Wenn neue Buch-Schätze einziehen…

Wenn neue Buch-Schätze einziehen…

Zuhause bei Pinella

Bücher seien mein einziges Laster, sagt der liebe Signore jeweils. Für mich sind sie meine grössten Schätze und ich freue mich über jedes neue Exemplar, das bei mir einzieht. Bücher sind die Form von Unterhaltung, die mir immer gut tut und neue Energie gibt. Deshalb will ich heute mit Euch meine Neuzugänge teilen.

Das erste Buch ist, wie könnte es bei mir auch anders sein, ein Kochbuch. Unter dem Titel „Velkommen“ hat Therese Moser-Ronning ein wundervolles Buch mit Rezepten geschaffen, die von der Küche ihrer Heimat Norwegen inspiriert sind. Wer nordisches Wohnen und das dazugehörige Lebensgefühl mag, wird auch dieses Buch mögen. Es sei „Ein Kochbuch für alle, die gerne ihre Familie und Freunde um den Esstisch versammeln“, schreibt Therese Moser-Ronning in der Einleitung ihres Buches, denn sie möge den Satz „Willkommen an meinem Tisch“ besonders gerne. Im Buch selber findet sich dann ein bunter Strauss von gesunden, inspirierenden und meiner Meinung nach gut umsetzbaren Rezepten, die einem dazu inspirieren für seine Lieben zu kochen. Hier gibt es weitere Informationen zum Buch.

Auf das zweite Buch habe ich lange gewartet. Es ist das „Handlettering-Alphabet“ von Tanja „Frau Hölle“ Cappell. Ich habe mir schon zuvor einige Bücher zum Thema Schönschrift und Lettering zugelegt und versucht damit das Buchstabenzeichnen zu erlernen. Das Buch von „Frau Hölle“ ist nun das erste Buch, mit dem ich vorankomme und von dem ich der Meinung bin, dass es das Thema sinnvoll und vor allem auch für Anfänger praktikabel umsetzt. Es ist liebevoll gestaltet und man sieht, dass „Frau Hölle“ echt viel Zeit, Energie und Liebe darin investiert hat. Das Warten hat sich also definitiv gelohnt! Am besten schaut Ihr einfach mal bei www.frauhoelle.com vorbei. Da gibt es nicht nur Infos rund ums Buch, sondern auch viele weitere Ideen und Tipps rund ums Thema Handlettering!

Das dritte Buch hat mir der Signore in Amerika bestellt, weil er weiss, dass ich eine grosse Schwäche für Papierblumen habe. In „The Fine Art of Paperflowers: A Guide to Making Beautiful and Lifelike Botanicals“ erklärt Tiffanie Turner Schritt für Schritt, wie wundervolle Blumengebilde aus Papier hergestellt werden können. Das Faszinierende an ihren Blumen ist, dass sie zwar aus Papier sind, aber wie echte Blüten aussehen. Wenn ich endlich eine ruhige Minute habe, will ich unbedingt versuchen einige der Blumen aus dem Buch selber zu machen. Hier könnt Ihr das Buch bestellen.

Ich hoffe, dass ich Euch mit meiner Bücherliebe inspirieren konnte!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Meine Bücher haben übrigens in unserem Gästezimmer auf einem Ikea-Regal aus der Hay-Kollektion ein neues Zuhause gefunden. Dort kann ich nun gemütlich in meinem Sessel von www.wohnreich.ch sitzen und ein paar schöne Stunden in der Welt der Buchstaben, Rezepte und Blumen verbringen!

Ein neues Zuhause für Signora Pinella…

Ein neues Zuhause für Signora Pinella…

Zuhause bei Pinella

Nachdem ich mir die längste Schreibpause gegönnt habe, seit es den Signora Pinella Blog gibt, freue ich mich nun umso mehr, Euch auf meiner neuen Website „Herzlich Willkommen“ zu heissen. Wie das mit jedem Umzug ist, hat es halt einfach gedauert, bis alles bereit und eingerichtet war und es wird sicher auch noch die eine oder andere Änderung geben.

Einige mögen nun fragen, warum Signora Pinella denn überhaupt umziehen musste… Der Hauptgrund war mein Wunsch die Seite individueller gestalten zu können. Obwohl ich Blogspot gerade für Neulinge in der Welt der Blogs wunderbar finde, da die Bedienung einfach ist und das Ganze nichts kostet, stiess ich irgendwann an Grenzen.

Für den Umzug von Signora Pinella habe ich nochmals alle alten Posts nachbearbeitet – es waren über 200 Stück!!! Das war für mich auch eine schöne Reise zurück zu den Anfängen und vor allem nach Florenz. Es ist schon unglaublich, dass Signora Pinella nun schon fast vier Jahre alt ist (im Oktober 2013 habe ich den Blog eingerichtet). „Ich bin schon gross“, würde meine gleichaltrige Nichte nun voller Stolz dazu sagen;)

In der Zeit des Umzugs habe ich aber auch gemerkt, wie sehr mir das Bloggen fehlt. Ich geniesse es Geschichten aus meinem Leben mit Euch zu teilen. Dazu kommt, dass ich unendlich dankbar bin für die vielen schönen Bekanntschaften, die ich dank Signora Pinella bereits machen durfte.

Ich habe aber auch fleissig viele neue Geschichten gesammelt und Bilder und Tipps von unseren Sommerferien, die den Signore und mich nach Kroatien geführt haben, mitgebracht. Wer mir auf Instagram folgt, hat schon einige Eindrücke davon gesehen (ich bin ein grosser Instagram-Fan und wenn Ihr wissen wollt, was bei mir aktuell läuft, solltet Ihr mir dort unbedingt folgen). Daneben habe ich mich auch fleissig um meinen zweiten Blog www.essenwiezuhause.ch gekümmert. Dieses zweite Blogprojekt liegt mir auch sehr am Herzen und ich freue mich, wenn Ihr auch dort mal vorbeischaut!

Nun hoffe ich, dass es Euch auch im neuen Zuhause von Signora Pinella gefällt (meine vielen Umzüge im richtigen Leben konntet Ihr ja bereits mitverfolgen)! Endlich habe ich mir übrigens einen Arbeitsplatz eingerichtet, den ich wirklich mag und an dem es Freude macht Posts für Euch zu schreiben… Daher muss ich Euch unbedingt ein paar Bilder davon zeigen!

Ich wünsche Euch einen schönen und erholsamen Sonntag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Zu Tisch bitte…

Zu Tisch bitte…

Zuhause bei Pinella

Heute gibt es einmal mehr Einblicke in unser Zuhause. Ich lade Euch ein zu einem Besuch in unserem Esszimmer. Das Esszimmer ist für mich eigentlich das Herz unserer Wohnung, denn in diesem Raum haben wir Platz und können mit unseren Freunden und Familien gemütliche Stunden bei gutem Essen verbringen. In unserer alten Wohnung haben wir direkt in der offenen Wohnküche gegessen, das hatte den Vorteil, dass ich bei den Gästen sein konnte, während ich noch letzte Vorbereitungen traf. Gleichzeitig hiesse das aber auch, dass immer alles perfekt aufgeräumt sein musste, bevor die Gäste kamen, was mit Stress verbunden war. Unser neues Esszimmer ist halboffen und mit dem Wohnzimmer (das habe ich Euch hier gezeigt) verbunden. Die Küche liegt etwas weiter weg, das kommt meinem kreativen Chaos nach dem Kochen aber sehr entgegen.
Aktuell wirkt unser Esszimmer vielleicht noch etwas leer. Aber ich mag es so, denn ich decke den Tisch gerne aufwändig. Je mehr Bilder und Dekoration sich dann schon im Raum befindet, umso eingeschränkter bin ich beim Dekorieren vom Tisch…
Wie ich schon oft gesagt habe, ist das Einrichten für mich ein bewegter Prozess und ich ändere immer wieder eine bisschen etwas. Gerade diese Woche hatte ich einen wahren Energieschub und habe unsere Wohnung nochmal etwas umgestaltet und vor allem aufgeräumt.
Ich hoffe, dass Euch der Besuch bei uns gefallen hat und wünsche Euch ein wundervolles Wochenende!
Herzlichst, Eure Signora Pinella

Florentiner Hausfrau und der Zauber der Verwandlung…

Florentiner Hausfrau und der Zauber der Verwandlung…

Zuhause bei Pinella

Ich bin definitiv nicht der Typ für zu viele Veränderungen. Ich hänge gerne Vergangenem nach und tue mich oft schwer mit dem Loslassen. Deshalb war ich von mir selber überrascht, wie sehr ich bei unserer letzten Florenz-Reise die Veränderungen genossen habe, welche die Stadt durchlaufen hat, seit wir dort wohnten. Florenz hat sich in den letzten zwei Jahren enorm herausgeputzt. Junge, kreative Köpfe haben Neues entwickelt und gerade in den Bereichen Essen, Geniessen und Shoppen ist extrem viel passiert. Gerne will ich Euch daher heute die Bilder von „La Ménagère“, einem wundervollen Konzept Restaurant, zeigen.

Alleine der Name „La Ménagère – die Hausfrau“ gefällt mir. Es ist leicht exzentrisch, in Florenz (die Florentiner sehen sich ja als die Schöpfer des Italienischen), einem Restaurant einen französischen Namen zu geben. Aber auch das Interieur ist weit weg vom schweren Florentiner-Chic. Das gefällt mir und ich hätte mich gefreut, wenn es bereits während der Zeit, als wir in Florenz wohnten, mehr solche Orte gegeben hätte.

Ihr seht, Wandel kann eben doch ein Gewinn sein. Mir hat es gut getan, dass mir das so deutlich vor Augen geführt wurde. Manchmal muss man Altes gehen lassen und Platz für neue Dinge schaffen.

Ein bisschen Wehmut habe ich mir dann aber doch eingestanden. Denn wenn ich sehe, wie sehr sich Florenz gewandelt hat, dann würde ich sooooo gerne nochmals dort leben. Ach wäre das schön…

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Tag voller interessanter Wandlungen und Träume!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. „La Ménagère“ findet Ihr an der Via de’Ginori 8r – weitere Infos dazu gibt es unter www.lamenagere.it und hier findet Ihr eine weitere Florentiner-Restaurant-Trouvaille.

Tapetenwechsel…

Tapetenwechsel…

Zuhause bei Pinella

Mit dem Umziehen ist es ja so eine Sache. Zuerst ist es einfach nur stressig. Wenn dann aber alles seinen Platz gefunden hat, dann wird es besser und es kommt die Zeit für die kreativen Dinge. So habe ich kürzlich beschlossen, dass es Zeit für Tapeten ist im Hause Pinella. Und davon will ich Euch heute berichten.

Eigentlich hatte ich ja geplant zu streichen. Das wollte der Signore aber partout nicht. Na ja, vielleicht hat er ja damit schon irgendwie Recht. Denn wer so häufig umzieht wie wir, sollte sich Veränderungen an einem Mietobjekt gut überlegen. Also begann ich über andere Möglichkeiten nachzudenken und habe einfach mal wahllos nach Tapeten gegoogelt. Tapeten sind zu meinem grossen Glück seit einiger Zeit wieder in Mode und so wurde ich dann bei www.dekowebshop.ch fündig.
Bereits online war ich vom Angebot begeistert. Als ich dann las, dass es in meinem geliebten Thun auch noch einen Laden davon gibt, war ich nicht mehr zu Halten. Ich fuhr also noch vor unserem Umzug dahin und habe Tapeten bestellt (das Gute ist, dass Ihr die Masse angeben könnt, für die Ihr eine Tapete braucht und Euch dann berechnet wird, wie viel Ihr kaufen müsst). Obwohl die Bilder online wundervoll sind, wollte ich die Tapeten zuvor in Echt sehen und durfte dann sogar einen dieser schweren Musterordner mit Nachhause nehmen, damit der Signore auch sagen konnte, welche Tapete ihm gefallen würde.
Das Anbringen ging da recht fix, da ich Unterstützung von Mama Pinella, meiner lieben französischen Freundin und deren kleiner Tochter und einem Handwerker, der eigentlich unsere Badewanne austauschen sollte, hatte.
Das war wieder einer dieser Momente, die ich besonders liebe. Unsere Wohnung war voller Menschen und schlussendlich haben alle irgendwie etwas zum Gelingen beigetragen. Geplant war das nicht so. Denn der Badewannenmensch kam vier Stunden zu früh. Also entschied ich zuerst für alle Pasta zu kochen und so hatten wir bei Penne und Chianti ein gemütliches Mittagessen. Danach setzten wir die Kleine meiner Freundin in unser Bett (in der Hoffnung, dass sie schlafen würde, was sie natürlich nicht tat) und begannen die Tapete anzubringen. Das Ganze ging viel einfacher als erwartet – wenn man Hilfe bekommt, ist alles einfacher. Und der Signore und ich sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Auf der Website vom Dekowebshop ist alles ausführlich erklärt und man kann eigentlich nichts falsch machen. Ich habe mich dazu entschieden nur einzelne Wände zu tapezieren und so haben nun unser Schlafzimmer und unsere Gästetoilette einen neuen, modernen Look bekommen. Die Gästetoilette will ich Euch dann auch noch unbedingt zeigen.
Wer weiss, vielleicht wäre ja so ein Tapetenwechsel bzw. ein Tepetenprojekt auch mal etwas für Euch?
Danke übrigens noch für Eure vielen lieben Nachrichten zu meinem letzten Post. Es freut mich, dass ich Euch inspirieren konnte.
Herzlichst, Eure Signora Pinella

Verliebt in unser neues Zuhause…

Verliebt in unser neues Zuhause…

Zuhause bei Pinella

Obwohl ich es nun schon etliche Male gemacht habe, finde ich einen Umzug immer wieder schrecklich anstrengend und mühsam. Davor rede ich mir zwar immer ein, dass es nicht so schlimm wird und man sich nur gut organisieren muss. Aber dann, wenn ich zwischen Kisten sitze und einfach keine Lust mehr habe einzuräumen, dann frage ich mich schon, warum wir uns das immer wieder antun. Die Antwort auf diese Frage gab uns unsere neue Wohnung selber. Sie ist einfach schön und ich fühle mich hier sehr wohl und ich bin ehrlich gesagt ein bisschen verliebt in sie…

Wenn ich etwas Schönes habe, dann bin ich wie ein kleines Kind und will das teilen. Deshalb gibt es heute ein paar Einblick in unser neues Wohnzimmer. Etliche Stücke kennt Ihr sicher noch. Da ich von meiner Oma viele Möbel geerbt habe, die ich gewissermassen als Statement Pieces ansehe, nehme ich die auch immer weiter mit. Wenn etwas Geschichte hat, dann mag ich es und will es auch nicht weg geben. So ist das zum Beispiel mit den Blumensesseln. Sie standen im Haus meiner Oma vor dem Kamin und manchmal, wenn ich darin sitze, schliesse ich einfach die Augen und stelle mir vor, dass sie wieder dort stehen und meine Oma neben mir sitzt.

Ich mag ja die Vorstellung sehr, dass man „nur“ die Umarmung des richtigen Menschen braucht und sich überall auf der Welt daheim fühlt. Was wäre ich dankbar, wenn das bei mir so einfach wäre. Aber  ich war immer schon so, dass ich einen Raum und Rückzugsort für mich gebraucht habe und es schätze, wenn ich Dinge, die mir vertraut sind um mich habe.

So sind auch der Servierwagen, der Globus und die goldene Ständerlampe geliebte Erbstücke. Umso schwieriger finde ich es teilweise passende neue Möbel zu finden. Aber manchmal geht es auch wie von selber. So kam es zum Beispiel, dass ich Anfang Jahr ein Mail von Westwing mit Sofaempfehlungen bekam. Der Signore sass neben mir und sah auf den Bildschirm und im gleichen Moment war für uns klar, dass wir genau dieses Sofa bei Westwing bestellen wollen (es ist übrigens noch erhältlich – hier findet Ihr es).

Natürlich musste auch die Kommode mit, die ich selber gestrichen habe (darüber habe ich hier berichtet). Die habe ich vor dem Sperrmüll gerettet. Das Büchergestell ist von Ikea, der Couchtisch von Maisons Du Monde und mein neues, gelbes Kissen ist von Zara Home.

Und so hat sich nach und nach alles zusammengefügt. Noch nie ist uns das Einrichten so leicht gefallen. Es hat einfach alles gepasst. Und genau deshalb weiss ich jetzt, dass es sich manchmal eben doch lohnt umzuziehen – einfach so, weil man danach glücklich ist und sich Zuhause fühlt. Unsere letzte Wohnung haben wir von Florenz aus gesucht. Das war schwierig und deshalb waren wir zu vielen Kompromissen bereit. Zuhause gefühlt habe ich mich dort nie richtig. Das ist nun zum Glück anders und wohl das Schönste an unserer neuen Wohnung, wenn ich heim komme, fühle ich mich sofort wohl und bin einfach glücklich. Ich habs ja gesagt, ich bin ein bisschen verliebt…

Ich hoffe, dass Ihr auch den Mut findet Dinge anzugehen, die vielleicht auf den ersten Blick nicht so angenehm sind. Ich kann Euch versichern, dass es sich absolut lohnt!
Herzlichst, Eure Signora Pinella