Mörderisches Florenz…

Mörderisches Florenz…

Es gibt einen Ort in Florenz, den ich Euch bisher vorenthalten habe: Es ist die Gegend „Oltrarno“ – also der wundervolle Teil der Stadt Florenz auf der anderen Seite des Flusses. Vom Stadtzentrum her erreicht man „Oltrarno“ am schnellsten über die Ponte Vecchio (auch über diese Brücke will ich jetzt dann unbedingt mal noch schreiben). An trüben kalten Wintertagen hat diese Seite von Florenz etwas sehr Mystisches und ganz selten sogar ein bisschen etwas Unheimliches. Deshalb habe ich passend dazu eine Auswahl an Florenz-Krimis und sogar eine wahre Gruselgeschichte für Euch.
Solltet Ihr mal nach Florenz kommen, müsst Ihr Euch unbedingt Zeit für einen Spaziergang auf der anderen Seite des Arnos nehmen. Mich zieht es immer in den Giardino Bobboli. Dieser Park gehört zum Pallazzo Pitti, den sich die Medici Familie bauen liess, weil sie nicht mehr im Palazzo Vecchio wohnen wollten. Auch der Palazzo Pitti ist ein Besuch wert.
Mich begeistern aber besonders die engen Gassen und die alten Häuser „Oltrarno“. Die Stadt hat auf dieser Seite ein anderes Tempo. Auf http://www.firenze-oltrarno.net/deutsch/ findet Ihr viele gute und interessante Informationen zum Stadtteil auf der anderen Seite des Flusses.
Oltrarno muss ich aber auch immer an den Maresciallo Salvatore Guarnaccia aus den Büchern von Magdalen Nabb denken. Das Büro der Carabinieri befindet sich in diesen Krimis direkt beim Palazzo Pitti. Die britische Autorin Nabb hat lange in Florenz gewohnt und ist 2007 auch dort gestorben. 14 Fälle lässt sie den Maresciallo in und rund um Florenz lösen. Ob sein Büro immer noch Oltrarno liegt, das weiss ich nicht sicher. Denn vor einigen Jahren wurde im Norden der Stadt in der Nähe des Industriegebietes ein riesiger Neubau für die Carabinieri errichtet. Ausgebildet werden sie aber
übrigens immer noch in einer Kaserne nahe vom Arno (nicht  Oltrarno, sondern ganz in der Nähe von meinem geliebten Mercato Sant‘ Ambrogio) und jeden Morgen wenn ich in die Sprachschule gegangen bin, kamen mir eine Gruppe junger (das gutaussehend schreibe ich in Klammern, weil der Signore hier mitliest) künftiger Carabinieri beim Morgensport entgegen gejoggt…
Die Zeiten vom Gutaussehen sind bei Guarnaccia definitiv schon eine Weile vorbei. Er hat mit seinem Übergewicht kämpfen und wird deshalb immer wieder von seiner Frau ermahnt, als gebürtiger Sizilianer tut er sich mit den Florentinern etwas schwer, er bezeichnet sich selber als etwas langsam im Kopf und löst seine Fälle trotzdem immer meisterhaft, nicht ohne vorher genügend Spannung zu erzeugen. Die Bücher gibt es nicht nur gedruckt, sondern auch gelesen als Hörbuch. Obwohl Magdalen Nabb Britin ist, hat sie Florenz und seine Lebenswelten sehr gut erfasst und beschrieben. Hier findet Ihr weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern.
In seinem zehnten Fall widmet sich der fiktive Charakter Guarnaccia übrigens einer Mordserie, die sich tatsächlich zwischen den Jahren 1968 und 1985 in Florenz ereignet hat. Da die Geschichte wirklich grausig ist und mir alleine der Name „Das Monster von Florenz“, unter dem der Mörder bekannt wurde, ein Schauer über den Rücken jagt, erspare ich Euch hier die Details. Ihr könnt Sie ein bisschen abgeschwächt bei Magdalena Nabb im Buch „Das Ungeheuer von Florenz“ nachlesen. Solltet Ihr stärkere Nerven haben, kann ich Euch auch das Buch „Die Bestie von Florenz“ von Douglas Preston empfehlen. Dieses Buch soll übrigens laut Wikipedia mit George Clooney in der Hauptrolle verfilmt werden. Ich habe mich auf Nabbs Version beschränkt, während sich der Signore die ganz harten Fakten von Douglas Preston angetan hat. Das ist ja zum Glück freiwillig.
Vielleicht habt Ihr ja gerade an diesem freien, verlängerten Wochenende etwas Zeit zum Lesen? Ich habe mich wieder etwas um die Gestaltung des Blogs gekümmert und die einzelnen Rubriken (Kontakt, Reisen, Inspirationen usw.) mit Bildern versehen, welche die wundervolle Jennifer März (hier geht’s zu ihrer Website) gemacht hat. Sie ist eine unsagbar begabte Fotografin und ein sehr liebenswürdiger Mensch. Solltet Ihr also auf der Suche nach einer wirklich guten Fotografin sein, dann seid Ihr bei ihr an der richtigen Adresse. Sie reist übrigens gerne und viel und ist daher fast überall für Shootings zu haben!
Da dieser Post sonst unendlich lang wird, höre ich jetzt auf. Danke übrigens auch für Eure Rückmeldungen zu meinem letzten Beitrag. Manchmal juckt es mich einfach ehrlich zu sein und zu sagen, was mich bewegt…
Herzlichst, Eure Signora Pinella

Madame Gaiannas Firenze-Reisebericht…

Madame Gaiannas Firenze-Reisebericht…

Wie ich Euch bereits letzte Woche erzählt habe, reiste ich einmal mehr in den Süden. Die liebe Madame Gaianna (hier gehts zu ihrem Blog), hat für mich einen Reisebericht geschrieben. Ich wollte, dass Ihr meine Firenze-Abenteuer einmal aus anderer Perspektive zu hören bekommt und so konnte ich mich ganz aufs Fotografieren konzentrieren. Daher will ich gar nicht mehr länger ausholen und übergebe meiner Sorella Gaianna das Wort. Doch noch etwas: Vielen Dank für Deinen liebevollen Bericht, liebe Sorella. Er hat mich sehr gerührt und es war wirklich eine schöne Reise mit der ganzen Pinella Herde oder zumindest dem weiblichen Teil davon;)

Ganz ehrlich, es gibt einfachere Dinge im Leben, als die Wünsche einer Mutter und zwei Schwestern unter einen Hut zu bringen und alles dann noch hervorragend und zu aller Zufriedenheit zu meistern, aber beginnen wir von vorne…
 
Dem Zauber von „La Dolce Vita“ ist unsere Familie schon lange äusserst zugetan, aber seit dem einjährigen Aufenthalt von Signora und Signore Pinella in Florenz wurde daraus wahre Liebe. Italien fasziniert die Familie, weil verschiedenen Leidenschaften zum Zuge kommen. Einerseits das Interesse an Kultur und Geschichte, die Faszination der wunderschönen architektonischen Bauten, aber auch die lebhafte und interessante Kommunikation, sowie natürlich das leckere mediterrane Essen begeistern uns alle. Grund genug einmal mehr nach Florenz zu reisen, um genau diese Dinge zu geniessen.
 
Signora Pinella organisierte für uns alle, also für die Mama und uns zwei Schwestern, einen wunderbaren Aufenthalt in Florenz. Natürlich bezeichnen wir uns alle als unkompliziert, flexibel und offen, aber es wäre ja nicht so, dass da nicht die einen oder anderen Marotten vorhanden wären. Signora Pinella wusste geschickt und mit viel Geduld damit umzugehen und auf alle unsere Wünsche einzugehen.
 
Nach einer unterhaltsamen Fahrt im Zuge erreichten wir Florenz und freuten uns am angenehm warmen Wetter. Bevor wir unser Hotel aufsuchten, erfüllte uns die liebe Signora einen ersten grossen Wunsch. Wir machten Halt beim Mercato Sant‘ Ambrogio an der Piazza Ghiberti (hier und hier hat die Signora bereits darüber berichtet). Einem wunderschönen Markt, der nicht touristisch ist, und einen Stand hat, welcher die Herzen aller vier Frauen höher schlagen lässt. Die Perlenliebe ist in unserem Hause sehr ausgeprägt und färbte zum Glück auch schon auf die drei Nichten ab. Man soll ja schöne Dinge an die nächste Generation weitergeben. Wir wurden vom Perlenhändler freudig begrüsst und tätigten einen ersten Einkauf und er versprach uns am nächsten Tag extra für uns nochmals zu kommen. Anschliessend gönnten wir uns einen ersten Kaffeegenuss in der „Le Murate“. Man muss wissen, dass wir alle ausser der Mama, dem Kaffee verfallen sind und den italienischen starken Kaffee sehr mögen. „Le Murate“ ist ein wunderschöner Ort, welcher eine tragische Geschichte hat, heute aber zum Verweilen einlädt. Signora Pinella hat hier davon berichtet. An der Sonne sitzend erfreuten wir uns an den gekauften Perlenschätzen und den Ringen, welche wir vom Händler bekamen, vier rundum glückliche Frauen.
 
Das Hotel entpuppte sich als wahre Oase. Ein wunderschönes Appartemento mit zwei wunderschönen Dachterrassen, es war uns allen auf Anhieb sehr wohl. Die Signora hatte auch da ein gutes Händchen. Das Apperitivo auf der Terrasse, umgeben von Olivenbäumen mit wunderbarem Ausblick, war einfach nur wohltuend und liess uns sofort entspannen.
 
Die nächsten Tage waren gefüllt mit angenehmem Wetter, viel Sonnenschein, gemütlichem Schlendern durch die Gassen, Besuchen in verschiedensten Cartolerias (auch so eine Leidenschaft von uns allen – die Signora hat hier und hier darüber berichtet), den Ausführungen der Signora zu den verschiedensten Sehenswürdigkeiten, dem Trinken von Kaffee und dem Geniessen leckeren Essens. Wir alle erlagen einmal mehr dem Charme der Stadt. Die gewaltigen Bauten faszinierten und überwältigten uns und spätestens beim Blick von der Piazzale Michelangelo (die Signora hat darüber hier ihren ersten Post geschrieben) auf die wunderschöne Stadt war uns allen klar, dass wir nicht das letzte Mal da waren.
Die liebe Signora Pinella bescherte uns drei wunderschöne Tage. Verschiedene Dinge, machten den Aufenthalt so besonders….
 
Beginnen wir mal damit, dass sie einfach eine liebevolle warmherzige und einfühlsame Frau, Tochter, Schwester und somit auch Reiseführerin ist. Sie ist auf unsere Wünsche eingegangen und wusste, was uns gefallen würde.
 
Zudem verfügt sie über ein enormes Wissen. Sie kann zu allen Sehenswürdigkeiten oder auch gesellschaftlichen und kulturellen Aspekten interessante Details weitergeben und diese auch noch äusserst unterhaltsam erzählen. Dadurch, dass sie auch viele Florentiner kennen lernen durfte, weiss sie viele interessante Anekdoten oder Gepflogenheiten, welche man sonst nicht erfahren würde. Signora Pinella kennt die Stadt schon fast wie ihre Hosentasche und führt einem sicher von einem Ort zum anderen.
 
Auch kulinarisch ist sie mit den Gepflogenheiten der Florentiner äusserst bewandert und kennt leckere Restaurants und weiss, wann es Zeit für eine Tasse Kaffee oder einen Aperitivo ist.
Aber wohl das Faszinierendste ist, dass sie sich in die Stadt einfügt, als sei sie von da. Die Florentiner halten Signora Pinella als eine von sich und sie blüht beim Wandeln durch die Stadt und beim Kommunizieren auf der Strasse oder im Taxi so richtig auf. Sie beherrscht die Sprache sehr gut, aber was wohl noch wichtiger ist, dass sie auch die Mimik und vor allem die Gestik so gut kann.
 
Liebe Signora und Sorella Pinella, vielen herzlichen Dank für die wunderschönen Tage im bella Italia. Danke, dass du uns einmal mehr die wunderbare Kultur etwas näher gebracht hast und wir das „Dolce la Vita“ so richtig geniessen konnten. Als Reiseführerin bekommst du von uns allen eine glatte sechs und wir freuen uns, wenn wir auch ein nächstes Mal mit dir auf Reisen kommen dürfen.
Herzlich, Sorella und Madame Gaianna

Ein Spaziergang durch Firenze…

Ein Spaziergang durch Firenze…

In den letzten Jahren war ich viel unterwegs und bin so viel wie nie zuvor in meinem Leben gereist. Nun spüre ich, dass es mich wieder in die Fremde zieht. Aber eben, einfach abhauen geht nicht immer… Daher reise ich oft in Gedanken und stelle mir vor, was ich tun würde, wenn ich jetzt am einen oder anderen Ort wäre. Das Gute daran ist, dass Ihr mich begleiten könnt. Machen wir also heute Nachmittag zusammen einen Spaziergang durch Florenz.
Weil es um die Mittagszeit ist, treffen wir uns an der Piazza Sant’Ambrogio zu einer Portion Lampredotto. Ja, das ist der fein geschnittene Labmagen eines Rindes. Das Ganze wird in Bouillon gekocht und in einem knusprigen Brötchen zusammen mit einem Glas Wein serviert. Schaut bei der
lieben Nicole vom Blog www.zumfressngern.ch vorbei, wenn Ihr mehr darüber wissen wollt. Sie hat hier einen ausführlichen Post dazu geschrieben. Und glaubt mir, diese Florentiner-Spezialität muss man einfach essen, wenn man schon in dieser wundervollen Stadt ist.
Von der Piazza Sant’Ambrogio geht es dann in Richtung Stadt. Dabei kommen wir an der Via dell Agnolo vorbei. Dort steht einer dieser Fotokasten, in die man sich gemeinsam hineinsetzt und nach ein paar Minuten einen Streifen Bilder hinauszieht, die wie Verbrecher-Fotos aussehen…;) Kennt
Ihr das auch noch, dass man sich mit seinen Freundinnen oder seinem Schatz in einen solchen Kasten gequetscht und Bilder gemacht hat? Als der Signore und ich uns kennen gelernt haben, gab es diese Kasten in der Schweiz leider schon nicht mehr. Deshalb haben wir in Florenz solche Bilder von uns gemacht und uns nochmal wie 15 gefühlt…
Nach dem Fotografieren machen wir einen Abstecher in Richtung Duomo, um uns dort die gruseligen Deckenmalereien in der Kuppel anzusehen. Ein bisschen Kultur muss sein… Wieder draussen werfen wir noch einen Blick auf das berühmte Baptisterium, das endlich von den Baugerüsten befreit wurde und laufen danach daran vorbei in Richtung Piazza della Repubblica zum
Kaufhaus „La Rinascente“ (hier habe ich mehr darüber geschrieben). Auf dessen Dachterrasse geniessen wir einen völlig überteuerten Kaffee, bevor wir dann durch die Luxuskleider und Kosmetika in den unteren Stockwerken stöbern.
Den Abend geniessen wir dann auch der Piazzale Michelangelo (darüber habe ich übrigens meinen allerersten Blogpost geschrieben – hier könnt Ihr ihn lesen), blicken über die Dächer der Stadt und sind einfach glücklich, dass wir an diesen schönen Ort reisen durften… Auch wenn es vielleicht nur
virtuell war…
Ich wünsche Euch einen verträumten Tag!
Herzlichst, Eure Signora Pinella

La Signora und die Artischocken…

La Signora und die Artischocken…

Dass ich eine Schwäche für den Mercato Sant’Ambrogio habe, habe ich Euch ja bereits hier und hier erzählt. Darum versuche ich auch so oft wie möglich auf diesen Markt zu gehen, wenn ich wieder in Florenz bin. Von einer zweiten grossen Liebe habe ich Euch aber noch nie berichtet. Ich habe eine grosse Schwäche für Artischocken. Gerade der leicht bittere Geschmack dieser Pflanzen hat es mir angetan und weil es auf dem Mercato die besten Artischocken gibt, habe ich bei unserem letzten Florenzbesuch davon mitgenommen.
Artischocken gehören zur Familie der Distelgewächse. Vielleicht sind sie gerade wegen ihres stacheligen Aussehens etwas verpönt. Für mich macht es die Artischocke noch viel wertvoller, dass man sich ihr zartes Fleisch auch beim Essen verdienen und sich genügend Zeit dafür nehmen muss. Artischocken kocht man übrigens je nach Grösse 30 bis 45 Minuten im Wasser, in das etwas Zitronensaft und Salz hinein gegeben wurde, und serviert sie dann mit einer Vinaigrette oder einer Quarksauce. Ich bevorzuge die Vinaigrette, da die Säure des Essigs gut mit der Bitterkeit der Artischocke korrespondiert.


Für meine Vinaigrette verwende ich folgende Zutaten: 3 El Olivenöl, 1 El weisser Balsamicoessig, 1 TL Senf, 1 kleine Knoblauchzehe, 1 EL Rahm, Salz und Pfeffer und eine Prise Zucker.
Der Knoblauch mit einer Knoblauchpresse auspressen und gründlich mit den anderen Zutaten verrühren. Die Vinaigrette zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Manchmal gebe ich noch etwas getrocknete Kräuter dazu, weil die Vinaigrette damit einfach besser aussieht.
Artischocken sind übrigens eine schmackhafte Vorspeise. Man schreibt ihnen eine verdauungsfördernde und cholesterinsenkende Wirkung zu. Aber wie ich bereits erwähnt habe, freuen sich nicht alle so sehr über Artischocken, wie ich das tue. Der Signore meint immer, das ihm das aufwändige Abzupfen der Blätter und das Abziehen mit den Zähnen einfach zu doof sei und auch das zarte Artischockenherz sei den Aufwand dafür nicht wert. Aus lauter Liebe zu mir isst er dann aber doch immer mit, seufzt dabei und verzieht das Gesicht;)
Ich bin jedenfalls fest überzeugt, dass dieses wundervolle Gewächs unterschätzt wird und bin froh, dass ihm wenigstens in der italienischen Küche die nötige Aufmerksamkeit zu Teil kommt. Deshalb kann ich Euch nur ermutigen: Esst mehr Artischocken. Ihr werdet sehen, dass das wunderbar schmeckt und Ihr könnt zusätzlich Eurer Gesundheit etwas Gutes tun!Übrigens: Heute vor genau zwei Jahren haben der Signore und ich unser Auto (und ehrlich gesagt auch noch das von Fratello Pinella – unglaublich wie viel Krempel Menschen haben) mit unserem Hab- und Gut vollgestopft, weil wir dann am 10. Januar in unser Florenz-Abenteuer aufgebrochen sind. Mir kommt es vor, als wäre es gestern gewesen und doch ist es nun schon zwei Jahre her. Und je länger es her ist, umso dankbarer werde ich für diese Zeit und für alle die wertvollen Erfahrungen und Erlebnisse, die ich machen durfte. Ich hoffe, dass auch Ihr immer wieder die Gelegenheit bekommt, neue Dinge kennen zu lernen und zu erfahren – und sei es nur den wundervollen Geschmack einer Artischocke;)

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Schönsein in Lucca und eine Verlosung…

Schönsein in Lucca und eine Verlosung…

Wie ich Euch bereits im letzten Post versprochen habe, gibt es nun einige Geschichten und Mitbringsel aus Bella Italia für Euch. Der Signore und ich sind nämlich vom Gardasee über Verona (darüber hab ich hier geschrieben) zurück in die Toskana und unser schönes Florenz gereist. Ja, ich hätte das nie für möglich gehalten, aber es war wirklich wie eine Heimkehr. Die Bilder von Florenz kommen dann auch noch. Zuerst möchte ich Euch aber mit nach Lucca nehmen. Obwohl wir immer wieder dorthin gefahren sind, habe ich Euch die Bilder von dieser hübschen Stadt bisher vorenthalten.
Mit dem Auto ist Lucca von Florenz aus bequem in etwa 40 Minuten zu erreichen. Direkt beim Bahnhof gibt es Parkplätze. Von dort aus geht man sowieso am besten zu Fuss weiter. Auch die Zugverbindungen nach Lucca sind von Florenz aus sehr gut.
Die Altstadt von Lucca ist von einer imposanten Befestigungsanlage umgeben, auf der man gemütlich unter Bäumen hindurch flanieren kann. Besonders an den Wochenenden ist sie gut besucht. Wer von Richtung Bahnhof über die Befestigungsanlage in die Stadt kommt, gelangt zuerst zur Kathedrale San Martino. Von dort aus geht es weiter zur Piazza Napoleone – mit ihrem wundervollen Karussell – und dann in den Stadtkern hinein zur Kirche San Michele in Foro. Vor der Kirche gibt es einen grossen Platz, auf dem ich tatsächlich einmal einem Schweizer Alphornspieler begegnet bin. Es gibt wohl kein Urschweizerisches Instrument als das Alphorn. Und wenn man das dann auf einem Platz in Italien hört, staunt man nicht schlecht. Es stellte sich heraus, dass der Musiker der Schweizer Kabarettist Flurin Caviezel war, der mit seinem Fahrrad eine Giro d’Italia machte und sich mit Musizieren finanzierte (hier erfahrt Ihr mehr über das Projekt).
Auch die Piazza dell’anfiteatro solltet Ihr Euch ansehen. Wo früher gut erkennbar ein Amphitheater stand, umgeben heute Wohnhäuser den Platz.
Ich mag Lucca aber nicht nur wegen seiner historischen Bauten, sondern auch wegen den hübschen Läden. Ich könnte dort stundenlang verweilen und einkaufen. Besonders angetan haben es mir ja die Produkte von Erbario Toscano. Ich habe hier bereits einmal über die Produkte berichtet. Fans von Kosmetika mit guten und hochwertigen Inhaltsstoffen kommen in Italien voll auf ihre Rechnung. Da Erbario Toscano eigentlich in Lucca beheimatet ist, wollte ich Euch unbedingt auch noch den Laden dort zeigen. Mir gefällt es sehr, wie die Shops eingerichtet sind. Auch die Beratung ist ausgezeichnet und Preis-Leistung stimmt bei der Qualität der Produkte definitiv. Unter www.erbariotoscano.it gibt es weitere Informationen dazu.
Und weil ich so begeistert war, habe ich für Euch Seife und Handcreme von Erbario Toscano mitgebracht. Als ich das letzte Mal etwas verlost habe, war ich überwältigt davon, wie viele von Euch sich gemeldet haben (auch die zahlreichen „stillen“ Leser). Deshalb seid Ihr auch jetzt wieder aufgefordert fleissig zu kommentieren. Mitmachen kann jede volljährige Person mit oder ohne Blog. Hinterlasst mir einfach hier auf dem Blog (bitte einen Namen dazu angeben) oder auf Facebook oder auf Instagram einen Kommentar und sagt, ob Ihr lieber das Set bestehend aus Lavendel-Handcreme und Lavendel-Seife oder das Set aus Rosen-Handcreme und Rosen-Seife hättet. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und deshalb habe ich zwei verschiedene Düfte mitgebracht.
Wenn Ihr den Link von meiner Facebook-Seite auf Facebook teilt (hier geht es zu meiner FB-Seite) oder auf Instagram kommentiert, habt Ihr doppelte bzw. dreifache Gewinnchancen. Die Verlosung läuft von heute an bis am Samstag 19.12. um Mitternacht. Ich würde mich freuen, wenn ich Euch die Sachen noch vor Weihnachten zukommen lassen könnte. Ich gebe den/die Gewinner/in auf meinem Blog bekannt (Ihr müsst mir dann einfach eine Mail mit Eurer Adresse an signorapinella@gmail.com schicken, also vergesst nicht zu überprüfen, ob Ihr gewonnen habt). Ich sende Euch dann die Seifen und die Handcreme zu.
Nun träume ich noch etwas weiter vom warmen Süden und dem schönen Lucca und hoffe, dass ich Euch auch ein kurze Auszeit in einer schönen Stadt bescheren konnte!
Herzlichst,
Eure Signora Pinella