Wenn Träume wahr werden…

Wenn Träume wahr werden…

Signora Pinella

Kennt Ihr dieses Gefühl, dass man sich lange etwas wünscht, aber irgendwie nicht genau weiss, wie man sich diesen Wunsch erfüllen kann?

So ging es mir jetzt schon ziemlich lange. Denn ich hatte schon lange den Wunsch, einen eigenen, kleinen Webshop mit ein paar selbstdesignten Produkten aufzuschalten. Ich dachte aber immer, dass das schrecklich schwierig und einfach grundsätzlich nicht zu machen sei. 

Im letzten Sommer habe ich dann hautnah miterlebt, wie eine liebe Freundin den Webshop zu ihrer Seite www.heimatliebi.ch eingerichtet hat. Und plötzlich verstand ich, dass das gar nicht so schwierig ist. 

Trotzdem wusste ich zu dem Zeitpunkt immer noch nicht, was ich denn ein meinem Webshop verkaufen möchte… Auch da war es irgendwie wieder Schicksal, dass mir eine andere liebe Freundin, als ich sie in Florenz besucht habe, einen Anhänger gezeigt hat, der mir sehr gefiel. Im Zug zurück in die Schweiz hatte ich dann die Idee, einen Anhänger in diesem Stil mit einer Florentiner-Lilie zu entwerfen und prägen zu lassen und diesen dann zu einem Armband zu verarbeiten. 

Wiederum eine andere liebe Freundin meinte dann zu mir, dass ich unbedingt nochmals meinen Adventskalender, den ich vor Jahren einmal gemacht habe, drucken lassen solle. 

Und dann fragte ich eine weitere gute Seele, ob sie mir die Drucksacken sichten und vor allem den Kalender, den ich jeweils mit Rezepten von meinem zweiten Blog www.essenwiezuhause.ch mache, korrigieren würde. Das tat sie und hat mir damit enorm geholfen.  

Schlussendlich hat sich dann alles einfach irgendwie ganz natürlich gefügt und nun freue ich mich, Euch zu sagen, dass der Signora-Pinella-Webshop endlich online gegangen ist. 

Ihr findet ihn unter: https://signorapinella.kickshops.com 

Und ja, der Adventskalender ist nun tatsächlich auch erhältlich. Wenn Ihr ihn bis am Donnerstagabend 28.11.2019 bestellt, kommt er garantiert bis am 1. Dezember bei Euch an (Ihr könnt aber auch eine andere Lieferadresse angeben und so einen lieben Menschen überraschen).  

Leider hat mein Webshop-Anbieter aber im Moment noch etwas Probleme mit dem Mailing. D.h. die Bestätigungsmails gehen nicht raus. Aber bis jetzt habe ich schon einige Bestellungen erhalten und auch schon verschickt. Es sollte also auch so klappen und sonst meldet Euch im Zweifelsfall via mail@signorapinella.ch bei mir.  

Damit das ganze Projekt weiter erfolgreich sein kann, bitte ich Euch, etwas Werbung für mich zu machen und freue mich natürlich sehr, wenn auch Ihr etwas aus dem Webshop bestellt.  

Und sowieso bin ich einfach fest gespannt, was Ihr zum Shop sagt und welches Produkt Euch am besten gefällt!  

Manchmal lohnt es sich eben doch, mutig zu sein und sich Träume zu erfüllen;) 

Herzlichst, Eure Signora Pinella 

 

Noch einmal 16 sein…

Noch einmal 16 sein…

Signora Pinella

Signora Pinella

Vor zwei Wochen sind der Signore und ich nochmals nach Italien gereist, weil wir ja unsere «gemütliche» Schwedenreise dieses Jahr nicht so gemütlich fanden und darum nochmals eine Woche richtig ausspannen wollten. Wir haben uns dann auf einen Urlaub in Forte dei Marmi geeinigt, weil das von der Schweiz aus gut zu erreichen ist, am Meer liegt und man gut noch einen Abstecher nach Florenz machen kann (was wir dann auch getan haben – der Signore wollte shoppen gehen – er macht das maximal zweimal pro Jahr, aber dann richtig).

Den zweiten Teil der Ferien haben wir dann noch in Südtirol verbracht. Dazu vielleicht ein anderes Mal noch mehr.

Eines gleich vorneweg… Ich wurde einige Male darauf angesprochen, dass ich sehr viel am Reisen sei. Das hat mich gerade etwas ins Grübeln gebracht und dann habe ich in Ruhe zusammengezählt, wie viele Wochen ich in diesem Jahr unterwegs war. Zusammengefasst werden es Ende des Jahres maximal fünf Wochen sein. Also exakt entsprechend dem, was mir auch an Ferien zusteht. Der Punkt ist aber vielleicht eher der, dass ich, wenn ich unterwegs bin, immer so viel wie möglich davon mitnehme und dann eben hier auch mit Euch teile. Als Kind wollte ich übrigens nie weg und wollte immer nur daheim bleiben… So sieht man, wie sich Menschen wandeln;)

Der Sinn vom Reisen und auch so das ganze Thema der Nachhaltigkeit beim Unterwegssein, hat mich dann eben in unseren letzten Ferien sehr beschäftigt. Gerade an dem Tag, an dem wir einen Ausflug nach Manarola in der Cinque Terre gemacht haben. Obwohl das Wetter durchzogen und die Hochsaison eigentlich vorbei waren, hatte es nach meinem Empfinden enorm viel Touristen. Und irgendwie, obwohl ich ja genauso zu den Touristen gehöre, tue ich mich schwer damit, diesen Umstand zu akzeptieren. Beim Signore und mir läuft es dann immer so, dass wir uns die schönen Orte relativ zügig ansehen, ein paar Bilder machen und dann wieder weiterziehen. Zum Verweilen ist mir einfach zu viel los. Trotzdem habe ich mich sehr gefreut, ihm die Cinque Terre zu zeigen. Ich war schon einmal als 16-Jährige mit meiner Klasse dort in einer Wanderwoche. Das war damals meine erste richtige Begegnung mit Italien (übrigens auch das erste Mal, dass ich Pisa und Lucca besucht habe und somit in die Toskana gekommen bin).

Interessanterweise hat mich dieser Besuch in Manarola wieder sehr in diese Zeit zurückversetzt. Ich war der 16-jährigen Pinella auf einmal ganz nahe… Und wisst Ihr was? Ich bin so froh, dass ich nicht mehr so jung und unsicher bin. Ich fand diese Teenie-Jahre sehr, sehr schwierig. Es ist eine Zeit voller Umbrüche, die man mit noch nicht wirklich viel Lebenserfahrung meistern muss.

Aber gerade das war auch sehr schön an diesem Ausflug. Irgendwie hat er mir vor Augen geführt, wie gut es das Leben bisher mit mir gemeint hat und dass viele Dinge, über die ich in diesen Jahren traurig oder bei denen ich verunsichert war, sich schlussendlich wunderbar gefügt haben. Manchmal tut es gut, sich eine Situation nochmals aus der Distanz anzusehen und sich gerade auch dann, wenn es mal wieder schwierig wird im Leben, daran zu erinnern, dass sich andere Situationen auch gefügt haben.

Und noch etwas wurde mir bewusst: Obwohl sich mein Innenleben und mein Geschmack so gewandelt haben, habe ich sogar bereits als 16-Jährige den Zauber und die Schönheit Italiens erkannt. Das hat mich irgendwie mit Stolz auf die junge Teenie-Pinella erfüllt. Könnt Ihr das verstehen?

Und sollte ich Euch nun doch auf den Geschmack für eine Reise in die Cinque Terre gebracht habe, hier zwei Tipps dazu: Reist eher in der Nebensaison, also Anfang Frühling oder im Spätherbst oder sogar im Winter dahin. Auch dann ist es zauberhaft dort, hat aber deutlich weniger Touristen. Und geht, wenn Ihr irgendwie könnt, zum Wandern. Die Steilküste der Cinque Terre ist wunderschön und es ist ein unglaubliches Erlebnis durch die grünen Hügel mit den Zitronenbäumen zu wandern und tief unten auf das kristallklare Meer zu blicken.

Und für alle die, die jetzt gerade keine Gelegenheit für Ausflüge oder Ferien ganz im Allgemeinen haben, habe ich ein Video von unserem Besuch in Manarola gemacht. So könnt Ihr Euch den Ort wenigstens virtuell von Nahem anschauen.

Ich wünsche Euch einen wundervollen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

In Ikea’s heiligen Hallen…

In Ikea’s heiligen Hallen…

Signora Pinella

Signora Pinella

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich gross herumgetönt, wie ich die nächste Erkältung mit Stil und Grazie meistern werde… Und wisst Ihr, was dann passiert ist? Ja, ich wurde krank. Und zwar so richtig. So schlecht habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Am Ende des Tages war es wohl einfach eine logische Konsequenz aus meinem Lebensstil in den letzten Monaten. Ich hatte nicht nur objektiv gesehen viel zu tun, sondern es gab auch so einige Brocken, die ich zu verdauen hatte. Das war nicht per se negativ, weil ich mir über gewisse Dinge schon lange einmal hätte Gedanken machen sollen. Und eben, schlussendlich resultierte aus dem Ganzen eine richtig fette Grippe.

Im ganzen Stress und Alltagstrubel habe ich dann leider auch noch nicht die weiteren Teile meiner Schwedenreise mit Euch geteilt. Ich habe noch zwei Stationen, über die ich unbedingt schreiben möchte. Eine davon ist das wunderschöne Ikea-Museum in Älmhult. Für mich stand schon ganz zu Beginn der Reise fest, dass ich dahin muss. Mit mir und Ikea ist das ja eine spannende Sache. Ich mag viele Produkte von Ikea sehr. Trotzdem graut mir davor, eine Wohnung nur mit Ikea-Möbeln einzurichten, weil das dann einfach so austauschbar aussieht. Die Basis vom Sideboard, das ich für meinen Plattenspieler zusammengezimmert habe, ist aber zum Beispiel von Ikea und gefällt mir sehr gut (ich verlinke Euch den Beitrag dazu mal hier).

Was mir aber an Ikea so sehr gefällt, ist das Lebensgefühl, das einem in diesen Läden vermittelt wird. Es ist das Bewusstsein für das Schöne und Gemütliche. Sowieso sind die Schweden meiner Meinung nach die absoluten Meister im Wohnen. Das hat vermutlich auch damit zu tun, dass die Sommer in Schweden kurz sind. So verbringt man mehr Zeit in seinem Zuhause und will dieses eben auch gemütlich gestalten.

Im Ikea-Museum wird dieses Gedankengut auf sehr interessante Weise vermittelt. Und man erfährt viele (auch ungeschönte) Dinge über den Ikea-Gründer Ingvar Kamprad – der zwar ein visionärer Typ war, aber doch auch ausgeprägte Schattenseiten hatte. Diese Ehrlichkeit hat mich sehr beeindruckt. Das Museum befindet sich im Gebäude, in dem sich der erste Ikea-Laden befunden hat. Es ist also quasi das Allerheiligste von Ikea.

Grundsätzlich habe ich mir im Museum fest vorgenommen, noch mehr Zeit dafür zu investieren, es uns in unserem Daheim gemütlich zu machen. Ich finde es so wichtig, dass man einen Ort hat, an dem man sich so richtig wohl fühlt. Gerade während meiner Grippe wurde mir das einmal mehr bewusst. Der Signore und ich haben uns für eine nicht ganz alltägliche Art der Lebensführung entschieden, was viel mit unseren Berufen zu tun hat. Er ist täglich mit Menschen mit schweren Krankheiten konfrontiert (was dann halt zum Beispiel auch häufig unsere Gespräche beim Abendessen dominiert) und ich bin halt oft und viel für meine Artikel auf Achse. Umso mehr schätzen wir die Stunden, die wir zusammen daheim verbringen und es uns so richtig gemütlich machen können.

Schlussendlich kommt es aber wohl gar nicht so sehr auf den Beruf an. Jeder Mensch sollte ein Zuhause haben, wo er sich wohl und geborgen fühlt. Darum macht es Euch daheim gemütlich! In sein Zuhause Zeit und vielleicht auch mal etwas Geld zu investieren, ist eine absolut lohnende Entscheidung!

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Mit Stil durch die nächste Erkältung…

Mit Stil durch die nächste Erkältung…

Signora Pinella

Signora Pinella

Als ich kürzlich meine Beiträge auf dem Blog durchgesehen habe, ist mir aufgefallen, dass ich schon lange nichts mehr zum Thema Gestalten gemacht habe. Dabei nähe, zeichne und bastle ich doch so gerne. Aber wenn ich dazu komme, ist es oftmals dann, wenn ich jemandem ein Geschenk machen will. Und da mir diese Geschenkideen meist sehr spontan einfallen, fehlt dann halt oft die Zeit, um sie auch noch zu fotografieren.

Auch der Weg zur Umsetzung dieses Beitrages war lang. Die Idee dazu hatte ich bereits im Juni. Da sah ich bei einem Bummel durch die Stadt Solothurn, eine hübsch eingefasste Kleenex-Box. Da mir meine liebe Freundin aus Florenz wunderschönes Papier geschenkt hat, hatte ich sogleich die Idee, selber solche Boxen herzustellen. Und dann kam das Leben (Ihr kennt diesen Satz von mir ja mittlerweile) und ich hatte erst heute Zeit, das Ganze umzusetzen. So ganz stimmt das nicht. Ein Prototyp hatte ich bereits zuvor gemacht und als Geschenk mit zu meiner Freundin nach Florenz genommen (darüber habe ich hier berichtet).

Das Material für meine Box stammt praktisch zu 100 Prozent aus Florenz. Das Papier ist von dort, Wachs und Siegel habe ich dort gekauft und die Tassel am Anhänger fand ich beim Perlenhändler auf dem Mercato Sant’Ambrogio.

Und so habe ich die Box eingefasst: Zuerst habe ich eine Box mit Taschentüchern ausgemessen und entsprechend dieser Masse (ich habe einfach je einen halben Zentimeter dazu gegeben, das reicht aus), habe ich aus Halbkarton alle fünf Seiten (den Boden braucht man ja nicht) ausgeschnitten. Danach habe ich diese mit Klebeband zusammengeklebt und so eine Basis für die Box gemacht. In einem weiteren Schritt habe ich diese Basisbox mit Weissleim bestrichen und das Papier daran geklebt. Zum Abschluss habe ich die Tassel und zwei kleine Glöckchen an einer Schnur befestigt und diese zusätzlich mit einem Siegel an die Box angeklebt.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. So wird bestimmt auch der nächste Schnupfen gleich viel schöner und die Erkältung lässt sich mit Stil durchstehen;)

Und sogar der Signore zeigte sich von diesem Bastelprojekt begeistert und hat sogar lieb ein paar Fotos vom Entstehungsprozess gemacht. Ich glaube, dass ihm das Ganze einfach auch deshalb gut gefällt, weil auch ihn die Box nun immer an unser geliebtes Florenz erinnert…

Ich hoffe, dass ich Euch inspirieren konnte und wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. wenn Ihr wissen wollt, warum ich unter anderem in der letzten Woche auch sehr beschäftigt war, schaut unbedingt auf meinem zweiten Blog www.essenwiezuhause.ch vorbei!