Bella Napoli Teil 2 – Traumhafte Amalfiküste…

Heute gibt es nun den zweiten Teil des Berichtes über unsere Reise nach Napoli. Der Signore und ich träumten schon lange davon einmal an die Amalfiküste zu fahren. Daher streiften wir Herculanum und Pompeji nur im Vorübergehen und konzentrierten uns dann ganz auf die Küstenregion. Gefahren wurden wir von Carmine. Er führt
täglich Touren an die Küste durch. Nebst einem, für italienische Verhältnisse wahrhaft gemässigtem Fahrstil, überraschte uns Carmine auch den ganzen Tag über immer wieder mit kleinen Besonderheiten und Geschenken. So pflückte er im Garten des Restaurants, in dem wir zu Mittag assen, die wunderbar süssen, kleinen Tomaten für mich, die ich Euch bereits hier im ersten Teil der Napoli-Reihe einmal gezeigt habe. Wir haben sein Unternehmen übrigens über Tripadvisor gefunden, wo er auch sehr gut bewertet wurde. Ihr erreicht ihn unter der E-Mailadresse foggiacarmine@gmail.com
täglich Touren an die Küste durch. Nebst einem, für italienische Verhältnisse wahrhaft gemässigtem Fahrstil, überraschte uns Carmine auch den ganzen Tag über immer wieder mit kleinen Besonderheiten und Geschenken. So pflückte er im Garten des Restaurants, in dem wir zu Mittag assen, die wunderbar süssen, kleinen Tomaten für mich, die ich Euch bereits hier im ersten Teil der Napoli-Reihe einmal gezeigt habe. Wir haben sein Unternehmen übrigens über Tripadvisor gefunden, wo er auch sehr gut bewertet wurde. Ihr erreicht ihn unter der E-Mailadresse foggiacarmine@gmail.com




Die Vorstellung an einen Ort zu reisen, an dem ein Vulkan so bedrohlich nahe ist, erfüllte mich vor der Reise etwas mit Unbehagen. Das besserte sich auch nicht, als Carmine uns erklärte, dass der Vesuv alle 70 Jahre ausbreche und dass das 1944 das letzte Mal der Fall gewesen sei… So bedrohlich der Vulkan für die Gegend auch ist, so positiv wirkt sich seine fruchtbare Erde auf die Vegetation aus. Oder wie der Signore sagen würde: „In der Gegend um Napoli muss man keine Ahnung von Gartenbau haben, man sät einfach und alles wächst.“ Nicht von ungefähr wird die Gegend um Napoli auch „Terra felice – fruchtbare Erde“ genannt. So war unsere Fahrt in Richtung Amalfiküste eine Fahrt durch üppiges Grün, über die Berge, die Carmine „Schweiz von Italien“ nannte, hinunter nach Ravello.
Ravello ist ein kleines Juwel an der Küste. Dort hatten wir die besondere Gelegenheit den Weinkeller von Ettore Sammaro zu besuchen und seine wirklich gute, solid produzierten Weine zu degustieren. Weil wir also schon vor dem Mittag, auf leeren Magen mit Wein verköstigt wurden, kauften wir dann auch eine Kiste dieser typisch fruchtigen Weissweine von der Amalfiküste;) Unter www.ettoresammarco.it findet ihr weitere Informationen.Danach ging es weiter nach Amalfi, in dessen Dom sich die Gebeine des Apostels Andreas befinden. An der Küste schien an diesem Tag übrigens das Hochzeitsfieber ausgebrochen zu sein. In jedem Örtchen sahen wir eine Hochzeitsgesellschaft. Und eben in Amalfi selbst gerieten wir mitten in eine Hochzeitsmesse hinein. Schön war das! Wenn die Italiener eines können, dann ist es Hochzeiten mit viel Pomp und Glamour feiern. Amalfi war früher übrigens eine der vier Seerepubliken Italiens. Und solltet Ihr einmal dorthin kommen, müsst Ihr unbedingt vom wunderschönen Papier kaufen, welches in Amalfi immer noch handgeschöpft wird.





Romantisch wurde es dann bei unserem Mittagessen, das wir hoch am Hügel mit dem Blick auf
Positano in einem hübschen Restaurant (eben bei den Tomaten;) serviert bekamen. Positano ist sowieso einfach ein Juwel. Das Städtchen reicht von hoch oben am Hang bis nach unten ans Meer. Bunte Kleider und Sandalen wären dort das typische Souvenir. Da ich aber bereits mehr als genug Kleider habe, kaufte ich mir lieber einen Sack Kastanien. Diese sind in Italien viel grösser als bei uns in der Schweiz. Und da ich Marroni in jeder Form liebe (dazu gab es bereits hier ein Rezept), konnte ich einfach nicht widerstehen.
Positano in einem hübschen Restaurant (eben bei den Tomaten;) serviert bekamen. Positano ist sowieso einfach ein Juwel. Das Städtchen reicht von hoch oben am Hang bis nach unten ans Meer. Bunte Kleider und Sandalen wären dort das typische Souvenir. Da ich aber bereits mehr als genug Kleider habe, kaufte ich mir lieber einen Sack Kastanien. Diese sind in Italien viel grösser als bei uns in der Schweiz. Und da ich Marroni in jeder Form liebe (dazu gab es bereits hier ein Rezept), konnte ich einfach nicht widerstehen.






Die Marroni habe ich dann, als wir wieder Zuhause waren, in meiner neusten Errungenschaft zubereitet. Ich fand nämlich in einem Laden in unserem Quartier eine Marronipfanne für 3 Euro. Die musste ich einfach haben. Ihr könnt die Marroni aber auch einfach im Backofen zubereiten (ungefähr 20 Minuten auf 180 Grad backen und zwischendurch immer wieder wenden). Zuvor müsst Ihr sie aber einschneiden und mindestens zwei Stunden im Wasserbad einweichen. Aber danach schmecken sie wunderbar, richtig süss und lecker zu einem Glas Weisswein
von der Amalfiküste. Dieser bringt uns nochmal die Erinnerung an einen wunderbaren Tag zurück, den der Signore und ich sicher nicht so schnell vergessen werden. Und damit auch Ihr etwas schwelgen könnt, hier noch der Soundtrack dazu…
von der Amalfiküste. Dieser bringt uns nochmal die Erinnerung an einen wunderbaren Tag zurück, den der Signore und ich sicher nicht so schnell vergessen werden. Und damit auch Ihr etwas schwelgen könnt, hier noch der Soundtrack dazu…







So, das wäre es mit meinem Bericht über Napoli und die Amalfiküste. Ich werde diese Tage sicher mein Leben lang nicht vergessen. Danke nochmal lieber Signore, dass Du mich zu dieser Reise überredet hast!
Ich wünsche Euch allen einen wundervollen Tag!
Herzlichst, Eure Signora Pinella
P.S. Dass die Bilder, welche ich mit meiner kleinen Reisekamera gemacht habe, nun in schönen Farben erstrahlen, habt Ihr übrigens der lieben Kathrin www.kuisine.ch zu verdanken! Sie hat mich in die höheren Gefilde der Bilderbearbeitung, also quasi im sprichwörtlichen Sinne auf den Weg der Bild-Erleuchtung geführt;)
Mhmmm Marroni…Ich lieb es! Und die Pfannne sieht ja spannend aus. Ich mach meine Marronis immer im Backofen oder auf einer gelöcherten Pfanne über dem offenen Feuer im Wald.
Die Bilder sind wirklich sehr gut. Verräts du mir den Bildbearbeitungs-Tip?
Ganz liebe Grüsse
Kuhmagda
Liebe Kuhmagda,
ja Marroni sind herrlich. Ich muss auch wieder mal in den Wald und dort auf dem offenen Feuer kochen. Ich mag es besonders gerne Hörnli im Kessel zu kochen, im Deckel Hackfleisch zu braten, alles zu vermischen und Käse darüber zu geben. Das beste Essen der Welt;)
Tipps gibts per Mail;)
Liebe Grüsse, Signora Pinella
Liebe Therese
Oh wow, ich dachte mir gleich, dass die Bilder super sind. Ach, das macht grosse Lust auch mal dort hin zu fahren.
Bis ganz bald.
Herzlichst
Gsbriela
Liebe Gabriela,
ja, vielleicht wenn Eure Kiddies etwas grösser sind, wäre das auch mal eine schöne Reise für die ganze Familie! Man kann dort wunderbar Kultur- Städtetrip und Badeferien verbinden!
Herzlichst, Signora Pinella
Liebe Gabriela,
die Amalfiküste steht ganz, ganz oben auf meiner
Wunschreiseliste. Schon lange wollen wir da mal hin,
auch weil unser Lieblingsitaliener immer so sehr von
seiner Heimat schwärmt. Wahnsinn, wie die Häuser in
die Berge gebaut sind, ich glaube, wenn ich da wohnen
würde, hätte ich echt Angst, dass mein Haus einfach
mal runterfällt 🙂
Marroni sind super. Mein Mann macht sie dann immer
nach dem kochen aufm Kugelgrill – das geht auch total
gut.
Jetzt schau ich mal auf der Seite vorbei wg. den Bildern.
Lg Christiane
Liebe Christiane,
ja, fahrt unbedingt mal nach Napoli. Es ist wirklich eine Reise wert. Und die Amalfiküste ist einfach ein Traum!
Liebe Grüsse aus dem Süden,
Signora Pinella
Danke! Ein wunderschöner Bericht! Da möchte man am liebsten gleich in den nächsten Zug in Richtung Süden einsteigen!
Lg Emilia
Danke liebe Emilia! Leider geht das mit dem "Einfach in den Süden fahren" nicht immer so einfach. Solltest du es aber doch ins Auge fassen, unbedingt meine Buchungstipps aus dem ersten Napoli-Teil beachten. Das sparst du viel Geld;)
Herzlichst, Signora Pinella
Ich bin auch zurück aus Kroatien 🙂
Was für eine schöne Reise du gemacht hast. Und Marroni! Ich muss das ausprobieren, ich liebe sie
Herzlichst
yase
Willkommen zurück liebe Yase!
Ich möchte auch wieder einmal nach Kroatien. Ich mag dieses Land sehr und war schon vier Mal dort.
Liebe Grüsse, Signora Pinella
Wunderschöne Bilder, da gerate ich gerade soo in Urlaubsstimmung. Die Amalfi-Küste finde ich auch bezaubern – wir träumen auch davon. Den Bericht über Florenz mit Kind fänd ich im übrigen sehr interessant, wir haben eine kleine 3 Monate alte Maus hier und irgendwann wollen wir auch mal wieder in den Urlaub, da wäre spannend zu wissen, ob so ein Städtetrip drin ist. 🙂
Liebe Grüße,
Daniela
Liebe Daniela,
ich mach mich so bald wie möglich an den Bericht zum Thema Städtetrip mit Bambinis. Ich habe mir gerade Deinen Blog angesehen. Wunderschön! Und Eure kleine Maus ist ja allerliebst!
Herzlichst, Signora Pinella
Die Bilder sind ja der Hammer. Und die leckeren Maronis will ich schnellstens selber machen.
Liebe Grüße
ella