lieben oder hassen – kalt lässt sie aber wohl niemanden.
In Napoli treffen Gegensätze aufeinander, die irritieren und gleichzeitig zum Denken anregen. Und gleich vorneweg: Ja, die Stadt ist sogar im Zentrum relativ schmutzig. Aber sie ist beispielsweise im Zentrum nicht viel dreckiger als Rom oder Florenz. Da auch das Problem der Kriminalität scheinbar erkannt wurde, ist die Polizei stark präsent. Wie viel das nützt, kann ich nicht sagen.
Weil ich mit so vielen Vorurteilen nach Napoli gekommen war, war ich zuerst einmal über mich selber erstaunt, weil mich die Stadt vom ersten Moment an faszinierte und beeindruckte. Wir hatten uns bewusst entschieden einen ganzen Tag in das Erkunden des Zentrums zu investieren und dies zu Fuss zu tun. Wir starteten also in unserem Hotel in der Via Chiaia (Tipps und Adressen liste ich am Ende nochmal auf) und machten uns über die Via Toledo auf in die Altstadt. An der Via Toledo ist die wunderschöne, klassizistisch gebaute Galleria Umberto gelegen. In diesem Einkaufszentrum findet man vorwiegend Geschäfte grosser
Ladenketten. Das Gebäude an und für sich ist aber bereits ein Besuch wert.
Von der Via Toledo ging es dann weiter in Richtung Altstadt zur Kirche Gesu Nuovo. Von Draussen her gesehen fällt die Kirche nicht sonderlich auf und reiht sich nahtlos in eine Häuserzeile ein. Ihr Inneres beeindruckte uns dafür umso mehr. Denn auch wenn die Strassen in Neapel vielleicht schmutzig sind, die Kirchen sind das pure Gegenteil, blitzblank geputzt und oft üppig mit frischen Blumen geschmückt. Religiosität wird grossgeschrieben. So wurde in der Kirche Gesu Nuovo auch ganz ungeniert öffentlich gebeichtet, gebetet und geweint. Weil ich diese Menschen nicht stören wollte, habe ich nicht fotografiert. Denn wenn jemand schon sein Gewissen erleichtern will und Hilfe sucht, finde ich es respektlos sie dabei zu stören.
Ganz in der Nähe dieser Kirche liegen die Klosterkirche und der dazugehörige Konvent Santa Chiara. Der
Gebäudekomplex wurde bei einem Bombenangriff 1943 schwer beschädigt und danach mit viel Liebe wieder aufgebaut. Während die Kirche für neapolitanische Begriffe eher schlicht ist (immerhin beherbergt sie mit dem Grab von Robert von Anjou das grösste mittelalterliche Grabmal), besticht der wundervolle Klostergarten „Chiostro delle Clarisse“ mit majolikagechachelten Sitzbänken und Zitronenbäumen mit südlichem Charme und lädt als Oase der Stille zum Ausruhen und Verweilen ein.
Nach dem Besuch in der Stille ging es weiter in das Cafè Scaturchio auf der Piazza San Domenico Maggiore. Dort werden seit 1903 wundervolle, süsse Leckereien – angeblich die Besten in ganz Napoli – und unglaublich guter Kaffee serviert. Der Signore hatte sich vorher bei Arbeitskollegen aus Napoli über die Spezialitäten informiert und so versuchten wir eine Baba al Rum, ein Gebäck aus einem luftigen, biskuittähnlichem Teig, welches in Rum getränkt wird und schlürften den dunklen, starken, dickflüssigen Kaffee.
Danach ging es weiter in Richtung Via San Gregorio Armeno, wo die typisch neapolitanischen Krippenfiguren verkauft werden. An Weihnachten haben Krippen in Italien eine weitaus grössere und wichtigere Bedeutung als Weihnachtsbäume. Die riesige Auswahl der Figuren und das bunte Durcheinander in dieser Strasse haben mich gefesselt und ich hätte noch viel länger dort verweilen und stöbern können. So werden nicht nur klassische Krippen, sondern auch Figuren von allerlei Prominenten und Papier- und Seidenblumen hergestellt und verkauft. Weil ich bereits eine schöne Krippe aus Brienz im Berner Oberland besitze (d.h. sie wird jedes Jahr ein bisschen grösser, da mir der Signore immer zu Weihnachten eine weitere, handgeschnitzte Figur schenkt), verspürte ich nicht das Bedürfnis eine Figur zu kaufen. Der
Signore wählte für sich aus Figuren verschiedener Berufe einen kleinen Arzt aus und will diesen künftig neben meine Figuren stellen. Erinnerungen sind ja gut und schön, aber ich denke, dass ich das Figürchen eher in seinem Arbeitszimmer als bei meiner Krippe deponieren werde;)
Am Schluss des Rundganges sahen wird uns noch den Dom „Duomo san Gennaro“ von Neapel an. Im Innern des Doms befinden sich die Blutreste des Stadtpatrons San Gennaro, die sich angeblich zweimal im Jahr verflüssigen. Als ich das gelesen habe, war ich ein weiteres Mal reichlich irritiert. Aufgewachsen im tief protestantischen Emmental sind mir solche Dinge einfach fremd. In Napoli wird man aber grundsätzlich an allen Ecken mit Formen der Religiosität und des (Aber)-Glaubens konfrontiert. Überall werden beispielsweise kleine rote Paprikaschoten „Corno“ aus Holz oder Keramik verkauft, die einem vor dem bösen Blick schützen sollen. Im Essen sollen die richtigen, scharfen Paprikaschoten dagegen ganz praktische, positive Auswirkungen auf das Herz und die Potenz der Männer haben, wurde uns erklärt.
Weil die Passegiata dann doch eher zu einem mehrstündigen Fussmarsch wurde, kehrten wir auf direktem Weg wieder über die Via Toledo in unser Hotel an der Via Chiaia zurück und hielten dort Siesta, bevor wir uns am Abend das Castel dell’Ovo ansahen, in dessen Mauern der Legende nach Vergil ein Ei eingemauert hat und solange dieses Ei unversehrt bleibt, Neapel bestehen bleibe. Danach ging es weiter in das Viertel Santa Lucia und an die Promenade am Meer. Die Strasse dort wird am Abend gesperrt und lädt zum Flanieren ein. Im Restaurant Regina Margherita gönnten wir uns dann eine erstklassige Pizza.

Kulinarisch gesehen war Napoli wohl der Höhepunkt dieses Jahres. Die Pizzen werden ihrem Ruf wirklich gerecht. Die etwas dickeren Ränder sind luftig und weich, in der Mitte ist der Teig hauchdünn und der minimalistische Belag aus sonnengereiften Tomaten und hervorragendem Mozzarella schmeckt einfach himmlisch.

Noch nie habe ich übrigens so süsse Tomaten gegessen. Unglaublich was an den fruchtbaren Hängen des Vesuvs für Köstlichkeiten wachsen. Eine weitere Spezialität in Napoli ist daher auch die Tomatensauce aus diesen herrlichen, süssen, kleinen Tomaten. Ich habe sogar ein Kilo davon geschenkt bekommen (wie das kam, erzähle ich Euch dann im zweiten Teil) und sie Zuhause sofort verarbeitet, da ihnen der Transport im Zug nicht wirklich bekommen ist. Die Tomaten werden zusammen mit einem guten Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer und ein paar Zweigen Basilikum eingekocht, aber nicht verkocht, und mit dicken Spaghetti serviert. Der Geschmack ist so einmalig, dass es eine Schande wäre, diesen mit geriebenem Käse zu verschandeln.

 

Und nun noch ein paar praktische Tipps und Adressen für alle, welche Napoli ebenfalls gerne einmal besuchen möchten.
Anreise:
Neapel ist von Mailand aus mit dem Hochgeschwindigkeitszug Freccia Rossa in knapp fünf Stunden zu erreichen. Wer direkt auf der Website www.trenitalia.it bucht, kann, wenn er früh dran und zeitlich etwas flexibel ist, günstige Tickets ergattern, die bequem Zuhause ausgedruckt werden können. Diese Methode bewährt sich auch sonst für das Reisen in Italien. Am Bahnhof haben wir uns dann ein Taxi zum Hotel www.aparthotelplebiscito.it geleistet. Das Taxi war um einiges günstiger als in Florenz. Das mag aber auch daran liegen, dass der Fahrer relativ schnell herausfand, dass wir in Italien wohnen und die Preise kennen.
Übernachtung:
Allgemein gilt die Region um den Bahnhof als relativ gefährlich. Auch wenn sich dort zahlreiche internationale Hotelketten angesiedelt haben, würde ich eher ein Hotel in Richtung Promenade oder rund um die Piazza Plebiscito buchen. So können die schönen Restaurants am Abend bequem zu Fuss erreicht werden.
Sicherheit:
Wenn einem die Italiener vor Kriminalität warnen, sollte man das auch ernst nehmen. Wie in vielen grossen Städten besteht auch in Neapel die Gefahr, dass man bestohlen wird. Daher Geld, Handy und Ausweise möglichst nahe am Körper, allenfalls sogar in einer Tasche unter den Kleidern, tragen. Meine geliebte Nikon habe ich von Anfang an Zuhause gelassen und dafür eine kleine, kompakte Kamera mitgenommen. Es empfiehlt sich eine Tasche mitzunehmen, die einen Riemen hat, der quer über die Brust geht. Das ist sicherer als ein Rucksack oder eine Tasche, die seitlich getragen wird und man hat erst noch beide Hände frei. Genau wie in allen anderen Grossstädten würde ich mich auch in Neapel nicht in düsteren Hinterhöfen und Seitengassen herumtreiben und grundsätzlich stets achtsam sein.
Sehenswürdigkeiten:
Die Stadt bietet mit unzähligen Palästen und Kirchen eine grosse Zahl an Sehenswürdigkeiten. Da wir im Moment den Fokus darauf legen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Städte zu erkunden, haben wir uns eben eher an die Altstadt gehalten. Ein Muss ist aber eigentlich auch der Besuch der Überbleibsel aus Griechischen und Römischen Zeiten, sowie der Ausgrabungen in Pompeji und Herculaneum. Dazu würde ich aber eine Führung buchen. Zu geführten Touren werde ich im zweiten Teil mehr schreiben.
Schlussendlich bin ich froh und dankbar, dass mich der Signore zu diesem Ausflug überredet hat und ich so in einer Stadt irgendwo zwischen vergangener Grösse, gegenwärtiger Armut, Kitsch und Kunst gelandet bin. Es hat mich Überwindung gekostet und immer wieder habe ich mich gefragt, was hinter den schönen Fassaden, etwas ausserhalb in den Quartieren und im Verborgenen passiert… Vermutlich hat der Taxifahrer, der uns zurück an den Bahnhof gebracht hat, die Stadt am treffendsten beschrieben. „Napoli ist nicht nur schön, sondern wunderschön“, erklärte er uns. Es sei eine grosse Stadt, mit grosser Vergangenheit. Das grosse Problem sei heute die Armut und die Arbeitslosigkeit, welche besonders junge Menschen auf Abwege bringe. „Die Menschen hier sind eigentlich fleissig und freundlich. Zumindest zwei Drittel von ihnen – den Rest sollte man…“, den letzten Teil des Satzes liess er mit einer wegwerfenden Handbewegung in der Luft hängen.
Ich hoffe, dass Euch der virtuelle Ausflug in diese laute, anstrengende, zauberhafte Stadt ein (neues) Bild davon vermittelt hat und wünsche Euch einen guten Start in die nächste Woche!
Herzlichst, Eure Signora Pinella

Ein Souvenir mit Stil zweiter Teil…

Ein Souvenir mit Stil zweiter Teil…

Nachdem der Post über unser Hochzeitsfest alle Rekorde gebrochen hat und so oft angeklickt und geteilt wurde wie noch Keiner zuvor, geht es heute wieder zurück in südlichere Gefilde. Leider kann ich Euch ja nicht jeden Tag mit Hochzeitsbildern beglücken, auch wenn Euch das offenbar gefallen würde. Ich möchte aber an dieser Stelle einmal allen danken, die meinen Blog weiterempfehlen, den Blog auf ihrer Seite verlinkt haben, Links auf Facebook teilen und meine Texte und Bilder kommentieren. Ich freue mich immer riesig darüber. Auch deshalb, weil ich mich hier unten im Süden manchmal etwas einsam fühle und mich nach Kommunikation mit meinen lieben Mitmenschen sehne. Kommunikation kommt zwar in Italien eigentlich auch nicht zu kurz. Gerade letzte Woche waren der Signore und ich in der Schweiz zum Essen eingeladen und mussten beschämt feststellen, dass wir in Italien zu unglaublichen Quasselstrippen mutiert sind… Sagen wir so, er spricht jetzt einfach fast gleich viel wie ich;) Aber eben, Kommunikation auf Italienisch und in einem mörderischen Tempo ist mir dann doch oft zu mühsam…
In einem bestimmten Fall nehme ich es aber immer wieder mit Freuden auf mich Italienisch zu sprechen: Beim Einkaufen. Im heutigen Post soll es daher um ein besonders schönes Shoppingerlebnis in Florenz gehen. Darüber, dass Papier und Siegel ein schönes Mitbringsel aus Florenz sind, habe ich ja bereits hier und hier geschrieben. Es gibt aber noch etwas Weiteres, in dem die Florentiner oder auch die Toskaner im Allgemeinen oder vielleicht sogar die Italiener ganz gross sind. Und das ist die Herstellung von Biokosmetika mit hochwertigen Inhaltsstoffen.
Vor noch nicht allzu langer Zeit waren mir Inhaltsstoffe in Kosmetika völlig schnuppe. Ein gutes Gesichtswässerchen, eine Creme oder ein Dusch mussten nicht mehr als gut riechen, nicht allzu teuer sein und allenfalls noch schön aussehen. Nach und nach hat sich meine Einstellung dazu verändert. Mir wurde bewusst, dass es sich bei Kosmetika ähnlich verhält wie mit dem Essen. Entweder stopft man sich den ganzen Tag mit Fast Food voll oder man bemüht sich um gute Zutaten und Ingredienzen. Obwohl ich auch immer noch ab und zu ganz herkömmliche Produkte verwende, bemühe ich mich immer mehr auf die Inhaltsstoffe meiner Beautyprodukte zu achten.
So ist Florenz für mich in dieser Hinsicht ein Paradies. Denn hier gibt es nicht nur wunderbare Schreibwarengeschäfte, die Cartoleria heissen, sondern man kann in Florenz herrliche Biokosmetika in den Läden mit dem Namen „Erboristeria“‚ kaufen . Das Wort steht für die Pflanzenkunde im Allgemeinen. Besonders berühmt für seine Salben und Duftwasser ist das Kloster Santa Maria Novella, das ganz in der Nähe vom Bahnhof liegt. Da das Ganze aber sehr touristisch ist, habe ich dort noch nie etwas gekauft. Dafür kaufe ich gerne im „Erbario Toscano“ an der Via del Corso 38 ein. Dort gibt es erstklassige Beautyprodukte frei von Silikonen und anderen „bösen“ Inhaltsstoffen. Dazu kommt, dass sie wunderschön verpackt werden und Dank den zart duftenden, ätherischen Ölen einfach himmlisch riechen. Hier geht es zur Internetseite von www.erbariotoscano.it Die Produkte können auch Online bestellt werden. Ob das mit dem Versand ausserhalb von Italien klappt, kann ich leider nicht sagen.
Ich mag an diesen Geschäften auch besonders, dass sie so schön ausgestattet sind und ganz und gar nicht an die Bio-Öko-Läden erinnern, in denen sonst normalerweise Biokosmetika verkauft wird. Nein, auch hier wird viel Wert auf die Präsentation und Ästhetik gelegt. Zusätzlich sind die Angestellten sehr höflich und nehmen sich viel Zeit für ihre Kunden.
Da vermutlich die wenigsten von Euch lieben Leserinnen und Lesern gleich eine Erboristeria um die Ecke haben, hier noch ein kleiner Beautytipp, den mir eine Italienerin gegeben hat. Olivenöl innerlich und äusserlich angewendet sei ihr Schönheitsgeheimnis, erklärte die Dame. Innerlich bin ich schon auf dem guten Weg. Der Signore erhielt bei der Arbeit letzthin eine Fünfliterkanne Olivenöl geschenkt, diese ist bereits zu einem Drittel geleert. Das sind mehr als einen Liter Olivenöl in zwei Monaten. Mamma mia….Äusserlich kann ich das Olivenöl besonders für ein Peeling gegen trockene Haut empfehlen. Dazu vermischt Ihr einfach einen Esslöffel Olivenöl mit einem Kaffeelöffel Zucker und reibt Euch damit ein. Je nach Bedarf wiederholt ihr die Prozedur. Das geht natürlich am besten unter der Dusche. Gerade im Winter hilft das sehr gut gegen trockene Haut und entfernt sanft abgestorbene Hautschuppen. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr dem Ganzen noch ein paar Tropfen von einem ätherischen Öl beimischen. Einfach weil Olivenöl ja nicht so unglaublich gut riecht. Also zumindest nicht für die Körperpflege. Besonders bei kaltem Winterwetter gebe
ich eine Stunde vor der Haarwäsche auch gerne einmal etwas Olivenöl in die Haarspitzen. Sie werden dadurch wunderbar weich und gepflegt. Gleichzeitig nährt Olivenöl natürlich auch die ausgetrocknete Haut nach dem Sonnenbaden.

Also, plant bei Eurem nächsten Toskana-Aufenthalt unbedingt den Besuch in einer Erboristeria ein. Es lohnt sich!
Nun wünsche ich Euch allen einen gepflegten, zart duftenden Tag;)
Herzlichst, Eure Signora Pinella

Die Essenz des Kaffees – Sorry George, aber es ist mehr als „Nespresso – what else“

Die Essenz des Kaffees – Sorry George, aber es ist mehr als „Nespresso – what else“

Nebst dem Wein gibt es ein weiteres, vielleicht genau so wichtiges Nationalgetränk in Italien: Den Kaffee… Getrunken wird er bei jeder Gelegenheit und in verschiedenen Varianten. Mein Kaffeekonsum hat sich mit dem
Umzug grundlegend verändert. Während ich vorher überzeugte „Milchkaffeemitzucker-Trinkerin“ war, bevorzuge ich nun einen erstklassigen, starken, schwarzen Espresso aus den hübschen kleinen Tässchen…
Ich mag aber zwischendurch auch gerne einen Mokka oder einen Caffé freddo oder dann halt auch immer mal wieder einen Cappuccino oder Latte Macchiato mit gaaaanz viel Milchschaum. Und da seht Ihr schon, dass Kaffee eben nicht einfach Kaffee ist. Wie bei einem guten Wein muss auch hier alles perfekt passen.
Der Klassiker ist und bleibt der Espresso. Ein normaler Espresso in Italien ist etwa halb so gross, wie ein Espresso in der Schweiz. Das heisst, die Tassen sind gleich gross, aber nur zur Hälfte gefüllt. Will man in Florenz einen grösseren Espresso, bestellt man einen Caffé alto (einen „hohen“ Kaffee)… Das Geheimnis des Espressos liegt darin, dass er mit hohem Druck durch das Kaffeepulver gepresst wird. Dadurch werden weniger Säure und auch weniger Koffein gelöst und es bildet sich das wunderbare Schäumchen, das „Crema“ genannt wird.Lange Zeit dachte ich, dass der „Nespresso“ der Schweizer Firma Nestle, für den der schöne George Clooney mit dem Slogan „Nespresso – what else“ wirbt, das höchste aller Gefühle sei. Nespresso hat auch in Florenz ein grosses Geschäft, in dem einem George von den Wänden aus anlächelt und man die neusten Nespresso-Trends degustieren kann. Herr Clooney residiert ja übrigens am schönen Comersee, von dem ich euch unbedingt bei Gelegenheit einmal Bilder zeigen muss. Er ist fast so schön wie der Gardasee, über den ich hier schon geschrieben habe. Geschmack hat er ja schon… Jedenfalls kam ich nach Italien und lernte, dass die Kaffee-Welt viiiiiel grösser und vielfältiger ist. Ich hoffe, dass ich es irgendwie schaffen werde noch einen Barista-Kurs zu besuchen, bevor wir Nachhause kommen. Und dann wird eine hochwertige, italienische Kaffeemaschine mit im Gepäck sein (wenn bis dahin, was ich schwer hoffe, unsere uralte Nespresso-Maschine den Geist aufgegeben hat;).

Der Espresso stammt ursprünglich aus Mailand und hat dort ein nussiges Aroma, da der Kaffee früher in den gleichen Röstereien wie Nüsse geröstet wurde. Dieses typische Aroma wird heute teilweise mit der gezielten
Beigabe von Nüssen beim Rösten erzielt. Während der Espresso in der emsigen Industriestadt Mailand sehr stark ist und manchmal doch recht bitter schmeckt, wird er, je weiter es nach Süden geht, etwas milder und weicher.

Ganz unten im tiefen Süden Italiens sei dann vor allem der Mokka ein beliebtes Getränk – das wurde mir zumindest erklärt. Mokka mag ich auch sehr gerne. Auch hier muss der Begriff Mokka oder Moka genauer betrachtet
werden. Mokka ist eigentlich eine türkisch-arabische Erfindung, die auch unter dem Namen „Türkischer Kaffee“ bekannt ist. Zur Herstellung wird Kaffeepulver in einer Kanne mit Ausguss mehrmals aufgekocht und oft mit Gewürzen wie Kardamon, Zimt oder Zucker ergänzt. Er ist leicht dickflüssig.

 

 

Dann gibt es noch den Kaffee aus den sogenannten Mokka-Kannen, die bei uns fälschlicherweise oft auch
Espresso-Kannen genannt werden. Weil in diesen Kannen mit der charakteristischen Facettenform das Wasser unter zu wenig hohem Druck durch das Pulver in die Kanne gelangt, bildet sich praktisch keine Crema und der Geschmack erinnert eher an den „Türkischen Kaffee“, als an Espresso. Ich mag diese Art der Kaffeezubereitung aber gerne als Grundlage für einen Milchkaffe oder einen Caffé freddo. Der Signore und ich trinken den Mokka auch gerne pur am Morgen zum Frühstück. Ich mag das deshalb so gerne, weil der Mokka leicht nach Schokolade schmeckt. Das passt zum Frühstück.

Bei Kaffee mit Milch wird zwischen „normalem“ Milchkaffee, dem Caffé Latte, Cappuccino, der aus Milchschaum und Espresso zubereitet wird, und dem Latte Macchiato, für den Espresso mit Milch und Milchschaum zubereitet
wird, unterschieden.
Und hier noch ein kleiner Tipp: Wer sich nicht als absoluter Banause outen will, bestellt nie einen Milchkaffe nach dem Essen. Dann wird ausschliesslich Espresso getrunken. Bestellen tut man den aber unter dem Namen Caffé oder eben wenn man ihn etwas grösser haben will als Caffé alto! Und noch gleich eine zweite wichtige Regel: Ein Espresso darf zwar gesüsst, aber nie mit Milch verschandelt werden, wenn er in der kleinen Tasse serviert wird.
Sonst wäre es ja ein Milchkaffee. In Italien wird erst gar keine Milch zum Espresso serviert.
Und nun noch zu meinem Lebensretter an heissen Tagen, dem Caffé freddo. Für den werden Eiswürfel mit einem Espresso übergossen oder alles zusammen wird in einem Becher geschüttelt und allenfalls noch etwas gesüsst. Ich mag diese Variante an Sommertagen besonders gerne, weil sie so erfrischend ist.

 

Während die Italiener ihren Kaffee in den Bars gerne herunterstürzen und dann so schnell wie möglich weitereilen, mag ich meinen am liebsten zusammen mit einem Stück dunkler Schokolade und einer schönen Zeitschrift. Besonders gerne schaue ich mir im Moment die Wohnzeitschrift Casa Facile an. Darin werden spezielle Wohnungen und Häuser und ihre Besitzer aus ganz Italien vorgestellt. Mir gefällt das sehr, weil ich so nebenbei noch mehr über Land und Leute erfahre und mein Italienisch verbessern kann.Ihr seht, das Thema liesse sich noch unendlich vertiefen… Die Essenz einer schönen Kaffeepause liegt ja aber vor allem auch darin, dass man sich im hektischen Alltag ein bisschen Zeit für sich selber nimmt. Das funktioniert übrigens auch mit einer Tasse Tee hervorragend und tut einfach gut!

Daher wünsche ich Euch allen jeden Tag solche kleine, wohltuende Pausen, einen wunderbaren Tag und ein schönes Wochenende!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Einmal Engelsbrot, aber bitte mit Salz…

Einmal Engelsbrot, aber bitte mit Salz…

Brot kaufen in Florenz ist ja so eine Sache. Denn hier wird das Brot nicht gesalzen. Und der Signore und ich mögen das gar nicht. Brot muss einfach ein Hauch salzig sein! Also backe ich regelmässig selber Brot in meinem störrischen Ofen (siehe auch hier).
Brot backen ist aus zwei Gründen eine sehr vergnügliche Sache. Erstens geht der Brotteig in Florenz hervorragend auf. Das liegt an der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit, die uns schrecklich leiden lassen, für das Brot aber perfekt sind. Zweitens wird die Trockenhefe in wunderhübschen Tüten mit Engeln und der Aufschrift „PANEANGELI“ verkauft.
Und hier das Rezept für ein luftiges, italienisches Brot:
500 Gramm Mehl mit dem Stärkegrad 00 (gibt es auch ausserhalb von Italien in gut assortierten Geschäften zu kaufen)
1,5 Kaffeelöffel Salz
1 kleines Päckchen Trockenhefe
3 Deziliter Wasser
Alle Zutaten ordentlich miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen mindestens zwei Stunden ruhen lassen, danach zu einem Brot formen und auf 200 Grad goldbraun backen.
Dass die Florentiner ihr Brot nicht salzen, hat übrigens einmal mehr mit einem Konflikt mit den Senesi zu tun. Letztere blockierten die Salzzufuhr nach Florenz und die Florentiner entschieden daraufhin, dass sie ihr Brot künftig ohne Salz essen würden. Und so ist das bis heute geblieben… Über die Konflikte zwischen Florenz und Siena habe ich ja bereits hier und hier geschrieben. Was wäre ich froh und dankbar, wenn die Florentiner etwas weniger stolz wären…
Herzlichst, Eure Signora Pinella

La Bellezza delle Donne – Schönheit zwischen Sein und Schein…

La Bellezza delle Donne – Schönheit zwischen Sein und Schein…

Gleich vom ersten Tag an in Florenz wurde ich immer wieder auf der Strasse angesprochen und nach dem Weg gefragt. In Geschäften und Restaurants werde ich nur auf Italienisch zugetextet und letzthin wurde ich sogar vor dem Büro von „Forza Italia“ (der Partei von Silvio Berlusconi) angequatscht und gebeten, ihren Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters von Florenz zu wählen. (Noch kurz zur Erklärung: Ich lungere normalerweise nicht stundenlang vor Parteibüros herum, aber das Parteibüro von „Forza Italia“ befindet sich direkt bei meiner Bushaltestelle.) Ich falle optisch in der Masse der Florentinerinnen also offenbar nicht sonderlich auf.  Mein grosser Makel sei, wurde mir bereits ein paar Mal erklärt, dass ich zu  wenig blond sei… Scheinbar ist es für etliche Florentinerinnen unverständlich, dass ich mir die Haare nicht aufhellen lasse. Dazu wurde im Mittelalter übrigens Schwefel verwendet. Denn das sei doch die wahre Schönheit. Una Bella Bionda…
Ich stelle das auch fest, wenn ich mit der lieben Signora Rossi (sie hat ja bereits hier über ihre Erfahrungen und das Leben in Rom berichtet) unterwegs bin. Sie ist mit ihren blonden Haaren und den himmelblauen Augen der Inbegriff der Bella Bionda. So ist es für sie absolut kein Problem quer über eine mehrspurige, dicht befahrene Strasse mitten in Rom zu spazieren, weil sowieso alle Autofahrer anhalten, um sie anzustarren. Ich wurde bereits mehrere Male Zeugin von diesem Phänomen. Mich fragen die Italiener höchstens, wie lange mich meine schwedische Freundin noch in Italien besuche.

Schönheit definiert sich in Italien aber nicht nur über die Haarfarbe, sondern oft auch über die Haltung, die Attitüde oder eben die „Bella Figura“ – Frau will eine gute Figur abgeben. Das gilt übrigens nicht nur für die Frauen, sondern auch für die Männer und geht weit über das Äussere hinaus.Zur „Bella Figura“ gehört aber eben auch ein adrettes und gepflegtes Erscheinungsbild. Ich habe wohl noch nie in einem Land eine so hohe Dichte an Geschäften für Kosmetik- und Haarpflegeprodukte wie in Italien gesehen. Das Schöne dabei ist, dass man viele Düfte und Cremes mit ätherischen Ölen findet. Oft auch auf biologischer Basis. So bin ich auch auf das Produkt gestossen, um das es nun geht.

Mir ist aufgefallen, dass man praktisch in jedem Mercato destilliertes Rosenwasser kaufen kann. Das Rosenwasser von Roberts war sogar der italienischen Vogue einen Bericht wert. Offiziell heisst es „Acqua distillata alle Rose“ und wurde vom Chemiker und Drogisten Henry Roberts 1843 in Florenz entwickelt.

Das Wasser eignet sich wunderbar, um es nach der Gesichtsreinigung als Tonic zu verwenden oder um sich damit etwas zu erfrischen. Ich gebe es jeweils in die Handflächen, tupfe es auf Gesicht und Nacken oder reibe damit die Hände ein. Einfach herrlich und mit knapp zwei Euro pro Flasche doch recht günstig. Dazu finde ich die nostalgische Verpackung einfach wunderhübsch und eine hübsche Deko fürs Badezimmer – auch für diejenigen, welche den Rosenduft nicht mögen.

Mir gefällt es, dass viele Frauen hier ihre Weiblichkeit sehr bewusst leben. Sie erinnern mich oft an meine Oma, die immer betonte, dass man in jeder Situation gepflegt aufzutreten habe. Sie sah darin wohl auch einen gesunden Respekt sich selber gegenüber und eine Form der inneren und äusseren Ordnung. Der Italienische Autor Primo Levi schreibt in seinem Buch „Ist das ein Mensch“ darüber, dass dieses Bewusstsein und auch der Respekt gegenüber dem eigenen Körper uns Menschen vor der Verrohung bewahre. Das Buch ist übrigens recht schwere Kost, aber sehr empfehlenswert.So wünsche ich Euch allen einen schönen Tag voller Rosenduft und dazu eine süsse Portion Eigenliebe (kann ja für einmal auch nicht schaden;)!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

In Talamone auf den Spuren von 007…

In Talamone auf den Spuren von 007…

Letzthin fuhren der Signore und ich einmal wieder ans Meer. Wir hatten den zweitschlimmsten Hangover unserer Florenz-Zeit (über den Schlimmsten mag ich hier gar nicht berichten) und wollten uns eine frische
Brise um die Nase wehen lassen.
Noch kurz zur Erklärung, warum wir überhaupt ein bisschen zu viel Alkohol abbekommen haben. Wenn man in Italien zum Essen eingeladen wird, wird nicht nur erwartet, dass man gaaaaaaaaanz vieeeeeel isst (ja wirklich viel zu viel!!!!). Nein, es wird auch getrunken bis zum Abwinken. Und dabei wird immer wieder betont, dass in
Italien Alkoholismus kein Problem sei. Das liegt wohl immer im Auge des Betrachters… Es bringt auch nichts, wenn man nach Prosecco und Wein und Limoncello und Grappa sagt, dass man einfach nicht mehr mag. Wer den Wein verschmäht gehört zum Pöbel und ist unhöflich. Leider haben der Signore und ich immer die doofe Vorstellung, dass es für die interkulturelle Kommunikation wichtig sei, kulinarisch mit dem Gastland mitzuhalten (darum essen wir auch immer wieder Lampredotto – das ist gebratener Darm). Dazu kommt, dass wir nie in der Lage sein werden, mit den trinkfesten Italienern mitzuhalten. Im Endeffekt ist es die Mischung aus zu viel und zu schwerem Essen und zu viel Alkohol, die uns nach diesen Einladungen jeweils einen Tag lang leiden lässt… Jedenfalls brauchten wir Meer, frische Luft und Ruhe.
Wir waren also noch etwas übernächtigt und wacklig auf den Beinen, als wir uns entschieden nach Talamone zu fahren. Talamone ist ein hübsches, kleines Küstenstädtchen in der Nähe von Grosetto etwa zwei Autostunden entfernt von Florenz. Der Legende nach entstand der Ort durch Telamon, Sohn des Aiako in der griechischen Mythologie, der hiernach unter dem Felsvorsprung, auf dem der Ort entstand, begraben wurde. Die ersten Siedlungen im Ortsgebiet entstanden durch die Etrusker. Der italienische Guerillakämpfer Giuseppe Garibaldi landete 1860 im Hafen von Talamone um sich mit Waffen auszurüsten. Bei ihrem Rückzug aus Italien während dem zweiten Weltkrieg verminten die deutschen Truppen das ganze Küstengebiet und Städtchen, wodurch Talamone grosse Schäden erlitt.

Doch das alles war nicht der Grund, warum Signore Pinella unbedingt nach Talamone fahren wollte. Talamone ist für den Signore eine Traumdestination, weil ein Teil des James Bond Films „Quantum of Solace“ dort gedreht wurde. Alles was mit James Bond zu tun hat, ist für den Signore interessant und muss bestaunt werden… Hier der Link zum Filmausschnitt. Interessant ist übrigens auch, dass die leichtbekleidete Dame in dieser Szene Gemma heisst – wir erinnern uns, so hiess auch die Frau von Dante. Und nebst Eleonora (wegen Eleonora di Medici), Beatrice und vielleicht noch Rita (wegen der heiligen Rita), ist Gemma einer der häufigsten Frauennamen in der Toskana. Da hat Regisseur Marc Forster (übrigens auch ein Schweizer) gut recherchiert.

Jedenfalls hat sich die Fahrt nach Talamone mehr als gelohnt. Der Ort ist zauberhaft. Das Meer bricht schäumend über die dunklen, steil abfallenden Vulkanfelsen hinein, es duftet verführerisch nach Blüten, welche überall in üppiger Pracht wachsen und das Städtchen selbst besticht, unter der Herrschaft der mächtigen Bürg, mit pittoreskem Charme. Danke lieber Signore, dass du mit mir dorthin gefahren bist!

Ich hatte übrigens an diesem Tag zum ersten Mal die Gelegenheit meinen neuerworbenen Blazer zu tragen. Endlich habe ich in der Warenhauskette Coin ein richtig italienisches Kleidungsstück gefunden, das mir weder an den Armen zu kurz, noch zu eng ist. Auch die Verkäuferin war sehr höflich.

Denn normalerweise läuft bei mir der Kleiderkauf in Italien so: Ich komme in das Geschäft, sehe ein Kleidungsstück, das ich gerne hätte und dann rauscht eine völlig überschminkte, todschicke Verkäuferin auf mich zu. „Sie wollen dieses Kleidungsstück“, fragen die Damen dann jeweils überrascht. Grösse S sei aber viel zu klein für mich. Und dann mustern mich die Damen jeweils leicht abschätzend von oben bis unten, gehen einen Schritt zurück, ziehen die Augenbrauen hoch und erklären dann: „Sie brauchen mit Sicherheit Grösse M oder noch besser L.“ Einfach nur deprimierend und auch nicht besonders gut fürs Geschäft. Und was kann ich dafür, dass ich mit meinen stolzen 175 Zentimetern die meisten Italienerinnen um fast einen Kopf überrage. Jedenfalls hat mich mein Blazer nun wieder mit der vielgerühmten italienischen Mode versöhnt.

Liebe Leserinnen und Leser, macht beim nächsten Toskana-Besuch einen Abstecher nach Talamone. Es lohnt sich (auch wenn man ausgeschlafen und top in Form ist;)!

Herzlichst, Eure Signora Pinella