Geniessen im Schlosshotel…

Geniessen im Schlosshotel…

Nach meinem letzten Post (hier) über meine Auszeit im Südtirol wollten einige von Euch wissen, welches Hotel ich denn empfehlen würde. Diese Frage ist einfach beantwortet, da ich nun bereits zweimal eine wunderbare Zeit im Schloss Plars in Algund verbracht habe. Macht Euch nun auf eine Liebeserklärung gefasst. Denn wenn ich mich an einem Ort sofort Zuhause fühle, dann muss das einfach etwas mit Liebe zu tun haben.

 

Also, vielleicht gleich vorneweg zur Sache mit der Liebe. Wenn man im Hotel ankommt, dann merkt man sofort, dass alles mit viel Liebe und Hingabe eingerichtet und gestaltet wurde. Alles ist hübsch dekoriert, es warten Kuchen, Kaffee und eine auserlesene Auswahl Tee auf die Gäste und der Empfang bei der Familie Theiner ist herzlich.
Auch die Zimmer, welche alle nach Weinsorten wie Gewürztraminer, Merlot oder Lagrein benannt sind, sind sehr gemütlich und individuell eingerichtet.
Mein persönliches Highlight war aber jeden Morgen das Frühstücksbüffet, für das Irene Theiner täglich frische Kuchen bäckt und die besten Brotaufstriche der Welt herstellt. Ich war ja schon in verschiedensten Hotels auf der ganzen Welt zu Gast, aber so ein Buffet habe ich noch nie erlebt.
Gefolgt wir das Ganze dann eben am Nachmittag von Kaffee und Kuchen und wer will, bekommt am Abend ein Apéro mit dem herrlichen, hauseignen Wein serviert. Natürlich habe ich einige Flaschen mitgenommen, damit auch der Signore etwas von meinem Ausflug hat. Besonders angetan hat es mir übrigens der Pataun Weissburgunder.
Der Wein ist im Schloss Plars wirklich allgegenwärtig. Schliesslich liegt das Hotel mitten in den Weinbergen und man hat einen traumhaften Ausblick in Richtung Meran.
Ihr seht, ich komme nicht mehr aus dem Schwärmen hinaus. Aber das ist auch gut so. Denn ich bin der Meinung, dass Menschen wie die Familie Theiner, die ihr Haus mit so viel Hingabe führen, auch mal ein grosses Lob verdient haben. Und ich empfehle gerne schöne Orte und Dinge weiter, die mein Herz erobert haben! Ich werde sicher schon bald wieder dahin reisen und dann soll auch der Signore endlich in Genuss der Südtiroler Gastfreundschaft kommen.
Weitere Informationen zum Hotel findet Ihr unter www.schlossplars.com
Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag und hoffe, dass Ihr Eure Aufgaben auch mit viel Herzblut angehen könnt!
Herzlichst, Eure Signora Pinella

Geniessen im Pur Südtirol…

Geniessen im Pur Südtirol…

Weil ich mich letzten Frühling ins Südtirol verliebt habe (hier und hier habe ich darüber geschrieben), hat es mich die Tage nochmal dahin zurückgezogen. Besonders angetan hat es mir der Laden „Pur Südtirol“ in Meran. Dort finden Geniesser traditionelle Produkte in erstklassiger Qualität und zu
fairen Preisen. Zusätzlich werden direkt in und vor dem Laden Südtiroler Spezialitäten serviert.

Am „Pur Südtirol“ gefällt mir besonders die Art, wie der Stolz und das Bewusstsein für wen Wert lokaler Produkte vermittelt wird. Ich mag ja das Reisen und das Essen vor Ort sehr. Gleichzeitig fühle ich mich an solchen Orten besonders stark daran erinnert, dass ich die herrlichen Lebensmittel meiner Heimat noch viel mehr schätzen sollte. Besonders jetzt in der Fülle und Farbenpracht des Herbstes bin ich nochmals ganz bewusst am Geniessen.

Solltet Ihr also bei Gelegenheit eine Reise ins wundervolle Südtirol machen, besucht bitte einer der „Südtirol-Shops“. Unter www.pursuedtirol.com findet Ihr alle Standort. Übrigens gibt es auch einen Schweizer Online Shop, mit einem Teil der Produkte aus Südtirol, in dem aber zusätzlich auch noch Bündner-Spezialitäten angeboten werden: www.puralps.ch

Meine nächste Reise ins Meraner Land habe ich auch schon geplant. Denn leider war der liebe Signore noch nie da und muss diesen schönen Ort unbedingt auch kennen lernen. Dafür habe ich meine Sorella www.madamegaianna.blogspot.ch bequatscht mitzukommen. Sie hat meine Begeisterung sofort verstanden und wir verbrachten viele lustige Stunden mit erstklassigem Essen und gutem Wein zusammen.

Gerade wenn man schon lange nicht mehr zusammenwohnt, kann es schön sein, die Kindheit wieder etwas aufleben zu lassen. Noch heute können wir stundenlang „Personenraten“  usammenspielen und uns dabei kugeln vor Lachen. Das haben wir schon immer als Kinder am Abend vor dem Einschlafen gespielt. Das Spiel funktioniert so, dass sich die eine Person eine Person ausdenkt, die beide Spieler kennen, und die andere Person Fragen zu der Person stellt und versucht so schnell wie möglich herauszufinden, wen sich die erste Person vorgestellt hat. Die Fragen dürfen aber nur mit Ja oder Nein beantwortet werden. Also im Stil von „Ist die Person weiblich?“ oder „Ist die Person erwachsen?“ und so weiter. Und wenn Ihr Euch jetzt fragt, was daran so lustig sein soll, kann ich Euch nur raten es auszuprobieren. Ihr werdet es dann verstehen…

Ich wünsche Euch einen genussvollen und vergnüglichen Tag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Auf eine Tasse Tee…

Auf eine Tasse Tee…

Kennt Ihr dieses wohlige Gefühl auch, das sich breit macht, wenn man sich einfach verstanden fühlt? Mir erging das kürzlich genau so, als ich die liebe Sally vom Blog www.puramentesally.com in Locarno traf. Ich habe ja schon einige Male erzählt, dass ich Dank meiner Suocera immer wieder die Gelegenheit habe ein paar schöne Tage im Tessin zu verbringen. Jedenfalls las Sally auf meinem Blog davon und meinte, dass wir uns einmal treffen sollten. So haben wir uns auf der Piazza Grande verabredet und uns dann in das wundervolle Lokal „Al Borgo“ an der Via Borghese 2 in Locarno gesetzt.

Die Zeit verging wie im Flug und ich hätte noch stundelang dort sitzen können. Ich mag Sallys Blog nicht nur wegen der schönen Gestaltung und Bilder und natürlich auch weil er auf Italienisch geschrieben ist, sondern auch wegen ihrer Ehrlichkeit. Ganz offen berichtet sie über die Herausforderungen des Lebens und spricht auch mal Themen an, über die sonst geschwiegen wird, und trotzdem kommen auch die schönen Dinge nicht zu kurz.

Einige Tage später hat mich dann auch noch die liebe Yase von www.alltagsaufhuebscher.blogspot.ch besucht. Eigentlich fühlte ich mich, als ob ich sie schon jahrelang kennen würde, da sie von der ersten Stunde an eine treue Leserin und Kommentatorin meines Blogs war. Auch mit ihr verging die Zeit wie im Flug und ich hätte mich gerne noch viel länger mit ihr über Gott und die Welt unterhalten. Yase ist übrigens eine unsagbar begabte Handwerkerkönigin und wenn Ihr auf der Suche nach Inspirationen rund ums Gestalten und Kreativsein seid, dann müsst Ihr unbedingt bei ihr vorbeischauen.

Meine Sorella www.madamegaianna.blogspot.ch gesellte sich auch noch zu uns und so war das eine fröhliche Runde mit viel Reden und Kaffeetrinken.

All diese Begegnungen mit wundervollen und inspirierenden Menschen machen für mich das Bloggen so wertvoll und ich freue mich von ganzem Herzen über alle Kontakte und Begegnungen, die sich dadurch ergeben haben.

Ich habe aber auch festgestellt, dass ein Blog dabei hilfreich sein kann, spannende Menschen kennen zu lernen. Wenn man mit offenen Augen und offenem Herzen durch die Welt geht, gelingt das aber auch sonst ganz wunderbar. Ich hoffe, dass Euch das auch immer wieder passiert!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. Zu meiner grossen Freude habe ich übrigens auch noch bei einer Verlosung der lieben Sally eine wunderschöne, rosa Überraschungsbox gewonnen (der Signore meinte schon, dass ich sie bestochen habe, weil ich die Box unbedingt gewinnen wollte… aber da ging alles ganz ordentlich und fair zu)! Grazie Mille dafür! Ich habe mich riesig darüber gefreut. Und wenn Ihr so eine Box für Euch oder jemanden damit beschenken wollt, findet Ihr sie unter: www.sweetlemonade.ch

Heimat ist da, wo gegessen wird…

Heimat ist da, wo gegessen wird…

Heimat bedeutet für mich immer auch, dass ich mich mit Dingen und Orten vertraut fühle, dass ich Routinen entwickle und dass ich kleine Inseln voller Glück finde. Bereits hier habe ich vom schönen Wochenmarkt in Oerlikon berichtet, der jeweils am Mittwoch- und am Samstagmorgen stattfindet. Nebst dem Blumen-Stand (über den ich eben hier schon mal geschrieben habe) ist der Früchte- und Gemüsestand der Familie Rossetti mein allerliebster Anlaufpunkt auf dem Markt. Ich finde da nicht nur ein reiches Angebot, sondern auch immer wieder herrliche Kochinspirationen.

Ihr wisst ja, auch Kochen bedeutet für mich ebenfalls Zuhause-Sein. Gerne gehe ich auch auf Reisen zum Einkaufen auf die lokalen Märkte und koche die Sachen dann – weil man das in Hotels nicht kann, mag ich die gar nicht so sehr.

Beim Rossetti gibt es sowohl Gemüse aus regionalem Anbau, wie auch Spezialitäten aus Italien. So kann ich, wenn ich mein liebes Firenze vermisse, einfach mit den typischen italienischen Früchten und Gemüsen gegen das Heimweh ankochen. Daheim ist immer der Ort, an dem man sich wehmütig an einen anderen erinnert! Das sagte der Lyriker Thomas S. Lutter nicht zu Unrecht.

Jedenfalls haben mich beim Rossetti kürzlich herrliche Pfifferlinge angelacht. Wenn man eine klein geschnittene Zwiebel und eine Knoblauchzehe in viel Butter andünstet, die Pilze putzt, klein schneidet und dazu gibt, das Ganze etwas Köcheln lässt, mit Salz und Pfeffer abschmeckt, auf einem hausgemachten Brot anrichtet und etwas Trüffelöl und Honig darüber giesst, dann sind diese Pilzschnitten einfach ein Traum und ein herrliches Essen an einem Herbsttag!

Solche Ideen kommen immer in meinen Kopf, wenn ich am Stand der Familie Rossetti stehe und dann weiss ich Heimat ist da, wo man zu gutem Essen inspiriert wird!

Endet die Reise, beginnt das Angekommensein„, sagte der Journalist Walter Ludin. Das stimmt und ist gut so. Ich hoffe, dass Ihr in Eurem Leben auch Orte habt oder findet, die Euch einfach glücklich machen. Mein kleiner Tipp dazu: Manchmal muss man auch ausziehen um sie zu finden (ich muss mir das auch immer mal wieder selber sagen;)!
Herzlichst, Eure Signora Pinella

Blumen statt Diamanten…

Blumen statt Diamanten…

Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich noch nie so schöne Blumen gefunden habe wie dort. Sie sind immer der Jahreszeit angepasst und werden in schönen Weidekörben präsentiert.

Da der Signore weiss, wie gerne ich Blumen mag, hat er mir zum Geburtstag eine grosse Vase geschenkt. Einmal pro Monat überrascht er mich dann mit einem Strauss. Ich mag dieses kleine Ritual, das übrigens mein Schwager begründet hat. Auch nach vielen Ehejahren gibt es jeden Monat einen Strauss für meine Schwester.
Ist der Strauss vom Signore verwelkt, wird es für mich wieder Zeit auf den Markt zu gehen und neue Blumen zu holen. Endlich gibt es nun wieder Hortensien. Aber zuvor freute ich mich auch sehr über die Pfingstrosen, Ranunkeln und Tulpen und natürlich das ganze Jahr über wundervolle Rosensträusse.
Wenn ich auf dem Markt frische Kräuter kaufen, werden auch diese eingestellt in eine
Vase kurzerhand zum Teil der Blumendekoration.
Solltet Ihr also irgendwo in der Region Winterthur (dort befindet sich das Geschäft von www.blumen-mueller.ch) oder Zürich wohnen (jeden Mittwoch- und Samstagmorgen findet man den Stand auf dem Markt in Oerlikon), dann ist ein Besuch in diesem Blumenwunderland ein Muss. Meine Geburtstagsdekoration (darüber habe ich hier berichtet) entstand auch mit Blumen von Müllers. Auf den Markt in Oerlikon wurde ich übrigens zum ersten Mal von der lieben Autorin von www.zumfressngern.ch mitgenommen. Ich habe mich so gefreut, als ich festgestellt habe, was für ein Paradies sich in meiner Nähe befindet.
Und solltet Ihr keinen Blumenladen in der Nähe haben, dann geht raus, streift durch die Felder und pflückt Euch einen schönen Wiesenblumenstrauss. So habe ich es immer als Kind gemacht und noch heute hüpft mein Herz, wenn ich daran denke!
Ich wünsche
Euch einen wundervollen Tag!