Zu Tisch bitte…

Zu Tisch bitte…

Heute gibt es einmal mehr Einblicke in unser Zuhause. Ich lade Euch ein zu einem Besuch in unserem Esszimmer. Das Esszimmer ist für mich eigentlich das Herz unserer Wohnung, denn in diesem Raum haben wir Platz und können mit unseren Freunden und Familien gemütliche Stunden bei gutem Essen verbringen. In unserer alten Wohnung haben wir direkt in der offenen Wohnküche gegessen, das hatte den Vorteil, dass ich bei den Gästen sein konnte, während ich noch letzte Vorbereitungen traf. Gleichzeitig hiesse das aber auch, dass immer alles perfekt aufgeräumt sein musste, bevor die Gäste kamen, was mit Stress verbunden war. Unser neues Esszimmer ist halboffen und mit dem Wohnzimmer (das habe ich Euch hier gezeigt) verbunden. Die Küche liegt etwas weiter weg, das kommt meinem kreativen Chaos nach dem Kochen aber sehr entgegen.
Aktuell wirkt unser Esszimmer vielleicht noch etwas leer. Aber ich mag es so, denn ich decke den Tisch gerne aufwändig. Je mehr Bilder und Dekoration sich dann schon im Raum befindet, umso eingeschränkter bin ich beim Dekorieren vom Tisch…
Wie ich schon oft gesagt habe, ist das Einrichten für mich ein bewegter Prozess und ich ändere immer wieder eine bisschen etwas. Gerade diese Woche hatte ich einen wahren Energieschub und habe unsere Wohnung nochmal etwas umgestaltet und vor allem aufgeräumt.
Ich hoffe, dass Euch der Besuch bei uns gefallen hat und wünsche Euch ein wundervolles Wochenende!
Herzlichst, Eure Signora Pinella

Ranunkeln…

Ranunkeln…

Jetzt war es wieder einmal etwas zu lange still auf diesem Blog… Das liegt daran, dass ich gerade einiges zu tun habe. Ab und zu kann ich aber etwas dieser Dinge, die ich eben sonst in meinem Leben noch so mache, mit euch teilen. So habe ich kürzlich für eine Zeitung diese Bastelanleitung für Ranunkeln fotografiert (meine liebe französische Freundin ist dabei regelmässig mein Handmodell, aber sie macht es ganz wunderbar). Damit Ihr also wieder einmal etwas von mir lesen könnt, habe ich hier die Anleitung für das Basteln von Ranunkeln aus Seidenpapier. Ich mache mich jetzt übrigens ans Kofferpacken. Schon bald gehts los zu unserer Italienreise und ich freue mich sooooo fest darauf!

Ranunkeln sind im Frühling beliebte Blumen für Dekorationen und Sträusse. Oft lassen echte Ranunkeln aber schon nach kurzer Zeit die Köpfe hängen. Mit selbst gemachten Blumen aus Seidenpapier passiert das nicht.

Wer sich günstig einen Blumengruss ins Haus holen oder vielleicht mit Kindern etwas Schönes für  Götti, Gotte oder die Grosseltern basteln will, liegt mit einem Ranunkelstrauss aus Seidenpapier genau richtig. Wer gerne bastelt, hat das Material dazu vielleicht sogar schon im Haus und damit eine passende Bastelidee für verregnete, trübe Frühlingstage.

Material: Seidenpapier in verschiedenen Farben, grüne Pfeifenputzer, Filzstifte, eine Nadel oder einen Spiess zum Löcherbohren, Bleistift zum Vorzeichnen und ein Glas als Kreisvorlage.

Vorgehen: Zuerst einen Streifen Seidenpapier so oft falten, dass ungefähr zehn Lagen Papier übereinander liegen. Auf das oberste Papier mit Bleistift und Hilfe vom Glas einen Kreis vorzeichnen.  Den Kreis ausschneiden. Bei hellem Papier bietet es sich an, mit einem Filz- oder Leuchtstift den Rand einzufärben. Danach in der Mitte des Papiers mit einem Spiess oder einer dickeren Nadel ein Loch vorbohren. Den Pfeifenputzer durch das Loch schieben und am oberen Ende umbiegen, damit die Blütenblätter fixiert sind. Jedes Blütenblatt vom Innern der Blüte nach aussen her einzeln etwas hochfalten.

Mit Pfeifenputzern und Seidenpapier können auf einfache Weise auch viele andere Blütenformen kreiert werden. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Die Anleitung findet Ihr auch als Video auf YouTube (inklusive Blick in unser Esszimmer;):

Ich wünsche Euch ein wundervolles Wochenende!
Herzlichst, Eure Signora Pinella

Tapetenwechsel…

Tapetenwechsel…

Mit dem Umziehen ist es ja so eine Sache. Zuerst ist es einfach nur stressig. Wenn dann aber alles seinen Platz gefunden hat, dann wird es besser und es kommt die Zeit für die kreativen Dinge. So habe ich kürzlich beschlossen, dass es Zeit für Tapeten ist im Hause Pinella. Und davon will ich Euch heute berichten.

Eigentlich hatte ich ja geplant zu streichen. Das wollte der Signore aber partout nicht. Na ja, vielleicht hat er ja damit schon irgendwie Recht. Denn wer so häufig umzieht wie wir, sollte sich Veränderungen an einem Mietobjekt gut überlegen. Also begann ich über andere Möglichkeiten nachzudenken und habe einfach mal wahllos nach Tapeten gegoogelt. Tapeten sind zu meinem grossen Glück seit einiger Zeit wieder in Mode und so wurde ich dann bei www.dekowebshop.ch fündig.
Bereits online war ich vom Angebot begeistert. Als ich dann las, dass es in meinem geliebten Thun auch noch einen Laden davon gibt, war ich nicht mehr zu Halten. Ich fuhr also noch vor unserem Umzug dahin und habe Tapeten bestellt (das Gute ist, dass Ihr die Masse angeben könnt, für die Ihr eine Tapete braucht und Euch dann berechnet wird, wie viel Ihr kaufen müsst). Obwohl die Bilder online wundervoll sind, wollte ich die Tapeten zuvor in Echt sehen und durfte dann sogar einen dieser schweren Musterordner mit Nachhause nehmen, damit der Signore auch sagen konnte, welche Tapete ihm gefallen würde.
Das Anbringen ging da recht fix, da ich Unterstützung von Mama Pinella, meiner lieben französischen Freundin und deren kleiner Tochter und einem Handwerker, der eigentlich unsere Badewanne austauschen sollte, hatte.
Das war wieder einer dieser Momente, die ich besonders liebe. Unsere Wohnung war voller Menschen und schlussendlich haben alle irgendwie etwas zum Gelingen beigetragen. Geplant war das nicht so. Denn der Badewannenmensch kam vier Stunden zu früh. Also entschied ich zuerst für alle Pasta zu kochen und so hatten wir bei Penne und Chianti ein gemütliches Mittagessen. Danach setzten wir die Kleine meiner Freundin in unser Bett (in der Hoffnung, dass sie schlafen würde, was sie natürlich nicht tat) und begannen die Tapete anzubringen. Das Ganze ging viel einfacher als erwartet – wenn man Hilfe bekommt, ist alles einfacher. Und der Signore und ich sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Auf der Website vom Dekowebshop ist alles ausführlich erklärt und man kann eigentlich nichts falsch machen. Ich habe mich dazu entschieden nur einzelne Wände zu tapezieren und so haben nun unser Schlafzimmer und unsere Gästetoilette einen neuen, modernen Look bekommen. Die Gästetoilette will ich Euch dann auch noch unbedingt zeigen.
Wer weiss, vielleicht wäre ja so ein Tapetenwechsel bzw. ein Tepetenprojekt auch mal etwas für Euch?
Danke übrigens noch für Eure vielen lieben Nachrichten zu meinem letzten Post. Es freut mich, dass ich Euch inspirieren konnte.
Herzlichst, Eure Signora Pinella

Verliebt in unser neues Zuhause…

Verliebt in unser neues Zuhause…

Obwohl ich es nun schon etliche Male gemacht habe, finde ich einen Umzug immer wieder schrecklich anstrengend und mühsam. Davor rede ich mir zwar immer ein, dass es nicht so schlimm wird und man sich nur gut organisieren muss. Aber dann, wenn ich zwischen Kisten sitze und einfach keine Lust mehr habe einzuräumen, dann frage ich mich schon, warum wir uns das immer wieder antun. Die Antwort auf diese Frage gab uns unsere neue Wohnung selber. Sie ist einfach schön und ich fühle mich hier sehr wohl und ich bin ehrlich gesagt ein bisschen verliebt in sie…

Wenn ich etwas Schönes habe, dann bin ich wie ein kleines Kind und will das teilen. Deshalb gibt es heute ein paar Einblick in unser neues Wohnzimmer. Etliche Stücke kennt Ihr sicher noch. Da ich von meiner Oma viele Möbel geerbt habe, die ich gewissermassen als Statement Pieces ansehe, nehme ich die auch immer weiter mit. Wenn etwas Geschichte hat, dann mag ich es und will es auch nicht weg geben. So ist das zum Beispiel mit den Blumensesseln. Sie standen im Haus meiner Oma vor dem Kamin und manchmal, wenn ich darin sitze, schliesse ich einfach die Augen und stelle mir vor, dass sie wieder dort stehen und meine Oma neben mir sitzt.

Ich mag ja die Vorstellung sehr, dass man „nur“ die Umarmung des richtigen Menschen braucht und sich überall auf der Welt daheim fühlt. Was wäre ich dankbar, wenn das bei mir so einfach wäre. Aber  ich war immer schon so, dass ich einen Raum und Rückzugsort für mich gebraucht habe und es schätze, wenn ich Dinge, die mir vertraut sind um mich habe.

So sind auch der Servierwagen, der Globus und die goldene Ständerlampe geliebte Erbstücke. Umso schwieriger finde ich es teilweise passende neue Möbel zu finden. Aber manchmal geht es auch wie von selber. So kam es zum Beispiel, dass ich Anfang Jahr ein Mail von Westwing mit Sofaempfehlungen bekam. Der Signore sass neben mir und sah auf den Bildschirm und im gleichen Moment war für uns klar, dass wir genau dieses Sofa bei Westwing bestellen wollen (es ist übrigens noch erhältlich – hier findet Ihr es).

Natürlich musste auch die Kommode mit, die ich selber gestrichen habe (darüber habe ich hier berichtet). Die habe ich vor dem Sperrmüll gerettet. Das Büchergestell ist von Ikea, der Couchtisch von Maisons Du Monde und mein neues, gelbes Kissen ist von Zara Home.

Und so hat sich nach und nach alles zusammengefügt. Noch nie ist uns das Einrichten so leicht gefallen. Es hat einfach alles gepasst. Und genau deshalb weiss ich jetzt, dass es sich manchmal eben doch lohnt umzuziehen – einfach so, weil man danach glücklich ist und sich Zuhause fühlt. Unsere letzte Wohnung haben wir von Florenz aus gesucht. Das war schwierig und deshalb waren wir zu vielen Kompromissen bereit. Zuhause gefühlt habe ich mich dort nie richtig. Das ist nun zum Glück anders und wohl das Schönste an unserer neuen Wohnung, wenn ich heim komme, fühle ich mich sofort wohl und bin einfach glücklich. Ich habs ja gesagt, ich bin ein bisschen verliebt…

Ich hoffe, dass Ihr auch den Mut findet Dinge anzugehen, die vielleicht auf den ersten Blick nicht so angenehm sind. Ich kann Euch versichern, dass es sich absolut lohnt!
Herzlichst, Eure Signora Pinella

Dekorieren mit Frühlingsboten…

Dekorieren mit Frühlingsboten…

Es ist definitiv noch nicht Frühling und ich friere fleissig vor mich hin. Aber das hindert mich nicht daran vom Frühling zu träumen und ihn mit einer hübschen Blumendekoration ins Haus zu holen. Ich habe die Idee dazu für Euch fotografiert, weil Ihr Euch vielleicht genau wie ich nach ein bisschen Farbe und Blumen sehnt. Mama Pinella war übrigens so lieb und hat mir geholfen. Sie ist ein geduldiges Handmodell und unterstützt mich stets bei meinen Blog-Projekten.

Mir gefällt an dieser Deko besonders gut, dass sie mit wenig Materialaufwand auskommt und man nicht unsagbar viele Sachen einkaufen muss. Denn Dekorieren kann ganz schön ins Geld gehen und das ist eigentlich schade, denn viele schöne Sachen und Materialien findet man gratis draussen im Wald. So entstand auch die Idee für diese Rindendeko.

Ihr braucht dafür: Ein grosses Rindenstück, eine Schere, Moos, kleine Gläser, Heissleim, Dekoband, Frühlingsblumen und Äste.

Herstellung: Zuerst etwas Moos auf das Rindenstück aufkleben und danach darauf die Gläser ebenfalls mit Heissleim fixieren. Den Zwischenraum zwischen den Gläsern mit etwas Moos auffüllen und allenfalls eine Schleife um einige Gläser binden. Danach die Gläser mit Wasser füllen und die Blumen darin arrangieren. Schon ist die Deko fertig und ihr habt ein bisschen Frühling bei Euch Zuhause.

Ich hoffe, dass ich Euch zum Dekorieren inspirieren konnte und wünsche Euch viel Vergnügen beim Gestalten Eurer Rindendeko!

Herzlichst, Eure Signora Pinella