Essbares Glücksgefühl…

Essbares Glücksgefühl…

Kürzlich flatterte eine wirklich schöne Einladung zum Osterevent der Migros unter dem Motto #osternwirdjöö bei Chocolat Frey in Buchs AG zu uns ins Haus. Schokolade in der Form von süssen Hasen, da werde sogar ich schwach – Ihr wisst ja, normalerweise mag ich lieber deftige Speisen. Meine Erwartungen wurden übertroffen und ich ging erfüllt von Schokolade und Glücksgefühlen Nachhause. Das Beste ist, dass ab Morgen 8. April 2017 die Hasenspasstage bei Chocolat Frey beginnen und auch Ihr in die Welt der Schokolade eintauchen könnt.

Mir persönlich hat es die interaktive Ausstellung von Chocolat Frey besonders angetan. Die Besucher können tief in die Welt der Schokolade eintauchen und erfahren was es braucht, damit aus einer Kakaobohne feinste Schokolade wird. Im Eingangsbereich der Ausstellung gibt es übrigens viele schöne Zitate rund ums Thema Schokolade.

Ich fühlte mich extrem an den Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“ erinnert. Besonders im unteren Teil der Ausstellung, in dem die Schokolade auf einem Förderband an einem vorbei fährt und man sich den Bauch so richtig vollschlagen kann. Richtig interessant fand ich auch den Test zur Bestimmung des Schokoladentyps. Ich bin „Der neugierige Gourmet“ für den bei der Schokolade Qualität wichtiger ist als Quantität. So etwas hatte ich schon geahnt;)

Besonders stolz war ich dann natürlich auch auf meine erste eigene Schokoladenkreation und auf den ersten Osterhasen, den ich selber gemacht habe. Die Geschichte mit dem Hasengiessen ist gar nicht so einfach. So wusste ich zum Beispiel nicht, dass man ziemlich lange seitlich auf die Form schlagen muss, wenn die Schokolade darin ist, damit es später keine Lufteinschlüsse hat und der Hase schön glatt wird. Man lernt eben nie aus…

Über die Ostertage wird bei Chocolat Frey ebenfalls Hasengiessen angeboten. Dafür gibt es aber nur noch wenige freie Plätze (mehr Infos dazu findet Ihr auf www.chocolatfrey.ch).

Dafür werden im Kino von Chocolat Frey Osterfilme gezeigt, die Kinder können ihre eigenen Ostertäschli basteln und beim grossen Memory Preise gewinnen. Für die Begleitpersonen gibt es Leckereien im Besucherzentrum von Chocolat Frey und vom 8. April bis am Gründonnerstag in der Boutique von Chocolat Frey zehn Prozent auf alle Schokoladenprodukte.

Nach dem Besuch bei Chocolat Frey habe ich richtig Lust noch mehr über Schokolade zu erfahren und dieses Produkt gezielter und sorgfältiger in meiner Küche einzusetzen. Der Schoggiwahn an den Feiertagen ist immer noch nichts für mich. Aber wie es das Fazit von meinem Schokoladentest war, ist das Geniessen von herrlicher Schokolade, dieser Moment, wenn sie im Mund schmilzt und ihre herrlichen Aromen entfaltet, pures und essbar gewordenes Glück…

Ich bin sicher, dass nun einige von Euch lieben Leserinnen und Lesern sofort nach einem Stück Schokolade suchen werdet;)

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende voller Glück und Schokolade!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. unter www.chocolatfrey.ch findet Ihr das detaillierte Osterprogramm und hier findet Ihr viele Inspirationen und Rezepte rund ums Thema #osternwirdjöö

Was sich liebt…

Was sich liebt…

Nach unserem wirklich schönen Frankreich-Urlaub um letzten Sommer (hier und hier und hier habe ich darüber berichtet), waren der Signore und ich nicht mehr zusammen in den Ferien. Gerade deshalb haben wir die letzte Woche, die wir endlich wieder zusammen in Italien verbrachten, unsagbar genossen. Zuerst ging es ins Val Gardena zum Skifahren. Das war eine lustige Geschichte. Ich wurde dahin auf eine Pressereise eingeladen und habe gefragt, ob der Signore nachkommen dürfe. Nach und nach haben sich offenbar viele wieder abgemeldet und schlussendlich wurde die offizielle Pressereise abgesagt. Weil ich aber trotzdem gerne dahin wollte, gab es dann eine Individualreise für den Signore und mich. Davon werde ich Euch auch noch berichten. Nach ein paar Skitagen ging es dann weiter in unser geliebtes Florenz. Ach war das schön. Einfach traumhaft. Ich war überrascht, wie sehr sich die Stadt in den vergangenen zwei Jahren gewandelt hat. Und weil ich wieder viel entdeckt habe, müsst Ihr nun damit leben, dass es wieder ganz viel zum Thema Firenze auf diesem Blog gibt.

Dass das Weingut Le Filigare ein traumhaft schöner Ort ist, habe ich Euch bereits hier und hier und hier erzählt. Jedes Mal, wenn wir durch die Hügel des Chianti fahren und zum Schluss auch noch über das wirklich schlechte, letzte Stück der Strasse holpern, nimmt es mir fast den Atem. Und dieses Mal war der Ausblick in die Olivenhaine und Weinberge noch viel schöner, als ich ihn in Erinnerung hatte.
Das sanfte Abendlicht liess alles so magisch aussehen. Könnten der Signore und ich nochmals heiraten, dann würden wir das genau auf diesem Weingut tun. Ach wäre das schön… diese Aussicht, kombiniert mit erstklassigem Wein und den besten italienischen Spezialitäten. Vielleicht können wir mal unseren Kindern eine solche Hochzeit ausrichten – obwohl die dann vermutlich so genug von unserem Italien-Fimmel haben werden, dass sie im hohen Norden in einer Schneehöhle heiraten wollen;)
Wenn wir schon beim Thema Spezialitäten sind – italienisches Essen ist ja einfach per se einmal gut – aber die Florentiner haben es nun auch endlich verstanden, dass man die eignen Produkte etwas besser vermarkten sollte. So gibt es neu direkt gegenüber vom Palazzo Pitti ein hübsches, kleines Restaurant mit dem Namen „Olivia“, wo sich alles um Oliven und Olivenöl dreht. Diese Zutaten werden in jedes Gericht integriert. Das ganze Lokal kommt sehr hip und modern daher und das Essen ist leicht und gesund. Denn wenn mir in der Zeit in Florenz etwas gefehlt hat, dann war das leichteres Essen. Schwere Kost mit viel Fett, Wein und Fleisch gab es überall (was auch ok ist, denn so ist die Florentiner-Küche nun einmal). Hier findet Ihr mehr Infos zum Restaurant: www.oliviafirenze.com
Die Tage mit all diesen schönen Entdeckungen und den Treffen mit lieben Menschen sind nur so verflogen und ich werde aber noch lange in Erinnerungen daran schwelgen. Jedenfalls wollen wir so bald wie möglich zurück. Denn nicht nur mir, sondern auch dem Signore (oder besser gesagt dem Signore noch mehr), ist der Abschied wirklich schwer gefallen.
Je mehr Distanz ich zu unserer Zeit in Florenz bekomme, umso dankbarer bin ich dafür. Sie hat mich aus meiner Komfortzone heraus gebracht, gerade weil ich selber nie ein Jahr lang dorthin gegangen wäre. Und ja, als wir dort waren, war es oft hart. Wir waren knapp bei Kasse, lebten in einer Villa Durchzug in der es wechselweise feuchtkalt oder brütend heiss war und mussten in Rekordzeit eine neue Sprache lernen. Aber es war möglich.
Ein liebes Paar erzählte mir schon oft die Geschichte, dass sie sich am Anfang, als sie sich kennen lernten nicht ausstehen konnten. Sie drückten zusammen die Schulbank und fanden sich nur doof. Wenn man in einer Klasse ist, ist man dem Anderen aber zwangsläufig ausgesetzt. Gegen Ende ihrer Schulzeit fanden sie zum Erstaunen aller zusammen und niemand konnte es glauben. Aus Ablehnung wurde grosse Liebe. Genau so erging es mir mit Florenz. Zuerst fand ich alles dort soooooo sch… doof. Ich hatte Heimweh, nervte mich über die Italiener, über das Wetter, die Wohnung und so weiter… Heute ist diese Stadt (nebst Thun) meine grosse Liebe unter den Städten dieser Welt – und ich habe nun doch schon ein paar Städte gesehen. So kann es gehen. Aber vielleicht ist genau das die Essenz der Liebe, dass man auch die Schwächen des Anderen haargenau kennt und annimmt und schlussendlich auch liebt. Ganz nach dem Motto „was sich liebt das neckt sich“ oder „man kann sich auch extrem doof finden und trotzdem ineinander vergucken“;)

Ich kann Euch wärmstens empfehlen nach Florenz zu reisen. Vielleicht werdet Ihr mich verstehen. Vielleicht auch nicht, einfach deshalb, weil bereits eine andere Stadt Euer Herz erobert hat… Aber ich weiss jetzt schon, dass ich ganz bald wieder dahin will. Und für den Fall, dass Ihr auch eine Reise nach Firenze plant, könnt Ihr Euch auf die kommenden Beiträge darüber freuen.

Ich hoffe, dass Euch meine Chianti-Bilder auch so gut gefallen wie mir und dass Ihr ein bisschen schwelgen konntet… Und es würde mich schwer interessieren, ob Euch auch schon so etwas passiert ist, dass aus heftiger Ablehnung plötzlich grosse Zuneigung wurde?

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Poulet au Cidre und ein bisschen Heimat…

Poulet au Cidre und ein bisschen Heimat…

Bereits in meinem letzten Beitrag erhielt meine liebe französische Freundin einen besonderen Platz. Ihre Heimat ist die Normandie. Und so wie ich das Bernbiet vermisse und Heimweh habe, vermisst sie manchmal die Normandie. Obwohl sie von Zürich natürlich eine viel längere Reise in ihre Heimat hat als ich. Ich sollte also gar nie mehr jammern. Jedenfalls kamen wir kürzlich auf das Thema Cidre zu sprechen und sie hat mir ein wunderbares Rezept für ein „Poulet au Cidre“ gegeben. Ich habe heute die Ehre dieses Rezept mit Euch zu teilen. Denn Ihr wisst ja, gegen Heimweh oder vielleicht auch gegen Fernweh hilft gutes Essen. Manchmal ist es ein Bissen, der uns den Ort schmecken und riechen und fühlen lässt, an dem wir gerne wären. Und dieses Poulet ist wirklich ein Traum. In die karamellisierte Sauce könnte ich mich hinein legen! Passend zum Thema Fernweh habe ich Bilder aus der wunderbaren Normandie für Euch, die ich im letzten Sommer in unseren Ferien gemacht habe. Ihr versteht dann vielleicht, warum meine liebe Freundin manchmal Heimweh hat. Ich finde die Normandie auch wunderschön!

Und hier nun das Rezept für ein herrliches „Poulet au Cidre“
Zutaten für vier
Personen:
– 1,5 kg ganzes Hähnchen
oder optional Schenkel und Flügel (beim Fleischgewicht sind die Knochen
mitgerechnet)
– 200g Speckwürfel
– 1 Flasche Cidre
(Apfelwein)
– 3 bis 4 Äpfel
– 1 Zwiebel
– 200 ml Rahm
– Butter
– 1 EL Zucker
– Zimt, Salz und Pfeffer
zum Würzen
Zubereitung: Das Hähnchen in Stücke schneiden (Schenkel und Flügel abtrennen und die Brust halbieren) oder einfach die Schenkel und Flügel bereitstellen. Etwas Butter in einem Bratentopf zergehen lassen und den Speck andünsten. Den Speck aus dem Topf holen und im Bratfett die grob geschnittene Zwiebel und das Fleisch andünsten und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Speck wieder dazu geben und das Fleisch mit 6 dl Cidre ablöschen. Eine Messerspitze Zimt zum Verfeinern dazu geben.
Das Ganze eine Stunde köcheln lassen. 15 Minuten vor Ende der Kochzeit die Äpfel in Viertel schneiden, dazu geben und mit dünsten. Das Fleisch und die Äpfel auf einer vorgewärmten Platte anrichten, warmstellen und den Jus in ein Gefäss abgiessen.
Im Topf 1EL Zucker karamellisieren lassen, mit dem Fleischjus ablöschen, den Rahm dazu geben, alles gut verrühren und die Sauce kurz aufkochen lassen. Das Fleisch mit der Sauce zu Salzkartoffeln oder Reis servieren.
Manchmal muss man sich die Heimat halt kochen;) Und wenn man Menschen findet, die einem verstehen und oft auch die Familie ersetzen, wie das meine Freundin mir tut, dann hat man grosses Glück und ich bin sehr dankbar dafür.
Ich wünsche Euch, dass Ihr für andere ein solcher Mensch sein könnt und selber immer wieder liebe Menschen findet, wenn Ihr sie nötig habt. Ich will mir jedenfalls Mühe geben für andere da zu sein, über den Tellerrand des eigenen kleinen Kreises zu blicken und ein offenes Haus und Herz für Menschen zu haben, die gerade etwas Gesellschaft oder auch einfach ein leckeres Essen brauchen.
Viel Vergnügen beim Nachkochen von diesem wunderbaren Gericht und „Bon Appétit“!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

P.S. während ich Diesen Post schreibe, bin ich im wundervollen Val Gardena. Ihr könnt Euch schon auf den Reisebericht freuen, denn hier gefällt es mir ebenfalls sehr, sehr gut!

Luxus für die Seele…

Luxus für die Seele…

Der grösste Luxus ist es für mich Zeit zu haben. Zeit zum Geniessen, Zeit um ein schönes Buch zu lesen oder Zeit mit meinem lieben Signore. Da er einen Job hat, bei dem er viel mehr arbeitet als andere und oft rund um die Uhr erreichbar sein muss, sind uns kleine Auszeiten heilig. Dann fahren wir ins Tessin nach Locarno und fühlen uns unserem geliebten Italien etwas näher.

Als wir in Florenz gelebt haben, hatten der Signore und ich so viel Zeit füreinander wie nie. Wir haben uns regelmässig nach der Arbeit in der Stadt zum Aperitivo getroffen und am Wochenende sind wir ans Meer gefahren (hier und hier und hier habe ich Euch davon berichtet).

Diese Unbeschwertheit oder eben Dolce Vita hat sich auch auf diesem Blog gezeigt. Mir gefiel das sehr und ich vermisse es. Umso mehr freue ich mich, dass schon bald die erste Italienreise in diesem Jahr ansteht. Ich habe das Glück, dass ich Dank meinem Beruf auch wieder einen neuen Teil dieses Landes erkunden darf  (so wie ich das bereits hier durfte) und ich werde Euch sicher davon berichten.

Auszeiten für die Seele sind für mich aber auch die Momente, in denen ich ein schönes Buch lesen oder etwas richtig Leckeres geniessen kann. Dazu habe ich heute zwei Buchempfehlungen und ein Rezept für das einfachste und leckerste italienische Dessert aller Zeiten;)

Das erste Buch ist „Love Kitchen“ von Eschi Fiege aus dem Brandstätter Verlag. Eschi Fiege schreibt hinten auf dem Einband: „Was ich für dich koche, weil ich dich liebe… …Denn Kochen ist sichtbar gemachte Liebe.“ Als ich das gelesen habe, stand fest, dass ich dieses Buch unbedingt haben muss. Die Rezepte im Buch sind relativ einfach und schnell nachgekocht. Eben genau das Richtige für einen romantischen Abend zu Zweit.

Das zweite Buch ist „Tea Time“ von Csaba dalla Zorza (hier habe ich bereits ein anderes Buch von ihr vorgestellt). Immer wenn ich in Italien bin, kaufe ich mir neue italienische Kochbücher. Ich bin schon gespannt, was ich wieder Schönes in meiner Lieblingsbuchhandlung in Florenz finden werde.

Und nun endlich noch das Rezept für die einfachste Panna Cotta der Welt.

Wie es der Name schon sagt, ist Panna Cotta nicht viel mehr als gekochter Rahm mit etwas Geliermittel und Zucker. Da ich im Umgang mit Gelatine wirklich eine absolute Niete bin, habe ich mein Panna Cotta mit Agaragarpulver zubereitet. Agaragar ist ein pflanzliches Geliermittel und funktioniert gut als Gelatineersatz.

Zutaten für vier kleine Portionen Panna Cotta:
5 dl Rahm, 1 dl Milch, 3 El Zucker, 1 Messerspitze Vanillemark, 1/2 TL Agaragar

Zubereitung: Zuerst den Rahm, die Milch, den Zucker und das Vanillemark aufkochen und dann mindestens 5 Minuten weiter unter ständigem Rühren köcheln lassen. Agaragar in wenig Wasser (ca. 3 El) gut auflösen, zu den restlichen Zutaten hinzu geben, gut einrühren und danach die Masse in vier kleine Schalen abfüllen. Das Ganze mindestens drei Stunden lang kühl stellen und danach servieren.

Mich persönlich nervt es sehr, dass Panna Cotta ganz oft mit einer Waldbeerensauce serviert wird. Ich finde, dass das den feinen Rahmgeschmack völlig erschlägt und kaputt macht. Für mich reicht die leckere Creme vollkommen aus. Aber eben, wer es mag, kann dazu gerne noch ein Kompott oder etwas Früchte kombinieren.

So, das war nun mal wieder so ein richtig bunt gemischter Post, wie ich sie eigentlich gerne von mir mag. Ich schwelge jetzt noch etwas in Vorfreude für meine Italienreise. In einer Woche geht es schon los…

Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag!

Herzlichst, Eure Signora Pinella

Wohnen mit Formstil…

Wohnen mit Formstil…

Wohnen mit Formstil…

Wohnen ist mir wichtig. Ich will es Zuhause gemütlich haben, denn da tanke ich Energie und kann ganz mich selber sein. Darum werden wir ja im neuen Jahr auch umziehen, weil es in der alten Wohnung einfach nie ganz gestimmt hat. Trotzdem habe ich auch da immer viel ins Einrichten und Dekorieren investiert. Ehrlich gesagt kann ich Menschen nicht verstehen, die permanent im Provisorium leben. Sogar wenn ich in die Ferien gehe, richte ich mich im Hotelzimmer oder der Ferienwohnung gemütlich ein. Weil ich eben das Einrichten und Gestalten so schätze, bin ich laufend auf der Suche nach schönen Wohnshops und habe mich sehr gefreut, als ich www.formstil.ch entdeckt habe.

Stephanie und Cora, die beiden Gründerinnen von Formstil, haben einfach ein unsagbar gutes Händchen für wunderbare Dekosachen. Ihr Shop ist voller hübscher Trouvaillen und ich könnte dort endlos einkaufen. Vorerst habe ich mich für eine grün-gold-gestreifte Vase und eine Decke für unser Bett entschieden. Denn ja, es war endlich soweit: Ich konnte den Signore davon überzeugen, dass wir ein neues Bett brauchen. Wir haben schlussendlich eine klassische Boxspring-Variante gewählt. Der Schlafkomfort ist echt traumhaft und aktuell muss ich mich überwinden, dass ich nicht alle meine Artikel vom Bett aus schreibe. Aber schliesslich hat schon Winston Churchill gerne vom Bett aus gearbeitet – was für ihn ok war, wird ja wohl für mich auch passen;)
Eben, schaut wirklich umbedingt bei www.formstil.ch vorbei, wenn Ihr auf der Such nach besonderen Wohnideen seit. Die zwei Frauen haben übrigens auch einen sehr schönen und inspirierenden Wohnblog (den findet Ihr hier).
Ich wünsche Euch einen guten Start in ein hoffentlich gemütliches und kuscheliges Wochenende!
Herzlichst, Eure Signora Pinella
P.S. dieser Post ist keine Kooperation! Ich wollte einfach unbedingt von Formstil berichten, weil ich finde, dass Menschen, die etwas so Schönes geschaffen haben, auch Lob und Anerkennung verdienen!

 

Festa della Donna…

Festa della Donna…

Festa della Donna…

Heute nehme ich Euch mit zu einem Ausflug, den ich kürzlich mit meiner grossen und kleinen Freundin gemacht habe, zeige Euch einen wundervollen Laden und erkläre Euch, warum man die Weiblichkeit ab und zu feiern sollte…
Der 8. März ist der internationale Tag der Frau. Das ist eine schöne Idee, die mir sehr gefällt. Ich habe Festa della Donna zum ersten Mal vor zwei Jahren, als wir in Italien lebten, gefeiert. Es war ein Samstag, die Eintritte in die Museen waren für die Frauen gratis und es wurden Blumen
(besonders die gelben Mimosen) an Frauen verteilt. Auch der Signore brachte mir ein Mimosen-Rosen-Strauss heim und meinte, dass wir den Tag der Frau feiern sollten.
Als Kind habe ich selten über Unterschiede zwischen den Geschlechtern nachgedacht, da das unseren Eltern nicht wichtig war und sowohl meine Schwestern und ich und auch mein Bruder im Haushalt mit anpacken mussten. So ist unser Bruder zum Beispiel bis heute der König der Hefeteige und backt wunderbare Zöpfe und Brote. Ich habe dafür von meiner Mama den Titel „Heimwerker-Königin“ erhalten, weil ich so gerne mit Hammer und Bohrer hantiere;) Trotzdem merke ich immer wieder, dass ich auch eine stark ausgeprägte weibliche Seite habe und das Zusammensein mit meinen Geschlechtsgenossinnen geniesse. Ich hatte in den letzten zwei Wochen gleich zweimal das Vergnügen mit einer lieben Freundin ein paar gemütliche Stunden beim Einkaufen, Plaudern und Kaffeetrinken zu verbringen. Dabei geht es mir jeweils weniger um das Shopping-Erlebnis, als darum etwas zusammen zu erleben, sich Zeit zu nehmen und neben dem Bummeln durch die Geschäfte über Gott und die Welt zu philosophieren.
Da ich in den letzten Jahren viel unterwegs war, ergab sich ganz unfreiwillig eine gewisse Distanz zwischen mir und meinen Freundinnen. Umso mehr freue ich mich daher darüber, dass ich an meinem neuen Wohnort eine liebe neue Freundin gefunden habe, die mit mir das Leben im „Exil“ teilt und mich in allen Lebensbereichen versteht und unterstützt. Dazu kommt, dass diese Freundin eine wundersüsse, kleine Tochter hat (über sie habe ich hier bereits berichtet). Dieses kleine Wesen begleitet uns überall mit hin und das macht die Ausflüge nicht etwa kompliziertet, sondern noch viel lustiger und unterhaltsamer. Hier habe ich Euch bereits erzählt, wie die kleine Dame Paris Hilton verzauberte. So begleitete die kleine Maus kürzlich ihre Mama und mich zum Ausflug in das neu eröffnete Maisons du Monde in Dietikon (hier geht’s zum Online-Shop). Die Mama der Kleinen ist Französin und kannte das Geschäft bereits aus ihrer Heimat. Und der Weg dahin hat sich wirklich gelohnt: Die Wohnaccessoires sind ein Traum und wir hätten uns stundenlang durch Geschirr, Tischwäsche und Dekoteile wühlen können. Unsere kleine Begleiterin schlummerte währenddessen süss und selig in ihrem Wagen und unterhielt uns nach dem Aufwachen mit ihrem fröhlichen Geplapper. Es stimmt also definitiv, dass Franzosen etwas vom Wohnen und der Kindererziehung verstehen.
An diesem Tag kam ich sehr zufrieden und glücklich Nachhause. Das gleiche Gefühl hatte ich übrigens auch nach einem Ausflug am letzten Samstag, den eine andere liebe Freundin und mich nach Konstanz führte. Das sind für mich die wahren Frauentage, die man jederzeit und nicht nur am 8.März feiern und zelebrieren kann. Mir tut das gut und es gibt mir wieder Energie für die ganze Woche.
Wie es aussieht, wenn Frauen einander unterstützen, könnt Ihr jetzt auch auf dem Blog meiner Sorella sehen. Ich bin ja im Moment immer etwas gestresst, brauchte aber unbedingt ein Kleid für eine Gala und sie hat mir einfach so eine wundervolle Robe genäht. Hier könnt Ihr sie sehen. So geht Frauen-Power! Über solche Dinge freue ich mich immer wieder und ich schätze es, mich von kreativen, lustigen und initiativen Frauen anstecken und inspirieren zu lassen. Ich hoffe, dass Ihr auch solche Frauen in Eurem Umfeld habt und selber immer wieder die Energie findet, anderen zum Vorbild zu werden!
In dem Sinne wünsche ich Euch eine wundervolle Festa della Donne!
Herzlichst, Eure Signora Pinella